hmm also zwei Sachen:
1. Das Foul ist für mich ein Musterbeispiel für Schiedsrichtertagungen zum Thema: Rote Karten nach grobem Foulspiel
2. Wer hier und da Fußball spielt, weiß, was bei diesem Foul hätte passieren können. Will gar nicht weit ausholen, nur dass Lisandro Lopez nach 5 Minuten wieder stehen konnte, war für mich nach den Wiederholungen ein kleines Wunder.
Zum Thema Horrorfoul. Für mich ist ein Horrorfoul eines, wo die Gesundheit des Gegenspielers erkennbar gefährdet wird ODER versucht wird, sie zu gefährden. Es muss kein Blut spritzen und der Gefoulte muss auch keine drei Meter weit fliegen. Ich habe mir gerade nochmal das Foul in Österreich angeschaut. Ganz ehrlich, abgesehen von der Auswirkung gibt es im Grunde keinen Unterschied.
Es ist generell ein Problem in der Bundesliga, nicht nur da, sondern auch international. Wenn man sich Fouls anschaut wie das von Ribery und das mit einer Notbremse vergleicht, d.h., z.B. durch Zupfen dem Gegner eine Torchance verwehren, dann sehe ich hier keine Relation. Man kann doch nicht solch ein Knochenfoul von Ribery mit einem Trikotzupfer vergleichen. Also da haben die Offiziellen ganze Arbeit geleistet, die Sinnhaftigkeit der persönlichen Strafen im Fußball herunterzusetzen.
An der Stelle: DANKE an Robert Rosetti, den italienischen Schiedsrichter. Top gesehen. Zeigt wieder mal warum er international für mich neben Busacca und Larrionda (Uruguay) der Beste ist.
Als Denkanstoß: ich habe mich Mittwoch mal in die Lage eines Uli Hoeneß begeben^^:
Was wäre denn los gewesen, wenn Lopez den Ribery so gefoult hätte??? Und dann muss man sich noch den Beckenbauer in der Halbzeitpause antun, der meint: "Harte Entscheidung, dunkel Gelb wäre angemessen gewesen".....ich könnte.......
Na ja am besten ich werde Schiedsrichter...:D
Dieses Foul hat mich wieder an das WM-Achtelfinale 2006 in Nürnberg erinnert, Niederlande - Portugal......wuhu da gings ab. Der russische Schiri hatte alles im Griff.... 