Also mein erstes Erdbeben habe ich im April 1992 erlebt, als auf einmal sämtliche Gläser aus meinem Regal fielen und ich verschreckt wach wurde, war ja mitten in der Nacht und hatte damals einen Wert von 5,9 auf der Richterskala, da war mir aber weder zum Lachen zumute noch fand ich das witzig. Ich konnte danach auch nur sehr schlecht wieder einschlafen.
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Das bisher letzte Schaden verursachende Beben war das Erdbeben von Roermond am 13. April 1992. Es hatte die Magnitude 5,9 auf der Richterskala und war damit das stärkste Erdbeben in Mitteleuropa seit 1756. Sein Epizentrum lag 4 km südwestlich von Roermond in den Niederlanden; es wurde noch in Berlin, München und London gespürt.
Mein zweites Erdbeben habe ich in San Francisco im 46. Stock eines Hochhauses erlebt, das muss 2000 oder 2001 gewesen sein, auch da ging mir die Muffe, da das Gebäude geschwankt hat ohne Ende und eine Panik ausbrach, der Wert war 5,2 auf der Richterskala.
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Im September 2000 hatte ein Beben der Stärke 5,2 das Napa-Valley nördlich von San Francisco erschüttert und dabei einen Sachschaden von rund 100 Mill. $ (110 Mill. Euro) angerichtet.
Im Juli 2002 war dann morgens wieder ein Beben hier in NRW, das weiss ich noch ganz genau, am Tag vorher kam ich von der Mannschaftstour zurück und hatte noch mächtig Promille im Blut als es dann morgens gegen 8 Uhr bebte. An dem Tag flog ich abends noch nach Mallorca. Jedenfalls war ich von dem Zeitpunkt an stocknüchtern.
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Am Montag, dem 22. Juli 2002, erschütterte um 7:45 Uhr (das entspricht einer UTC-Zeit von 5:45 Uhr; UTC = UNIVERSAL TIME COORDINATED) ein Erdbeben der Stärke 4,8 auf der Richter-Skala weite Teile des westlichen Nordrhein-Westfalens sowie der angrenzenden Niederlande. Es war das bisher stärkste Beben seit dem Roermond-Beben am 13. April 1992 mit einer Stärke von 5,9. Das Zentrum des Bebens lag nördlich von Aachen bei Alsdorf. Die Tiefe des Bebenherdes wurde in 16,1 km lokalisiert. Erfreulicherweise wurden nur leichte Sachschäden an Gebäuden registriert.
Im Januar 2003 waren wir mit unserer Betriebsmannschaft zu einem Fussballturnier in Guadalajara/Mexiko eingeladen. Am ersten Tag, als ich dort angekommen war, bebte die Erde ziemlich heftig und in meinem Zimmer fiel ein 2x3 Meter grosser Spiegel von der Wand runter, aufgrund des Jetlags lag ich zu dem Zeitpunkt im Bett und wunderte mich über das Schütteln des Betts, als es dann krachte. Bei dem Erdbeben sind einige Menschen ums Leben gekommen und drei aus unserer Mannschaft waren zu dem Zeitpunkt mit dem Mietauto in der Region des Epizentrums unterwegs und wir konnten sie nicht erreichen. Gottseidank kehrten sie aber am nächsten Tag wieder zurück. Das war jedenfalls mein heftigstes Erdbeben bisher und ich möchte nach Möglichkeit kein weiteres erleben.
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Erdbeben in Mexiko: 25 Tote
Guadalajara. Ein schweres Erdbeben hat den Westen von Mexiko erschüttert und mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen. Etwa 300 Einwohner wurden verletzt. Das gesamte Ausmaß des Schadens war gestern - Stunden nach den Erschütterungen - noch nicht abzusehen. Rettungskräfte suchten in dem am stärksten betroffenen Staat Colima an der Pazifikküste unter Trümmern eingestürzter Häuser nach Opfern.
Auch in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt waren die Erdstöße zu spüren. Dort fiel kurzzeitig der Strom aus. Viele Bewohner rannten in Panik auf die Straßen, zum Teil barfuß. "Ich habe es sehr stark gespürt, und ich sah all die Leute voller Angst weglaufen", sagte der 46-jährige Victor Morales, der im Stadtteil Condesa lebt.
Das Zentrum des Bebens, das nach Berechnungen des Geologischen Institut der USA eine Stärke von 7,8 (Richterskala) hatte, lag in der Nähe der Hafenstadt Manzanillo. Wie das Rote Kreuz mitteilte, wurden allein im Bundesstaat Colima zunächst 21 Tote geborgen. Die Regionalbehörden riefen den Notstand aus. Zwei Menschen - eine 85-jährige Frau und ein einjähriges Mädchen - kamen im angrenzenden Bundesstaat Jalisco ums Leben.