Beiträge von FraPre

    Hallo Uli,

    danke, das habe ich aber (natürlich). An Unterlagen mangelt es nicht, nur leider kann man nicht alles 1:1 so bei der Majestics wiederfinden. Nimm zum Beispiel schon mal die Seite 5-96 (APPR ARM). Ab 50 NM erscheint diese Funktion, wie beschrieben, ich kann diesen manuell armen. Versäume ich dieses, soll sich das Ganze bei 30 NM automatisch erledigen und eben dann auch APPR ACT erscheinen, das aber funktioniert schon nicht, wie beschrieben.

    So wie man eben über Vectoren auf´s ILS geleitet wird, dieses ja auch bereits 2 - x NM vor dem FAF, muss dieses auch bei einem RNAV Approach möglich sein, ist ja auch so beschrieben. Bei einem ILS Approach (oder LOC) fliegst du ja die Vectoren i.d.R. mittels HDG und das Signal des LOC übernimmt dann automatisch. Bei einem RNAV Approach muss das ja ebenso funktionieren, nur dass es eben kein bodengestütztes Signal gibt. Hier ist dann die verlängerte Anfluggrundlinie entscheidend, auf welche du mittels HDG oder LNAV HDG SEL bzw. dann LNAV HDG INT zufliegst und diese Linie interceptest. Nur wenn diese nicht dargestellt wird, weil sich der Approach einfach nicht aktivieren lässt (ACT APPR), funktioniert das so leider nicht. Solange ich immer brav auf einer vorgegebenen und programmierten STAR / Approach Transition fliege, alles kein Problem, aber wehe ich will mal nach Vectoren fliegen, dann wird es zur Glückssache, und ich verstehe nicht ganz, wo ich hier was falsch verstehe oder mache.

    Hallo,

    was ILS und RNAV nach dem kompletten Abfliegen des Routings angeht, gibt es keine Probleme, auch nicht bei VNAV.

    Was mich aber langsam verzweifeln lässt, ist ein RNAV Approach mir vorausgehendem Vectoring. Ich habe nun sicher 25 x die Strecke CGN FRA abgeflogen und wohl alle Varianten durchgespielt, aber ich bekomme nicht das gewünschte Ergebnis, welches man auch in den Unterlagen zur Dash bzw. in der Beschreibung des FMS rauslesen kann.

    Wenn mir ATC die letzte Richtungsvorgabe gibt und mich für das Anschneiden des Approachkurses / RNAV Approach freigibt, muss/möchte ich mein FMS ja entsprechend vorbereiten, sprich, ich muss den Approach aktivieren. Damit werden ja bezüglich der Route alle Punkte zwischen dem FROM und dem ersten FIX des Approaches gelöscht, zudem die Centerline 50 NM verlängert um einem das Anschneiden zu ermöglichen.

    Den Prompt ACT APPR bekomme ich angezeigt, kann ihn aber nicht auslösen, egal, ob ich die Richtungsvorgaben mit HDG SEL oder LNAV HDG SEL fliege. Ich steuere somit auf den geplanten Intercept Punkt zu, kann aber kein automatisches intercepten erwirken. Wenn ich CNCL HDG aktiviere, geht das Flugzeug in den LNAV Mode, ich kann den ACT APPR auslösen, die extended Centerline wird dargestellt, aber das Flugzeug weicht sofort vom aktuellen Heading ab, um die verlängerte Centerline mit 60° zu intercepten, was aber nicht mit den Vorgaben von ATC passt. Wähle ich nach ACT APPR ein Intercept Heading im FMS aus, wechselt das Flugzeug wieder in den Mode LNAV HDG SEL überfliegt / ignoriert aber die Centerline. Lediglich wenn ich zeitnah, also kurz vorm überfliegen der verlängerten Centerline erst das LNAV HDG SEL cancele, komme ich dahin, wo ich hin will, das ist aber wohl nicht so vorgesehen. Das klingt in der offiziellen Beschreibung für das FMS ganz anders und plausibeler.

    Vor dem ACT APPR hat man ja auch noch das manuelle oder automatische ARM APPR. Manuell ab 50 NM vorm Airport kein Problem, aber automatisch ab 30 NM geht bei mir auch nicht, egal wie ich fliege, muss also wirklich immer manuell das Ganze auslösen. Anbei mal 3 Bilder von dem Ganzen, zur Verdeutlichung.

    Hat da jemand eine Lösung, wo ist das Problem (vml. bei mir) oder geht das am Ende doch nicht?

    RNAV Y 07R FRA.JPG

    Das dicke Rote ist LNAV Routing, das Blaue sind die Vectoren, das Gelbe die verlängerte Centerline

    FRA 1.jpg

    FRA 2.jpg

    Absolut genial und zu gleich beklemmende Serie und vieles erinnert mich an meine Kindheit mit den Sowjets

    Der Russe hat sich allen Ostdeutschen ( inkl. mir) so eingebrannt, dass da leider nie wieder was positives ......

    Das wäre nur zu leicht gedacht, aber verständlich. Es gab 4 Siegermächte, welche uns vom Hitlerfaschismus befreit haben, und 3 davon haben im eigenen Land die Kriegsfolgen erlebt, die Russen vielleicht mit am Schlimmsten. Befreit haben sie uns alle, aber die Aufteilung danach hatte eben unterschiedliche Folgen, wie wir wissen. Reparationsleistungen haben zu Recht alle eingefordert und dennoch spielte sich im Westen viels anders ab, als wie im Osten nach der Aufteilung, auch gesteuert durch die jeweiligen Regierungen und Siegermächte. Bei uns hier wurde all die Jahre nur rausgeholt, was rauszuholen war. Hatte man zuvor noch vereint gegen den Faschismus gekämpft, bildeten sich nun leider schon wieder neue Fronten, und da standen die Russen mit ihrem "Teil" Deutschlands und der dortigen politischen Macht plötzlich allein da. Während der anderen 3 Siegermächte letztlich vereint das heutige Westdeutschland mit aufbauten (Wirtschaftswunderzeit), lief im Osten und eben mit den nicht so betuchten Sowjets alles wesentlich langsamer und mit anderen Maßgaben. Wir haben in der DDR viele Jahre länger für den Krieg, den wir selber gar nicht zu verantworten hatten, bezahlt, als wie Westdeutschland. Einstige Verbündete waren plötzlich wieder Feindbilder und besonders die Regierung im Osten verstand es, dieses in das junge Volk einzuimpfen. "Freundschaft mit der Sowjetunion" morgens, mittags und abends. Man konnte es in der Tat nicht mehr hören. Russischunterricht als Pflichtfach ab der 5. Klasse, viele staatlich organisierten Veranstaltungen, natürlich vielfach mit dem Brudervolk und seiner Armee in der DDR. Die Britten, Franzosen und Amis, wurden immer als Feinde propagandiert (gut der Russe wurde im Westen nicht besser dargestellt), sich aber eine eigene und offene Meinung bilden (und diese auch kundtun) durften nur die Bundesbürger. Staatlich gesteuert wurden in der DDR alle Informationen immer nur "sowjetbezogen" verbreitet, gelenkt und entsprechende Denk- und Handlungsweisen verordnet und abverlangt! Insofern haben viele hier im Osten wirklich die Nase nach all den jahren gestrichen voll vom "Brudervolk". Allerdings, wie eingangs erwähnt auch etwas zu Unrecht.

    Die Möglichkeiten sind ja zum Glück vielfältig und bieten für jeden etwas. Ich selber fliege ja offline und orientiere mich immer an realen Flügen, die ich zumindest zeitnah und mit höchstmöglicher Nähe zum Original plane (also Routing, Wetter, Gates,...) Das echte Routing ist ja nicht immer einfach zu bekommen, aber ein Blick auf FR24 verrät die grundlegende Streckenführung der letzten Tage, an der man sich orientieren kann. Da ich aber auch mit AIRAC 1706 fliege, passt es nicht immer, aber durch die vermehrte Nutzung von FRA in Europa, kann man viel mit direkten Strecken arbeiten.

    Wirklich parallel fliege ich selten, sondern fliege dann, wenn ich Zeit habe. Dank ASN kann man ja das historische Wetter des Planungszeitraumes wieder generieren. So habe ich immer ein entsprechendes Archiv schöner Flüge, welches immer mal ergänzt oder aussortiert wird. So habe ich auch noch Flüge, die es so heute nicht mehr gibt (z.B. mit der Dash DUS - DUB, oder Air Berlin Flüge)

    Meine Frau arbeitet als kaufmännische Angestellte in einer IT Firma Mo-Fr, Gleitzeit und hat am Monatsende Netto genau soviel wie ich in der Gehaltstüte....

    Zulagen sollte man meiner Meinung nach nie in sein Gehalt einrechnen, ist schön wenn man welche bekommt, aber fest hat man nur sein Grundgehalt und nur mit dem Betrag kann man fest rechnen und seine Zukunft planen.

    Eben, und sie sind, wie bereits angeklungen, oft durch ungünstige, mehrbelastende Arbeitsbedingungen und -zeiten "erkauft".

    Nun, andere Länder andere Strukturen und Entlohnungen, leider! Busfahrer, LKW-Fahrer, Straßenbahn- und U-Bahnfahrer haben eine ähnliche bis gleiche Verantwortung, werden aber noch schlechter bezahlt, als der hier nun im Fokus stehende Lokführer. Ausserhalb des Transportgewerbes findet man viele weitere Beispiele, wo die Bezahlung nicht der Leistung und Bedeutung der Arbeit entspricht, und über die Folgen, später bei der Rente, denkt man lieber gar nicht erst nach. Dafür gibt es auf der anderen Seite die hier auch schon angesprochenen "neuen Jobs" wie "Internetsternchen", wo das Geld locker fliesst, für eine eher sinnfreie Leistung.

    Geld für die Entlohnung muss nun auch mal verdient werden, und in Zeiten, wo die "Geiz ist Geil" Mentalität immer weiter zunimmt, wo man nicht bereit ist, als Kunde und Konsument einen ggf. angemessenen Preis zu zahlen, oder wo man sich tagtäglich im gnadenlosen Preiskampf gegenüber zig anderen Mitbewerbern befindet, steht immer der Preis für die Sach- oder Dienstleistung im Mittelpunkt und der Mensch bleibt mit dem Gehalt oft auf der Strecke. In manchen Branchen steckt auch ein aufgeblähtes Overhead dahinter, die mit am "Fressnapf" sitzen und durchgefüttert werden wollen, aber insgesamt sind die Menschen hier daran interessiert, alles möglichst billig zu bekommen, besonders, wenn man selber jeden Cent umdrehen muss. Eine Spirale, die man manchmal schwer durchbrechen kann oder will.

    Ca 80 % der Mitarbeiter im fahrenden Dienst der DB haben sich bei den letzten Tarifverhandlungen für die Option 6 Tage mehr Urlaub entschieden.

    ... und da werden demnächst bei einigen die nächsten 6 Tage hinzukommen. Die älteren Mitarbeiter (ab 59) kommen zudem ja noch, wenn sie möchten, in den Genuss der "besonderen Teilzeit im Alter", sprich weiteren 45 freien Schichten (etwa 9 Wochen). Manche sind kaum noch auf Arbeit und wissen teils auch gar nicht mehr, wie sie den Urlaub und die Tage nehmen sollen. :evil:

    Beim Aufräumen meiner Szenerien und geografischer Darstellung auf einer Karte fiel mir auf, dass ich für Europa wohl jede Hauptstadt anfliegen kann, bzw. könnte, sprich, ich habe eine Szenerie oder könnte eine kaufen. Nur eine Lücke fiel mir auf, die Hauptstadt Bulgariens - Sofia.

    Die eine Freewareszenerie, die es gibt, hatte Probleme bei Nacht und erfüllte eben nicht den Anspruch, den man heute an eine gute Szenerie hat.

    Wahrend im Umfeld also Bucarest, Budapest, Tirana etc alle umgesetzt wurden, fehlt die bulgarische Hauptstadt.

    Der Thread war auch eher etwas zynisch gemeint, denn ein Traum ist es unter den heutigen Bedingungen und Wertigkeiten ganz gewiss nur noch für ganz große Enthusiasten.

    Was die gesuchten Quereinsteiger in 9 Monaten schnell und ohne viel Praxiserfahrung eingetrichtert bekommen, dafür haben andere 3 Jahre gelernt. Am Ende bekommen sie aber das gleiche Geld, immerhin.

    Die Zulagen fehlen hier natürlich noch, da diese ja abhängig von der geleisteten Arbeit und deren zeitlicher Lage sind.

    Unterm Strich kann man aber sagen, dass Zulagen wirklich verdient werden müssen, sprich viel Nachtarbeit, Arbeit an Sonn,- und Feiertagen und je nach Eisenbahnverkehrsunternehmen viel Ausbleibezeiten (ggf. auch mal mehrere Tage von zu Hause weg und von Hotel zu Hotel springen). Da kommt dann durchaus ein gutes Sümmchen zusammen, aber oft teuer erkauft, denn die Familie und der Freundeskreis leiden darunter ganz bestimmt.

    Sicher sind die Arbeitsplätze wohl auch, aber in welcher Branche ist das heute nicht mehr der Fall, denn alle suchen händeringend. Bleibt bloß die Frage nach der Rückfallebene, wenn man vom Bahnarzt wegen der einen oder anderen Sache aus dem Fahrdienst genommen wird, sprich dauerhaft fahrdienstuntauglich geschrieben wird. Wenn man dann nicht anderes kann, sieht es bei dem einen oder anderen EVU eher schlecht aus, denn man hat einen Arbeitsvertrag als Lokführer, den man ja nicht mehr erfüllen kann/darf. Hier ist die DB dann eher sozialverträglich unterwegs, da es bei der Vielfalt der Möglichkeiten im Unternehmen eher eine mögliche, berufliche Veränderung geben wird.