Vergiss das mal mit dem Home-Laser-Cutter für Kunststoffe. Das ist ziemlich speziell. Nicht alle Kunststoffe sind geeignet, giftige Gase, Bildung von Salzsäure, Entzündung und so weiter. Weiters keine Bearbeitung in der Z-Achse (Fasen, Taschen, Gravuren).
Für eine vernünftige Fräse für den Hobby-Bereich mit einer Fläche von so 40x30cm musst du um die 2.000,- Euro rechnen. Alles darunter ist Schrott. Das fängt schon mit der Wiederholgenauigkeit an, denn du fräst ja nicht auf ein mal durch, sondern z.B. bei 3mm Material 4-6 mal. Außerdem brauchst du, da ja oft relativ kleine Teile gefräst werden, einen Vakuum-Tisch mit Pumpe. Und ggf. eine Absaugung für den Staub, außer du setzt dich mit dem Staubsauger daneben (so mache ich das noch).
Bei Alu (und auch anderen Metallen) musst du "nass" fräsen, also mit Schneidöl. Das wird dann eine arge Sauerei; da brauchst du eine Auffangwanne und einen Sammler für das Altöl, das auch entsorgt werden muss. So was geht auch nicht mehr im normalen Hobbyraum, außer du baust die Fräse in einen geschlossenen Kasten. Die paar Metallteile, die ich brauche, lasse ich mir machen.
Als CAD-Programm kannst du nutzen was du willst, solange es DXF exportiert. Das wiederum wird in die CAM-Software der Fräse eingelesen, die daraus das Fräsprogramm macht.
Ich habe meine von einem lokalen Fräsenbauer (samt Linux-PC, mit dem ich mich aber so was von überhaupt nicht auskenne, was mach ich nur wenn der mal nicht mehr läuft
), aber bei Stepcraft kannst du dich mal umsehen; die sind recht ordentlich. Achte darauf dass Fräse, Steuerung und Spindel meistens getrennt bestellt werden müssen.

