Beiträge von gruenerdackel

    Heute mal mit dem Kaputten ™ aka GE90 von Nagoya nach Kagoshima geknattert. Und anschließend noch ein Ründchen im Taifun nahe Okinawa gedreht.

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    Der Dude hat keinen Helm auf. Das verstößt eindeutig gegen die Vorschriften. Direkt reportet. (Und das Gehör mit dem GND Call Button gestutzt)

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    Beide am Pushen. Wider erwarten ging es ohne bleibende Blechschäden.

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    Irgendwie fühle ich mich verfolgt ...

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    Da der Kaputte immer noch an unseren Fersen hängt, knattern wir mit ordentlich Bums in den Turn. Die 737 macht den Kessel-Run schließlich auch in weniger als 12 Parsec.

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    Der Final kann sich sehen lassen - macht super Laune.

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    Gerade so von der Bahn geschafft. Der Nächste kommt schon angeschossen.

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    Man wird ihn einfach nicht los.

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    Und nun: Weltuntergang.

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    Singapur - Da Nang ist auch eine nette Strecke. Vorbereitungen in Singapur. Wem da kein Zelt in der Hose steht, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

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    Der Rampi hat auch direkt erstmal das Smartphone gezückt. Short on the iFruit 9iX:

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    Und ab geht es richtung Runway 20R. Vor uns Dunst, hinter uns Pengdröhn. Willkommen in den Tropen.

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    Aber wir können ja clever fliegen und schmuggeln uns durch die Wolken. It's the art of the sneaky breeki.

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    Nach gut 1h30 Langeweile und viel, viel nichts erreichen wir die vietnamesische Küste. Es riecht direkt nach Pho im Cockpit.

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    "Final Approach shortly before lost connection and following go around", 2022, colorized.

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    Zur Belohnung gibt's dann einmal Da "Who's your Daddy' Nang von oben. Der Witz mit dem IATA Code DAD wird halt auch nie alt.

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    Volle Bahn bezahlt. Volle Bahn wird mitgenommen. Bremsen kosten schließlich auch Geld.

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    Guckst du diese: Braune Koffer. Zur Abwechslung zu den roten und blauen Koffern. Metallene Rimowa Koffer gibt es bei GSX noch keine. Vermutlich ist die schwungvolle Weitwurf-Animation zu schwierig um es realistisch darzustellen.

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    Bin etwas spät zur Party aber verkneifen konnte ich mir das jetzt nicht. Immerhin habe ich es nicht nur täglich live erlebt sondern jetzt auch mal als Passagier mitgemacht.

    Ist hochinteressant zu lesen, wie die derzeitige Problematik doch auf LH und Carsten polarisiert wird, wo es sich doch durch die komplette Branche zieht….

    Nein, es geht hier ja explizit um die LH und den Brandbrief der Belegschaft.

    Ich muss Andre da leider zustimmen. Denn der Kollaps hat sich lange abgezeichnet und der Brandbrief steht m.M. nach schon in Zusammenhang mit Problemen der Branche. Funktioniert hat auch schon vor Corona nichts wirklich. Es wurde nur - und das kommt in vielen anderen Artikeln noch deutlicher zum Vorschein - geschickt von erfahrenen Mitarbeitern kaschiert. Sein es jetzt eben Mitarbeiter des LH Konzerns oder der Dienstleistungspartner, wie Fraport oder - noch extremer - LH-eigene Dienstleister. Wenn ich die dann gehen lasse oder Nachwuchs nicht verlängere, joa, dann passiert genau das. Und das haben viele schon im März 2020 prophezeit.

    Heißt aber im Klartext: Viele der LH-Probleme entstehen eben nicht nur, weil LH sich mit ihrem Personal verzockt hat, sondern weil die Dienstleister ebenso kein Personal haben. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass das Gros der LH-Probleme durch externe Dienstleister entstanden ist. Die täglichen 7500 - 10000 nicht beförderten Koffer in FRA sprechen ein ziemlich eindeutiges Bild.

    Ich bin gespannt, ob sich die Luftfahrt nachhaltig zu einem attarktiven Arbeitgeber entwickeln kann. Die kurzfristige Hinzunahme ausländischer Hilfe finde ich persönlich auch ein fatales Signal der Politik. Denn es übt nicht den notwendigen Druck auf die Geschäftsführungen aus, nachhaltigere Arbeitsmodelle und -vergütungen auszuarbeiten. Und somit wird nächstes Jahr genau das Gleiche passieren. Und das Jahr darauf. Und das Jahr darauf. Und so weiter.

    Fliegen ist - und wird auf lange sicht auch so bleiben - ein äußerst komplexes und somit teures Unterfangen, welches eine Vielzahl qualifizierter Arbeitskräfte benötigt. Das heißt aber auch, und so sehr das meinem inneren Sinn für Gerechtigkeit widersprechen mag, dass eben nicht jeder zwei Mal im Jahr fliegen kann. Oder wir einigen uns als Gesellschaft kollektiv darauf, dass dieser Zustand bleibt und quer-subventionieren die billigen Tickets durch teure - erhalten aber alle den gleichen schlechten Service. Möchte mal sehen, wie lange das gut geht.