Beiträge von Boris

    Ei wenn hier alle heute Dickblech fliegen, kutschier ich nachher unsere Ranzkarre aus Hamburch rüber. ETE 01:20 ^^

    Was könnten denn die Franzosen brauchen, was wir hier über haben - hmm - ich weiß was: Söder in Ketten :D

    Meine eher unmaßgebliche Erfahrung:

    Ich hatte EFB v1 auf einem 15" Touch, und das war prima. Weil eben touch-optimiert. Sozusagen Klicki-bunti für Erwachsene.

    V2 habe ich angetestet und wieder verworfen. Viel zu viele Funktionen auf viel zu engem Raum. Touch-Bedienung furchtbar. Soweit ich mich erinnere, konnte man aber auch die Map touchen (bei v1 ging's).

    Code
    C:\Users\boris\AppData\Local\Packages\Microsoft.FlightSimulator_8wekyb3d8bbwe\LocalState

    Ja, voll intuitiv...

    Wieso auf einmal nicht mehr Dokumente\MSFS-Dateien oder so?

    Ich weiß übrigens inzwischen warum Notepad++ bestimmte config-Dateien nicht öffnen kann (-> Flugdynamik-Thread): Die Pfadnamen sind schlicht zu lang... :|

    Ja, und am Ende haben wir wieder zig verschiedene Tools, von denen jedes ein Spezialthema hat.

    Das GUI und vor allem der so genannte Content Manager ist eine Katastrophe. Klicki-Bunti für Gamer, schöne große Bilder und Schaltflächen, damit man ja nicht daneben tappt, aber außer gut aussehen kann es praktisch nichts. Die einzige neue Idee, die man übernehmen könnte, ist die grafische Auswahl des Departure-Gates; das ist nützlich. Ich wünsche mir daher ein Tool, mit dem ich langfristig den Sim konfigurieren und administrieren kann und idealerweise auch einen Flug unter Umgehung des Standard-GUI starten kann.

    Tja. Ohne diesen Sim-Crash hätte ich jetzt bestimmt gewonnen. Oder so.

    Das erste Mal, dass mir der P3D abgestürzt ist. Und natürlich war das Autosave aus. Was für ein Gewürge...

    Naja. Nun koche ich eben. Ausgerechnet ich. Das komplexeste, was ich IRL zubereiten kann ist ein Omelett...

    Aber ihr habt es so gewollt.

    Die Vorspeise:

    Kalifornischer Salat

    kalifornischer-salatbnkax.jpg

    1 Römersalat

    4 Eier

    4 EL Sonnenblumenöl

    2 EL Walnussöl

    3 EL Sherry-Essig

    1 TL mittelscharfer Senf

    1 EL Crème fraîche

    1 Baguette (ca. 60g)

    2 Knoblauchzehen

    4 Scheiben Bacon

    20g Butter

    2 EL Schnittlauch gehackt

    Salz

    Weißer Pfeffer

    Etwas Zucker

    Eier in 10 min. hart kochen. Öle, Essig, Senf und Crème fraîche verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.

    Salat in Stücke schneiden. Baguette der Länge nach in hauchdünne Scheiben schneiden. Knoblauch fein hacken. Eier abgießen, kalt abschrecken und schälen.

    Speck in Stücke schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig braun braten. Herausnehmen. Butter im Speckfett schmelzen. Brotscheiben und gehackten Knoblauch zugeben und goldbraun rösten.

    Eier in Scheiben schneiden. Salat, Eischeiben und Bacon auf Teller verteilen. Vinaigrette darüber träufeln und mit Schnittlauch bestreuen. Brotscheiben darauf anrichten.


    Das Hauptgericht (heute zwei Vorschläge):

    1. Kalifornische Spaghetti Tetrazzini

    kalifornische-spaghetz0j0c.jpg

    400g Spaghetti

    5 EL Butter

    30g Käse, gerieben

    1 Zwiebel

    1/2 Liter Weißwein

    1/2 Liter Geflügelfond

    500g Hähnchenbrustfilet(s)

    1 EL Mehl

    125g Schlagsahne

    Saft von 1/2 Zitrone

    1 Eigelb

    Butter für die Form

    Salz und Pfeffer

    1 Lorbeerblatt

    Für das Ragout die Zwiebel schälen, fein hacken und in 1 EL Butter glasig werden lassen. Mit Wein ablöschen, kurz einkochen lassen und Geflügelfond und Sahne angießen und zum Kochen bringen. Das Lorbeerblatt dazugeben.

    Das Hähnchenfilet häuten, in die Sauce legen und die Sauce bei reduzierter Hitze und geschlossenem Deckel 10 min. köcheln lassen. Das Fleisch herausnehmen, die Sauce wieder aufkochen lassen und dann durch ein Sieb streichen.

    Die Spaghetti nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser bissfest kochen, dann abgießen.

    In einem Topf 2 EL Butter schmelzen, das Mehl einrühren, mit der Sauce aufgießen. 10 min. köcheln lassen. Salzen, pfeffern, mit Zitronensaft abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen.

    Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Hähnchenbrust würfeln.

    Eine Auflaufform mit Butter ausfetten und die Spaghetti hineingeben. Das Hähnchenfleisch zur Sauce geben und das Eigelb unterrühren. Das Ragout in eine Mulde in der Mitte der Nudeln geben. 2 EL Butter in Flocken darauf verteilen und den Käse darüber streuen. 20 min. backen.


    2. In-n-Out Cheeseburger - Animal Style

    in-n-out-cheeseburgeroakzo.jpg

    1 große Zwiebel, gehackt

    3 EL Öl

    1 EL Butter

    2 EL Wasser

    250g Rinderhackfleisch, 15% Fett

    Salz und Pfeffer

    2 EL körniger Senf

    2 Scheiben Cheddarkäse oder amerikanischer Käse

    2 Hamburgerbrötchen, geröstet

    Dressing (Thousand Island)

    Nach Bedarf:

    Gurke, in Scheiben geschnitten

    Tomate, in Scheiben geschnitten

    Kopfsalat

    Die gehackten Zwiebel in einer heißen Pfanne mit dem Öl und der Butter schön braun rösten, zwischendurch etwas Wasser hinzugeben, damit das Geröstete an den Zwiebeln bleibt und ein bisschen karamellisiert. Zur Seite stellen.

    Grill für direkte Hitze vorbereiten (oder eine heiße Pfanne mit etwas Öl).

    2 Burgerpatties aus dem Rinderhack formen (ideal mit einer Burgerpresse), in der Mitte mit dem Handballen etwas eindellen, damit es beim Grillen nicht ausbeult. Patties auf einer Seite kräftig salzen und pfeffern. Mit der gewürzten Seite auf den Grill legen und 3 Minuten grillen. Während die eine Seite grillt, die andere Seite salzen und pfeffern und jeweils 1 EL Senf auf den Patties verstreichen. Nach Ablauf der 3 Minuten die Burgerpatties auf die Senfseite wenden. Jeweils eine Scheibe Käse auflegen, die karamellisierten Zwiebeln auf die Patties verteilen und nochmals 3 Minuten grillen.

    Den Burger bauen: Auf die Brötchenunterseite das Thousand Island Dressing geben, dann 3 - 4 Gurkenscheiben, dann Salatblätter, dann Tomatenscheiben, darauf noch etwas Thousand Island Dressing und den gegrillten Patty. Deckel draufgeben und servieren.

    Wer einen Double-Double bauen will (wie im Bild dargestellt), grillt pro Burger einfach zwei Patties mit Käse und Zwiebeln wie oben beschrieben.


    Und die Nachspeise:

    California Cheesecake

    california-cheesecakezgj66.jpg

    Für den Teig:

    100 g Butter

    200 g Zwieback oder Kekse

    1 Prise Zimt

    1 Pck. Vanillezucker

    Für den Belag:

    4 Eier

    200g Zucker

    800g Doppelrahmfrischkäse

    2 EL Zitronensaft

    200g Crème fraîche

    1 Pck. Vanillezucker

    Butter zerlassen und abkühlen lassen. Zwieback grob zerbröseln und in einen stabilen Beutel geben. Mit dem Nudelholz hin und her rollen, bis alles ganz fein zerbröselt ist.

    Butter mit Zwiebackbröseln, Zimt und Vanillezucker vermischen und als Boden in die ungefettete Springform drücken.

    Backofen auf 150° Grad vorheizen (Umluft ohne vorheizen: 140° Grad).

    Eier und Zucker mit dem Quirl ganz schaumig schlagen. Frischkäse löffelweise dazugeben und gut unterschlagen. Zitronensaft zufügen. Den Teig nun in die Form füllen, gut verteilen und dabei andrücken.

    Kuchen im Ofen auf der mittleren Schiene ungefähr 1 Stunde backen. Crème fraiche mit Vanillezucker mischen und auf dem Käsebelag verstreichen. Nochmals ungefähr 10 Minuten backen.

    Herausholen und in der Form abkühlen lassen.


    Dazu trinken wir entweder

    stone-rippero1k4b.jpg

    Stone Ripper

    American Pale Ale mit 5,7%

    oder (für die harten Trinker)

    stone-ruination-doublakk4d.jpg

    Stone Ruination Double IPA

    mit 8,5 Umdrehungen

    Prost und Guten Appetit :winke: