Rezept vom 04.12.2019 - RJOA

  • Nun ja, das zweite Essen das ich Euch servieren darf...

    Hiroshima wird den Leuten, die die japanische Küche und östliche exotische Leberkissen mögen, gefallen.
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    Wenn du in Hiroshima bist, musst du unbedingt Okonomiyaki essen!" Diesen Satz hört jeder, der die Stadt Hiroshima im Westen Japans besucht. Kein Wunder, denn das Gericht, das oft "japanische Pizza" genannt wird, ist bei Japanern und Japan-Touristen gleichermaßen beliebt. Als Ursprungsform des heutigen Okonomiyaki gilt das sogenannte "Funoyaki", ein Crêpe-ähnlicher Mehlfladen, den buddhistische Mönche schon im 16. Jahrhundert für Zeremonien zubereitet haben sollen. Die moderne Form dieses Gerichts wurde in Hiroshima und Osaka fast zeitgleich in den 1920er oder 1930er Jahren entwickelt. Aufgrund der Nahrungsknappheit im zweiten Weltkrieg – besonders was Reis anbelangte – stieg die Popularität des Weizenteigs, der mit gerade verfügbaren Zutaten belegt wurde, sprunghaft an und ist seitdem ungebrochen. Mittlerweile gibt es in Hiroshima mehr als 2000 Restaurants, die sich auf Hiroshima Okonomiyaki spezialisiert haben. Auch wenn es verschiedene Okonomiyaki Arten gibt, genießt gerade das Hiroshima Okonomiyaki einen besonderen Stellenwert bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen.

    Okonomiyaki ist nicht gleich Okonomiyaki okonomiyaki-rezept_720x600.jpg

    denn jede Region bereitet diese kleinen Mehlfladen ein wenig anders zu.
    Hiroshima Okonomiyaki, kurz Hiroshimayaki: Bei dieser Art wird zunächst ein dünner Weizenmehlfladen gegrillt, auf den eine große Handvoll kleingeschnittener Weißkohl und einige Sojasprossen kommen. Darüber drei Scheiben Schweinebauch, eine Schicht Nudeln und eine dünne Schicht Ei. Garniert wird das Ganze mit Okonomiyaki Sauce, Mayonnaise und Aonori, einer Art Nori-Algen-Pulver. Ganz oben drauf kommt ein Topping, wenn gewünscht. Dieses können zum Beispiel Frühlingszwiebeln, Kimchi, Käse oder Meeresfrüchte sein. Das Besondere am Hiroshimayaki ist, dass die Schichten klar definiert sind sowie Nudeln und eine größere Menge Kohl als beim Kansai Okonomiyaki verwendet werden.


    Zutaten für ein Hiroshima Okonomiyaki (2 Portionen)

    • 150 ml Wasser

    • 1 TL Mirin

    • 100 g Weizenmehl

    • 2 TL Katsuobushi (Bonito-Flocken)

    • 3 TL Tenkasu Agedama (Tempura-Teig Tropfen)

    • 250 g Weißkohl oder Spitzkohl

    • 60 g Sojasprossen

    • 2 Packungen Yakisoba-Nudeln

    • 2 große Eier

    • 6 Streifen dünnes Schweinefleisch (Schweinebauch)

    • Pflanzenöl für die Pfanne oder Grillplatte

    Für das Topping

    • Okonomiyaki Sauce

    • Mayonnaise

    • Aonori (kleingemahlene Nori-Algen)

    • 1 grüne Frühlingszwiebel (oder mehr, nach Geschmack)

    • Beni shoga (eingelegter Ingwer) nach Geschmack

    • Andere Toppings wie Meeresfrüchte, Käse, Kimchi oder mehr sind denkbar

    Zubereitung

    1. In einer großen Schüssel Wasser und Mirin vermischen, Mehl mit einem Schneebesen unterrühren bis ein glatter Teig ohne Klümpchen entstanden ist. Der Teig sollte relativ flüssig sein. Abdecken und für eine Stunde zum Ruhen in den Kühlschrank stellen.

    2. Yakisoba-Nudeln al dente kochen oder vorgekochte Nudeln verwenden (beides bekommt man im Asia-Laden portionsweise abgepackt).

    3. Im Suribachi Mörser die Katsuoboshi zu einem feinen Mehl zermahlen.

    4. Den Kohl mit einem scharfen Messer in dünne Streifen schneiden oder mit einem Gemüsehobel raspeln.

    5. Den Teig aus dem Kühlschrank holen.


    Für die erste Portion:

    6. Auf die Grillplatte oder in die erste Pfanne etwas Pflanzenöl geben, bei mittelhoher Stufe erhitzen (Grillplatte auf 170°C stellen) und gleichmäßig verteilen. Mithilfe einer Kelle etwas weniger als die Hälfte des Teigs in die Pfanne/auf die Platte geben. Mit dem Kellenboden schnell in kreisenden Bewegungen von innen nach außen kreisrund verteilen. Bevor der Teig ausgebacken ist, mit dem Katsuobushi-Pulver bestreuen.

    7. Die Hälfte des Kohls mittig auf den Teig legen. Darauf die Tenkasu Agedama und die Hälfte der Sojasprossen legen.

    8. Drei dünne Scheiben Schweinebauch darauf legen, die Scheiben sollten sich nicht überlappen.

    9. Etwa 1 TL Teig über den Schweinebauch geben (dieser Teig wird als "Kleber" für die Zutaten fungieren). Mit zwei breiten Teppan Yaki Pfannenwendern auf beiden Seiten vorsichtig unter den untersten Crêpe fahren und schnell vorsichtig wenden. Sollten Kohl oder andere Zutaten etwas herausgefallen sein, mit dem Spatel wieder in Form (unter den Crêpe) bringen.

    10. Die Hitze etwas hochdrehen und das Fleisch braten, bis es nicht mehr rosa ist. Danach die Hitze runterdrehen und das Okonomiyaki zur Seite schieben (Grillplatte) oder eine neue Pfanne erhitzen.

    11. Die Nudeln mit den Händen etwas auflockern und die erste Portion Yakisoba-Nudeln zusammen mit etwas Pflanzenöl in die zweite Pfanne oder auf die freie Stelle der Grillplatte geben und unter Rühren kurz anbraten. Danach etwa zwei Teelöffel der Okonomiyaki Sauce auf die Nudeln geben und vermengen, kurz weiterbraten lassen.

    12. Die Nudeln in eine runde Form bringen (selbe Größe wie das Okonomiyaki) und mit den beiden Pfannenwendern das Okonomiyaki vorsichtig auf die Nudeln heben. Die Fleischseite sollte jetzt auf den Nudeln liegen.

    13. In die freie Pfanne/auf die freie Seite der Grillplatte ein bisschen Öl geben und ein Ei darauf geben. Schnell vorsichtig mit dem Pfannenwender Eigelb und Eiweiß verquirlen und das Ei ebenfalls in eine runde Form von der Größe des Okonomiyaki bringen, bevor das Ei stockt.

    14. Bevor das Ei ganz gestockt ist, das Okonomiyaki mit den Pfannenwendern auf das Ei heben. Die Nudeln sollten auf dem Ei liegen.

    15. Wenn das Ei fertig ist (kann auch noch etwas weich sein), mithilfe der beiden Pfannenwender das Okonomiyaki ein letztes Mal wenden. Okonomiyaki Sauce, Mayonnaise und Aonori gleichmäßig darauf verteilen. Das Topping (Frühlingszwiebeln, Käse, Kimchi, Meeresfrüchte o.ä.) darauf verteilen. Auf einen Teller heben und mit eingelegtem Ingwer sofort servieren.

    Für die zweite Portion die Schritte 6-15 wiederholen.

    Zum Dekorieren mit Okonomiyaki Sauce und Mayonnaise eignen sich am besten die typisch japanischen Flaschen zum Drücken, die oben nur eine kleine Öffnung besitzen und so dünne Linien auf das Okonomiyaki zeichnen können.


    Für den "kleineren" Geldbeutel bietet sich Hioshima ganz besonders an, denn in der Region werden mit die meisten Austern der Welt produziert.

    Austern sind eine der wichtigsten Spezialitäten von Hiroshima.

    Die sechs Flüsse, die durch das Stadtgebiet Hiroshimas ins Meer fließen, transportieren reichlich Nährstoffe aus dem Bergland der Chugoku-Region in die Bucht von Hiroshima. Deshalb sind die hier gefangenen Fische und Muscheln von besonders guter Qualität und sehr schmackhaft.

    Besonders bekannt ist dabei die Produktion von Austern, die auch die „Milch des Meeres“ genannt werden. Austern aus Hiroshima machen etwa 60 % aller in Japan produzierten Austern aus. Die Ernte beginnt meist im September, die Hauptsaison mit den besten Austern ist jedoch von November bis Februar.


    Austerngerichte werden in Hiroshima in vielen Lokalen angeboten.


    Außerdem finden jedes Jahr während der Austernsaison in verschiedenen Gegenden Austernfeste (Kaki Matsuri) und andere Veranstaltungen statt. Auf Miyajima ist das jährliche „Miyajima Kaki Matsuri“ ein großes Ereignis, an dem die ganze Insel beteiligt ist. Es gibt auch Stände, an denen die fangfrischen Austern bzw. köstliche Austerngerichte direkt verkauft werden – ein Event, das auch bei Besuchern sehr beliebt ist.

    Austern mit Ponzu Rezept und mit Frühlingszwiebeln garniert img_oyster_3.jpg

    Zutaten: (2 Personen)

    4-6 Austern

    1 Stange Frühlingszwiebeln


    Penzu (kann man auch fertig kaufen, ich jedoch mache sie selbst, weil .... gelernt ist halt gelernt) :rofl:
    Zutaten:

    50 ml Sojasoße 50 ml Zitronensaft 10 ml Mirin (süßer Reiswein) 10 ml Sake (Reiswein) etwas Puderzucker Als Alternative ohne Alkohol 0,3 Tasse Sojasoße 0,25 Tasse Zitronensaft 1 EL Reisessig 0,3 Tasse Dashi etwas Puderzucker

    Zubereitung:
    1 Mirin und Sake zusammen solange aufkochen, bis der Alkohol ziemlich verflogen ist. (Zur Probe, auf dem Herd, während des Kochvorgangs anzünden, bis das Feuer erloschen ist)
    2 Dann alle flüssige Zutaten zusammen verrühren und mit Puderzucker, je nach Geschmack, abschmecken.

    3 Als Alternative kann man das ganz auch ohne den Alkohol zubereiten.
    4 Die Saucen kann man als Dipp zu Sashini, rohen Fisch, Sushi, gebratenem Lamm gebratenem Rind und Schweinefleisch servieren oder zu Salat Dressing mit etwas bitteren Salaten, wie Rucola, Endivien, Rauke, Radicchio, Chicoree, Apfel oder Feldsalat verarbeiten.
    5 Die Ponzu Soße sollte man mindestens 2 Wochen ziehen lassen. Je älter die Soße, um so besser der Geschmack. Durch den Alkohol ist die Soße fast unbegrenzt haltbar.
    6 Mirin, Reiswein und Sake sowie die Originale Sojasoße, bekommt man im Asia Laden.



    Ja nun sollte wohl die Haushaltskasse der Frau ein wenig schmaler geworden sein, daher belassen wir es hier mit weiteren Gerichten.
    Allerdings ist ein guter Tropfen SAKE zu den Austern hoffentlich noch im Buget eingeplant.
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    Sake kann man mittlerweile in gutsortierten Supermärkten kaufen, darum überlasse ich es jedem selbst welchen und wieviel er kaufen möchte.
    Ich selbst liebe eher den Japanese Apricot Wine der allerdings nicht so einfach zu finden ist.
    So mancher Online Händler bietet diesen Wein an, allerdings zu Preisen die man nicht gleich bereit ist zu zahlen.
    Auf MAazon findt man eine Sorte die erschwinglich ist...
    https://www.amazon.de/Choya-Or…e-Fruit-Vol/dp/B005B04P8C 51-N16gnnBL._SL1000_.jpg



    dann mal 素敵な一日と良い食欲


    (einen schönen Tag und guten Appetit)

    Many happy landings and
    always three green .. Oops my
    Skids slipped off :P

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