Beiträge von Boeingman

    Nachdem wir hier den Review-Bereich haben, will ich heute mal eine Freeware unter die Lupe nehmen. Auch wenn Philipp diese wohl vor ein paar Wochen in einem anderen Thread erwähnt hatte, gebe ich ihr heute nochmal eine Bühne.

    Es geht um Bordeaux, das Zentrum des französischen Südwestens und ein Anlass für deutsche Reisebüros, auf Grund von Verständigungsproblemen schon mal den falschen Flug zu buchen.

    Bordeaux wird neben klassischen Fluggesellschaften wie KLM, Airfrance und HOP! auch von Billigfliegern bedient, was es ermöglicht, im P3D eine nette Anzahl von Umläufen zu fliegen. Neben dem normalen Zivilbereich mit eigenem Low-Cost-Carrier-Terminal gibt es einen militärischen Teil, einen kleinen GA-Bereich und das Gelände von Sabena Technics, einem großen technischen Dienstleister für Zivil- und Militärluftfahrt.

    Die Freeware gibt es ganz unverbindlich und zum direkten Download bei Aquitaine Simulation. Und zwar gleich in drei Versionen. Für den P3D und den FSX mit DirectX 9 oder DirectX 10. Die Installation ist Standard und muss nicht beschrieben werden.

    Aber lassen wir Bilder sprechen.

    Der Flughafen kommt mit eigener Fotopoly, die für Freeware echt in Ordnung ist. Jahreszeiten-Texturen fallen dadurch aber weg. Fällt aber in dieser Region nicht auf, wie man sieht.

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    Die Gestaltung des Terminals gefällt mir sehr.

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    Die Jetways lassen sich nicht bewegen!

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    GSX funktioniert auch.

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    Hier die entlegenen Bereiche:

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    Und hier noch ein Bild vom Anflug. Wie man sieht, passt sich die Szenerie wunderbar in die Standardumgebung von OpenLC Europe ein.

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    FAZIT:

    Tolle Freeware und der Beweis, dass man noch tolle Szenerien schnell, umsonst und anonym/unverbindlich im Netz bekommen kann.

    Nachtbilder?

    Werde ich heute Abend noch machen.

    Also Frank, langsam fängste an mich mit deinem Gebashe zu nerven

    Flight Sim Labs hat ebenfalls das Seitenruder und den Tiller getrennt, das Ergebnis ist allerdings eher unhandlich ausgefallen. Wer nur eine Achse für das Seitenruder hat, muss jeweils die Komma-Taste (Taste allerdings frei belegbar) drücken und halten, um den Tiller und somit das Nose Wheel anzusprechen. Das Rollen von und zur Startbahn wird damit zu einem Stressakt, da man in dieser Phase sowieso schon alle Hände voll zu tun hat.

    Ich weiß nicht, welcher Dilettant bei Flusinews wieder - wie man es ja von dort kennt - in die Tasten gegriffen hat, aber wenn man auch nur 5 Sekunden mit den Einstellungen in der MCDU oder dem Handbuch verbringt, dann weiß man, dass man die beschriebene Funktion auch umkehren kann. Sprich, Pedale und Tiller werden nur dann getrennt, wenn man die Taste gedrückt hält. Sonst steuert man mit den Pedalen den Tiller.

    Aber ich finde solche Dinge beweisen, dass der FSLabs ohnehin nichts für Arcade-Simmer und Twitch-Teenager ist. Schade nur, dass die Foren von aggressivem Halbwissen geflutet werden während die zufriedenen Leute im Stillen das Addon genießen.

    Klar, mach ich heute Nachmittag gerne!

    Hallo,

    da die Eulenschlägerei ja ganz klar zum Thema VAS und Frames geführt wird, will ich am Ultimate-Death-Match natürlich auch verbal teilnehmen:

    Vielleicht habe ich nur Glück, oder es liegt an meiner Flusieinstellung: Aber ich habe - ob von EGLL nach EFHK, von EKCH nach EHAM, von KJFK nach KLAX - am Ende jedes FSLabs-Fluges noch mindestens 800MB VAS (jetzt mal übertrieben, meistens sind es 1,2GB) frei und konstante Frames im absolut fliegbaren Bereich. Ich nutze eine Intel Xeon E3-1231 @3,40 Ghz und eine MSI GTX 760. Also kein Uni-IT-Rechenzentrum.

    Natürlich sind bei mir nicht alle Regler rechts. Das würde meinen Rechner einfach in die Knie zwingen. Auch die Texturenauflösung bleibt bei mir unter 2048, das reicht für die genutzten Zoomstufen im Flightdeck komplett. Denn mal ehrlich. Bei ner Bildschirmauflösung von Full-HD ist es Schwachsinn, mit 4000er-Texturen-Auflösung zu fliegen, außer man zoomt überall mega nah ran. Bei Szenerien ist es sowieso Humbug, sich den virtuellen Speicher mit riesen Texturen vollzuschaufeln, wenn man beim normalen Abfliegen oder ankommen gerade mal 20% des Hafens detailliert zu Gesicht bekommt.

    Und da Wolken sowieso weiße, meist kontrastlose Texturen sind, ist deren Auflösung sogar bei 512 bei mir. Hier merkt man vielleicht ganz leicht die Verpixelung, aber dann auch nur, wenn man besonders nah an den Wolken vorbeifliegt.

    Desweiteren nutze ich Simstarter. Und dort habe ich mir verschiedenste Scenery.cfgs eingestellt, die wirklich nur das laden, was ich brauche. Wenn ich in Europa unterwegs bin, sind ALLE Einträge in der Szenerie-Config, die nichts mit Europa zu tun haben, deaktiviert. Das gilt für Mesh, Standard-Szenerien und alles andere. Natürlich gibt es ein paar Pflichtbestandteile der Scenery-Config am unteren Ende, aber drüber ist sehr sehr viel Mut zur Lücke.

    Beispiel?

    Wenn ich von Heathrow nach Helsinki fliege, lädt Simstarter zwei Configs, die ich selbst vorbereitet habe und die er dann zu einer flusitauglichen Szenerie-Cfg zusammenstellt.

    Bei mir heißt das: "Wahlconfig" und "Nur Europa". In "Wahlconfig" wähle ich vor jedem Flug - egal wo auf dem Planeten - nur das Szeneriepaar aus, das in Erscheinung treten muss, wenn nötig noch zugehörige Libraries und vielleicht der Diversion-Airport. Der Rest ist deaktiviert.

    In "Nur Europa" habe ich eine nackte Szenerie-Cfg, in der auschließlich die Dinge aktiviert sind, die in Europa benötigt werden. Also der FSGlobal-Mesh-Ordner zu Europa und OpenLC, zum Beispiel. Der Rest ist deaktiviert. Und so habe ich für jeden Kontinent eine Einstellung. Bisher Asien, Nordamerika und Australien. Woanders war ich noch nicht. Bei Interkontinentalflügen, wählen ich einfach zwei configs plus "Wahlconfig". Also "Nur Europa", "Nur Nordamerika" und "Wahlconfig".

    Wenn ich dann per Simstarter den P3D starte, erstellt Simstarter aus "Wahlconfig" und "Nur Europa" eine Scenery.cfg, die vom Flusi geladen wird. Und das geht noch schneller, seit der Flusi auf ner SSD sitzt.

    Das Ergebnis: Die bekannte 6%-Ladebalken-Meshpause wird deutlich reduziert und der VAS bleibt frei.

    Das klingt nach viel Arbeit, aber wenn einmal alles im Simstarter vorbereitet ist und für jedes Setup ein Profil angelegt, ist ein performanter P3D immer nur einen Klick weg vom Flusigenuss.

    Wie sagt der Dude immer?

    "Langweilen Sie mich nicht mit Fakten, ich habe mir meine Meinung schon längst gebildet."

    Naja, wenn man über Geschmack die Qualität eines Addons bewertet, wird es schwierig.

    Aber es wäre ja auch langweilig ohne zwei Lager.

    Das gilt für Aerosoft, ORBX und FSLabs.

    Schon die Concorde war sehr Comic-haft

    Sehe ich nicht so. Mal abgesehen von den Standards der Zeit, in der die ConcordeX entstanden ist, ist sie gut umgesetzt. Auch die echte Conorde wirkt im Flightdeck nicht anders. Aber dort ist man 90% des Fluges eh mit der Maschine beschäftigt, als das man sich über Optik gedanken machen kann.

    Und glaube den FSLabs-Usern einfach: Das Panel ist von seiner Optik gar nicht hässlich. Wenn man sich den Aerosoft-Airbus mit seinem komischen Wetterradar und schrecklicher Beleuchtung anschaut, dann ist der FSLabs sogar ein wesentlicher Fortschritt.