Beiträge von Boris

    Iss die Kinderriegel (oder bring sie deinen Kindern mit, wenn du welche hast) und hol dir noch nen 2GB. Grund ist, mit der Bestückung 2-2-2-4 geht kein dual channel (das ist wie wenn man zwei Kinderriegel parallel isst, also schneller). Dazu müssen die RAM aber immer paarweise gleich sein, also 2-2 und nochmal 2-2.

    2-2-2-4 ist wie wenn man 3 kleine und einen großen Kinderriegel hintereinander essen muss. Und ob 8 oder 10GB spielt kaum eine Rolle (beim Floosi schon gar nicht) :P

    Boris

    Moin,

    ich gehöre zu den unentschlossenen Simulanten, die eigentlich gerne würden, aber sich nie entscheiden können. Einer VA, die das berücksichtigt, würde ich wahrscheinlich sofort beitreten 8)

    Aber was nützt mir eine VA mit einer tollen Flotte, einem weitverzweigten Streckennetz und einem schicken Buchungssystem, wenn ich dann doch wieder da sitze und überlege, welches Flugzeug, von wo, nach wo, welche Tageszeit, welche Beladung, und oh, jetzt ist es schon halb elf, na ja, wieder nix? Und die meisten Einheitsbrei-VAs schrubben halt mit ihren 737 oder A320 immer die gleichen Strecken ab, ich mag aber die Abwechslung. Heute 737, morgen King Air, am Wochenende auch mal Langstrecke. Ja, es gibt VAs die haben das alles, aber dann sitze ich wieder und überlege... siehe oben.

    Ich hab schon mal versucht, mir selber was mit Excel zu programmieren, wo ich gewisse Parameter eingeben kann ("heute möchte ich 1-2 Stunden Caravan in Alaska fliegen"), das scheiterte aber dann daran dass ich viel zu viel Zeit mit programmieren verbracht habe und keine mehr zum Fliegen hatte (und außerdem wäre es langweilig gewesen weil ich ja eh gewusst hätte was rauskommt :D )

    Tools wie z.B. Air Hauler waren da auch nicht das Richtige: 50 Aufträge zur Auswahl; nehme ich den, oder den hier, oder vielleicht den hier - und oh, schon wieder halb elf...

    Ideal wäre für mich also eine VA mit der Vielseitigkeit einer Dragonflight, der Möglichkeit, eigene Kriterien einzugeben (ganz wichtig: die Regionen bzw. eine Liste der möglichen Ziele, da nämlich, wo ich Szenerie habe) und dann so was wie einen virtuellen Sklaventreiber zu haben, der sagt Du - machen!" Und zwar nicht mit der Möglichkeit, so lange auf NOCHMAL zu drücken, bis etwas dabei ist das mir vielleicht gefällt, sonst ist es auch gleich wieder halb elf.

    Ich könnte mir da ein System vorstellen, das anhand der Kriterien Aufträge generiert mit Flugzeug, Strecke und Beladung und mir die per Mail schickt oder in einen Postkasten legt; wenn ich dann fliegen will hole ich mir noch ein Briefing und kann loslegen.

    Also zum Beispiel: Fliege mit 737-200 75 Ballett-Tänzerinnen mit ihren 5 Tonnen Gepäck von EGLL nach ENGM, so dass sie zwischen 2000 und 2100lcl dort ankommen.

    Habe ich aber noch nicht gefunden.

    Gruß
    Boris

    Zitat

    Den klagenden Piloten wird das Urteil allerdings die Rückkehr ins Cockpit nicht mehr möglich machen: Nach Angaben ihres Anwalts Helmig erreicht einer bald die gesetzliche Altersgrenze von 65 Jahren, ein anderer ist bereits gestorben.

    LOL. Außer Spesen nichts gewesen. Aber die ganze Truppe verrückt gemacht. Ist doch auch was :P

    Für die, die es interessiert, hier noch eine kleine Beschreibung der ganzen Interface-Hardware. Details zu den Karten kann man bei Opencockpits nachlesen.

    FWD Overhead:

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    1 - Master Card
    2 - Display Card
    3 - Relay Card (zu 28V-Ansteuerung der Starter-Relais und der Original-Annunciators)
    4 - Output Expansion
    5 - Servo Card (für die Gauges)
    6 - I/O Connection (da werden dann die ganzen Kabel angeschlossen)


    AFT Overhead:

    ohp-0478qunq.jpg

    1 - Master Card (2 übereinander, das gibt bestimmt noch Ärger)
    5 - Servo Card
    6 - I/O Connection
    7 - Schicke customized Interface-Karte extra für das Aft Overhead - nimmt aber einen Haufen Platz weg

    Zwei Panels des FWD werden hier mit angeschlossen, weil es vorne schlicht keine freien Adressen mehr gab…

    Boris

    Tach,

    nachdem in diesem Thread vor lauter paven die Luft brennt, hoffe ich, dass meine nächsten paar Bilder nicht in der Flut der Informationen untergehen... :P

    Inzwischen habe ich (nachdem sie nach Wochen des Wartens erst mal zur falschen Adresse geschickt wurden) die verbauten einfachen Schalter (links) gegen Apem-Schalter mit Verriegelung ausgetauscht, die ich nach langem Suchen bei Simworld gefunden hatte.

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    Eine ziemliche Fummelei, vor allem da die Befestigungsmuttern in der mittleren Ebene der Panels liegen und ich einige Panels komplett zerlegen musste, um richtig heranzukommen. Noch dazu waren die mitgelieferten Rändel etwas höher als das Panel, so dass ich das darüber liegende von der Rückseite ausfräsen musste, damit es nachher wieder flach auflag.

    Das Nächste war der Aufbau der Trägerplatten für die Elektronik. Ich hoffe nur, dass der ganze Kram dann ins Flugzeug passt, denn viel Platz ist da nicht. Das kenne ich nur zu gut von unseren Küchen, wenn wieder irgendein Kabel irgendwo anstößt, wo es eigentlich gar nicht hätte sein dürfen. Da der meiste Platz immer noch in der Mitte ist, müssen alle Interface-Karten auf etwa einem Drittel der bisherigen Fläche Platz finden. Dazu ist noch zu berücksichtigen, welche Karte wo angeschlossen wird, denn die 40poligen Flachbandkabel kann man ja auch nicht beliebig um die Ecke legen.

    Erst mal probeweise auslegen:

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    Und dann das Ganze auf 4mm Plexiglasplatten geschraubt. Die kommen dann wiederum auf Schienen, die ich zwischen die Kabelhalter am Rahmen montiert habe.

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    Inzwischen sind auch alle Panels wieder an Ort und Stelle, und die Kabel geordnet. Na gut, viel besser als vorher sieht es jetzt auch nicht aus :rolleyes: , aber immerhin gibt es jetzt je einen Kabelstrang für Eingänge und Ausgänge pro Panel und es ist nicht mehr alle kreuz und quer miteinander verdrahtet. Und da drin stecken jetzt etwa 600 Kabelbinder...

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    Dann kam die Lichtkosmetik, denn natürlich scheinen die LED an etlichen Stellen durch, wo sie eigentlich nicht durchscheinen sollen. Klebeband und Farbe lösten die meisten (leider nicht alle) Probleme dieser Art. An ein paar Stellen scheint es zwar immer noch durch, aber man schaut ja beim Fliegen nicht die ganze Zeit mit dem Kopf im Nacken das Overhead an...

    Hier der "Blendkasten" für das Electrical Display - aus Pizzakarton 8o

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    Auch das Overhead Dome Light musste von 5V Glühlampe auf 12V Halogenstrahler umgebaut werden - weitgehend mit Originalteilen.

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    Fehlt noch die Lösung für die drei Original-Lightplates - ich brauch kleine 12V LED oder Glühlampen. RoyalToto: Totooooo...!

    Dann soll die ganze Beleuchtung ja dimmbar sein. Also zwei kleine LED-Dimmer gekauft - aber die mussten selbst zusammengelötet werden :!:

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    Na ja, geht ja einigermaßen. Und funktioniert sogar :)

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    Natürlich werden die Dimmer mit 100k Potis betrieben, und natürlich sind in den ganzen Panels (auch in dem schicken Teil von CPFlight, mit dem man vom Pedestal aus das Dome Light dimmt) 10k Potis verbaut. Also gerade noch ein paar 100k Potis bestellt - Corendon wird bei den ganzen Rechnungen bestimmt einen Blutsturz bekommen :whistling:

    Gruß
    Boris

    Das geht viel einfacher. Dazu braucht man nur ein Teppichmesser :/ Die Überschrift ist ja wieder mal... naja.

    Überall, wo physikalisch eine Datenverbindung zwischen verschiedenen Systemen besteht, sei sie drahtlos oder über Kabel, kann man sich in diese Verbindung einklinken. Theoretisch könnte also jeder auf jedes beliebige Bankkonto zugreifen und dort Schabernack treiben. Es ist alles nur eine Frage des Aufwands und wohl auch des persönlichen Wissens.

    Dass es doch nicht so häufig passiert, ist doch ein Zeichen dafür, dass die ganze Angelegenheit einigermaßen sicher ist, oder? Weil es eben doch nicht ganz so einfach ist. Und selbst wenn jemand Im Tal der Superhexen ins IFE-System einspielt, fällt das heutzutage wahrscheinlich keinem mehr auf, bei dem Überangebot.

    Die Firmware des Fliegers. Ja ne, is klar... :D

    Boris

    Und wieder ein paar Bilder :)

    So sieht das aus, wenn man...

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    ...knapp 90 einzelne LED-Streifen verschiedener Längen...

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    ...verdrahtet, bevor man sie aufkleben kann (weil die Lötpunkte dann ja unten liegen).

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    Dann die ganzen Streifen mit Silikon auf die Panels kleben...

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    ...und halbwegs sinnvoll miteinander verbinden. Jedes Panel hat einen eigenen Stecker; die Zuleitung erfolgt dann über eine Verteilerleitung.

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    Scheint ganz gut zu funktionieren :)

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    Gruß
    Boris

    Zu wenig Platz. Ich brauche ja teilweise ganz kurze Stücke, damit ich das zwischen die Bauelemente bekomme.

    Im ursprünglichen OC-Overhead war das einfach - da war der komplette Kasten geschlossen und innen von der Rückseite her ausgeleuchtet (allerdings haben da auch die ganzen Kabel erkennbare Schatten geworfen). Aber das geht halt nicht in dem Originalrahmen, der ist erstens nach außen hin wesentlich flacher und zweitens rundum offen.

    Boris

    Die sind alle beschildert - allerdings sind ein paar von den Schildern in der Zwischenzeit wieder abgefallen :rolleyes:
    Aber das Schöne an Opencockpits ist, es ist alles total analog. Und da ich vor dem Zerlegen ein komplettes Mapping gemacht habe, weiß ich auch wo jedes Kabel hingehört :)

    Boris

    Die Hintergrundbeleuchtung, so wie ich sie - mit viel Gefummel - für machbar halte. Hier noch mit cold white zum Testen, endgültig werde ich dann warm white verwenden. Die LED Strips werden in Streifen geschnitten, verkabelt und mit Silikon von hinten auf das Panel geklebt, in dem Bereich der beleuchtet werden soll. Ganz gleichmäßig wird es nicht, und das Licht das durch die Ritzen scheint muss auch noch eliminiert werden (von der Rückseite abkleben?), aber besser geht es nicht - einige beschriftete Stellen sind durch die Einbauten verdeckt, so dass dort gar nichts durchleuchten kann.

    Hier das Bleed Panel von hinten mit den 6 einzelnen LED-Streifen:

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    Und hier in Aktion im Overhead eingebaut - sorry, mit meiner alten Knipse bekomme ich das nicht besser hin :P

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    Wahrscheinlich werde ich auch noch alle Panels auseinandernehmen dürfen und die untere Platte nachlackieren - wie man sieht wurden die Panels nur da lackiert wo sie auch im Sichtbereich sind, und an den Rändern (siehe die mittleren Schrauben) scheint es durch :ugly:


    Gruß
    Boris