Moin ...
TEIL 2
Rezept vom 02.09.2009
Filet vom Krokodil bzw. Alligator krokodil-fleisch-aufgetaut.jpeg Stumpfkrokodil.jpg
Dieter hatte es als als normales Steak in der Pfanne gemacht. Neu interpretiert, neue Technicken angewendet
und schon kommt eine neue Kombination heraus
Krokodilfilet Sous-vide und vom Grill
Zutaten:
- 500 g Krokodil-Filet
- 1 unbehandelte Zitrone (in Scheiben geschnitten)
- 4 EL Öl
- 1 EL Petersilie
- Salz
- Pfeffer
- Vakuumbeutel
- Sous-vide Stick oder Sous-vide-Garer (als Ersatz geht auch ein großer, flacher Topf mit entsprechend heißem Wasser)
- Pinsel
- vorgeheizter Grill für direkte Hitze
Zubereitung:
- Zuerst wäschst Du das Filet und tupfst es trocken.
- Reibe nun die Marinade aus dem Öl, geschnittener Petersilie, Salz und Pfeffer auf die Cuts auf.
- Die Zitrone in Scheiben schneiden und auf den Cuts verteilen.
- Nun wird das Fleisch in der speziellen Folie vakuumiert. (Ich nehme, um Geld zu sparen, gute Vaccumierbeutel, Vaccumiert wird bei 65% Entzug. Für den Hausgebrauch tut es ein gutes Haushaltgerät)
- Gegart wird nun für drei Stunden bei ca. 65°C. (Gegart heißt in diesem Fall, den Beutel in ein Wasserbad mit 65°C zu legen)
- In dieser Zeit wird der Grill vorzubereitet. Zuerst wird er gründlich gereinigt.
- Den Grillrost unbedingt mit hitzebeständigem Öl einpinseln.
- Ist das Filet fertig wird es aus dem Beutel entnommen und trocken getupft.
- Danach darf es zum kurzen Rösten über die direkte Hitze auf den Grill.
Beilagen??? Eigentlich ist alles möglich, Ideal ist Brot (Baguette) oder auch Kartoffelprodukte vom Grill
Rezept vom 28.10.2009
Boeuf Stroganoff boeff-stroganoff-rezept-klassisch-russisch.jpg
Boeuf Stroganoff ist ein klassiker der Russischen Küche, eigentlich schade dass es nur selten in Restaurant´s angeboten wird
Die Zubereitung an sich ist easy, geht schnell und ist für jede ein klitze klein wenig geübte Hausfrau mach bar.
Zutaten:
- 500 g Rinderfilet
- 300 Zwiebeln (4 Stk)
- 250 g Champignons (optional)
- 4 EL Butterschmalz (oder neutrales Öl)
- 150 ml Weißwein trocken (oder 100 ml Brühe und 1 – 2 EL Essig)
- 150 ml Brühe Consommé double – Doppelte Rinderkraftbrühe
- 100 – 200 g Sauerrahm (oder Schmand)
- 1 TL Senf
- Salz
- Pfeffer
- Petersilie
Zubereitung:
- Vorbereitungen: Das Rinderfilet parieren und in mundgerechte Würfel oder Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und in feine Halb- oder Viertelringe schneiden. Champignons putzen und je nach Größe ganz lassen, halbieren oder vierteln.
- Pilze braten: Wer Champignons in der Sauce haben möchte, fängt mit ihnen an. In einer Pfanne mit etwas Fett auf hoher Hitze die Pilze scharf anbraten. Sie müssen braten und sollen nicht köcheln. Dann herausnehmen und beiseite stellen.
- Grundsauce kochen: In der gleichen Pfannen nun auf mittlerer Hitze mit etwas Butterschmaltz die Zwiebelringe schön goldgelb anschwitzen. Wein und Brühe zugeben und etwas einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Senf abschmecken.
- Beilage kochen – Kartoffelpüree: Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Kartoffelstücke in einem Topf mit kaltem leicht gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Kartoffelstücke in etwa 15 bis 20 Minuten gar kochen (Zeit variiert je nach Größe und Sorte). Mit einem Küchenmesser den Garzustand überprüfen. Sobald sie gar sind das Kochwasser abgießen. Etwas Milch zu den Kartoffeln geben und auf kleiner Flamme heiß werden lassen. Kartoffeln sehr fein stampfen und so viel Milch zugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Mit Salz abschmecken. Wer mag rührt noch Butter unter den Kartoffelbrei.
oder Salzkartoffeln: Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Kartoffelstücke in einem Topf mit kaltem leicht gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Kartoffelstücke in etwa 15 bis 20 Minuten gar kochen (Zeit variiert je nach Größe und Sorte). Mit einem Küchenmesser den Garzustand überprüfen. Sobald sie gar sind das Kochwasser abgießen.
oder Bandnudeln: Die Nudeln in kochendem Salzwasser bissfest kochen. Durch ein Sieb das Wasser abgießen.
oder Reis kochen – Reis: Reis mit etwa 2 bis 3-fachen Menge Wasser und einer kleinen Prise Salz zum Kochen bringen. Nach Packungsanleitung gar kochen (je nach Sorte 15 bis 30 Minuten). Das Wasser abschütten, den Reis etwas ausdampfen lassen und mit einer Gabel auflockern. - Sauce finalisieren: Die Sauce einmal kurz aufkochen. Den Sauerrahm und gegebenenfalls die gebratenen Pilze unterheben und noch einmal abschmecken.
- Fleisch braten: Das Fleisch leicht mit Salz und Pfeffer würzen und in einer zweiten Pfanne bei sehr hoher Hitze rundherum anbraten. Das Fleisch soll innen noch blutig sein! Filet herausnehmen und 2 Minuten Ruhen lassen.
- Finalisieren: Das gebratenen Fleisch mit dem entstandenen Fleischsaft in die Sauce geben und unterrühren. Die Sauce darf nicht mehr aufkochen sonst wird das Fleisch fest!
- Servieren: Auf vorgewärmte Teller Kartoffelpüree / Bandnudeln / Reis geben, darauf das Boeuf Stroganoff mit Sauce verteilen und mit gehackter Petersilie bestreuen.
Rezept vom 4.11.2009
Tja was soll ich sagen, Gulasch ist NICHT gleich scharf, nicht gleich Brennt und ist nicht gleich Gulasch
Da das Rezept als solches fehlt schreibe ich das für Österreich wohl bekannteste hier rein:
Fiakergulasch thumb_5230_default_header_small.jpeg
Den stets hungrigen Kutschern des berühmten Wiener Pferdegespanns verdankt dieses Gulasch seinen Namen. Auf dem Ragout aus Rindfleisch befindet sich eine nette Garnitur aus Würsteln und Spiegelei – und der mollige Saft besteht aus jeder Menge edelsüßem Paprikapulver. Letzteres kommt aus Österreichs Nachbarland Ungarn. Sogar die Kochlegende Auguste Escoffier ließ sich im 19. Jahrhundert „seinen“ Paprika aus Szeged nach Frankreich importieren.
Zutaten:
- 750 g durchzogenes Rindfleisch (Wadschunken oder Rindsschulter)
- ca. 500 g Zwiebeln
- 2 – 3 EL edelsüßes Paprikapulver
- Schuss Essig
- 1 KL Tomatenmark
- 2 gepresste Knoblauchzehen
- Kümmelpulver
- Majoran
- Pfeffer
- Salz
- 4 – 5 EL Butterschmalz oder
- Pflanzenöl
Für die Garnitur
- 2 Paar Frankfurter Würstel (oder Debreziner)
- 4 Eier
- 4 Essiggurkerln
- Rote Paprikastreifen
- nach Belieben Butter zum Braten
Zubereitung:
Rindfleisch zuputzen, das heißt, die Sehnen, nicht aber die gallertigen Einschlüsse entfernen (sie sind typisch für das Gulasch und geben dem Saft Statur). Fleisch in mundgerechte Würfel, die Zwiebeln grobblättrig schneiden.
In einem großen Topf das Schmalz erhitzen und die Zwiebeln darin bei eher kleiner Hitze unter stetigem Umrühren sehr langsam – je länger, desto besser wird der Saft – weich dünsten.
Paprikapulver darüber streuen, rasch mit einem Schuss Essig ablöschen und das Tomatenmark einrühren. Fleisch zugeben, kurz durchrühren und nun mit Knoblauch, Kümmel, Salz, Pfeffer und einer Prise Majoran würzen. Etwas Wasser zugießen – das Fleisch sollte gerade bedeckt sein – und je nach Qualität 2–3 Stunden weich dünsten. Währenddessen ab und zu umrühren und immer wieder wenig Wasser nachgießen. Der Saft soll sich dabei jedes Mal einkochen.
Ist das Fleisch weich gegart, etwas mehr Wasser zugießen und den Saft ein letztes Mal 10 – 15 Minuten einkochen lassen. Abschließend nochmals abschmecken.
Für die Garnitur in den letzten 10 – 15 Minuten die Würstel in heißem Wasser ziehen lassen und die Eier in Butter zu wachsweichen Spiegeleiern braten. Essiggurkerln auf ein Schneidbrett legen und fächerartig einschneiden.
Gulasch auf großen Tellern anrichten, je ein heißes Würstel darüberlegen und ein Spiegelei daraufsetzen. Mit einem Gurkerlfächer garnieren. Nach Belieben mit roten Paprikastreifen dekorieren.
Dazu reicht man knusprige Salzstangerln oder Semmeln, aber auch Erdäpfel.
Rezept vom 09.12.2009
Gebackene Bananen 792-gebackene-banane-selber-machen.jpg
Zutaten:
- 1 l Öl zum Frittieren
- 2 Bananen
- 100 g Mehl
- 150 ml kaltes Wasser
- 1 Ei
- 4 EL Honig
- 2 TL Backpulver
- Salz
Zubereitung:
Gebt Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel und verrührt die Zutaten miteinander.
Fügt anschließend das Ei und das Wasser hinzu und verquirlen alles so lange, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist.Gebt das Öl in einen Kochtopf und erhitzt es. Sobald es Bläschen wirft, wenn man ein Holzstäbchen hinein hält, ist es heiß genug zum Frittieren.Die Bananen können in der Zeit, in der das Öl aufheizt, geschält und in dicke Scheiben geschnitten werden.Zieht die Bananenscheiben schließlich durch den Tempurateig, sodass diese gut bedeckt sind. Anschließend müssen die Scheiben etwa zehn Minuten lang oder bis zur gewünschten Bräune im Öl frittiert werden.Die fertigen gebackenen Bananen sollten auf einem Küchenpapier etwas abtropfen und abkühlen. Anschließend können sie auf dem Teller drapiert und mit Honig beträufelt werden.

