Danke Julius, das ist ein interessanter Link. Im Prinzip kann man hier ja auch von Euthanasie im weitesten Sinne sprechen. Auch das Thema haben wir mal in Religion besprochen. Ein sehr schwieriges Themengebiet, über das man sich stundenlang den Mund fusselig reden kann.
Ich bin, und werde auch immer der Meinung bleiben, dass ein jedes Lebewesen ein Recht auf ein Leben hat. Wieso sollte ein Lebewesen kein schönes und erfülltes Leben haben, selbst wenn es im alltäglichen Leben eingeschränkter ist, als andere?
Nur weil ein Kind eine starke Behinderung hat, heißt das ja noch lange nicht, dass es keine Freude im Leben erfahren wird! Das Kind wird es nie anders kennen lernen und somit sehr gut damit zu recht kommen.
Die Frage ist nur, ob das Kind auch glücklich werden wird, wenn es von den Eltern abgelehnt, oder vielleicht sogar gehasst wird. Und hier kommt die schwierige Frage, ob man das Kind nun von diesem evtl. auftretenden Leid erlösen sollte, oder es versuchen sollte, mit alles Konsequenzen, dass es vielleicht adoptiert werden muss, womöglich ein hartes Leben haben wird und viel Leid erfahren muss.
Da das Kind aber in dem Stadium der Abtreibung nicht selbst entscheiden kann, müssen die Eltern entscheiden. Entscheiden sich die Eltern für eine Abtreibung, ist doch eigentlich das Recht auf ein Leben über das Kind hinaus entschieden worden.
Daher finde ich, dass die Ärtzte hier schon richtig entschieden haben.
Ich bin der Meinung, dass jedes Lebewesen ein Recht auf ein Leben hat, nur sollte man in gewissen Fällen abwägen, ob ein Leben mehr oder weniger Leid mit sich bringt, als der Tod.´
Das hat wieder was mit Gewissen zu tun. Eine nicht gerade leichte Entscheidung, einfach so über das Leben eines anderen zu entscheiden.