Grünokratie.
Für Ampel Politiker werden natürlich Ausnahmen (Nachtflugverbot) gemacht, auch wenn man nur von einem Fußballspiel kommt und Kurzstrecke fliegen möchte.
Auch wenn ich kein Fan der idealistisch geprägten grünen Politik bin (gut, sagen wir ich bin kein Fan idealistischer Politik im Allgemeinen), so muss ich hier trotzdem vehement widersprechen. Die Verantwortlichen für diese Misere sind unter Garantie keine Grünen. Es ist die wohlhabende Oberschicht. Gibt es Überschneidungen mit Wohlstand und Grünenwähler? Womöglich. Aber das ist hier nicht der ausschlaggebende Aspekt. Aber mit einem Blick in Richtung Anwesen in Kelsterbach und verkehrenden Autos stellt sich mir da oftmals die Frage, in wie weit da nicht pures Eigeninteresse die treibende Kraft ist. Übrigens war der ehemalige grüne Wirtschaftsminister Hessens, Tarek Al Wazir, gar nicht mal so abgeneigt vom Flughafen. Aber zurück zu Fakten.
Behördlich gibt es hier tatsächlich wenig Spielraum. Woher ich das weiß? Weil mir in meinem Leben schon genug Flieger stehengeblieben sind oder umgeleitet wurden. Selbst, wenn sie bereits im Startlauf waren. Es ist leider so, dass die lieben Leut', die jede Woche ihre Meinung im Terminal 1 kundgeben, auch diejenigen sind, die die zuständigen Behörden am liebsten in die Besinnungslosigkeit klagen möchten, sobald ein Flieger auch nur eine Sekunde nach 23:00 unberechtigt in die Luft geht - oder halt nach 00:00 unberechtigt landet. Das wird mitunter auf die Sekunde bemessen und wird auch veröffentlicht. Die Statistik kann man für Frankfurt, zum Beispiel, hier einsehen. Ich bin mir sicher, dass andere Bundesländer oder Flughäfen ähnliche Konzepte haben. Bei Unklarheiten muss von behördlicher Seite Rede und Antwort gestellt werden.
Das nimmt dann teilweise sehr abstruse Gestalt an. Ich kann mich immer noch sehr gut an den Qantas A380 vor Jahren erinner, welcher auf seiner LHR-SIN Route mit einem medizinischen Notfall nach Mitternacht in Frankfurt gelandet und dann gestrandet war, weil er nicht mehr raus durfte.
Dementsprechend müssen die Behörden hier agieren. Ob man (oder die Behörden selbst) das Ganze so sinnvoll findet, naja, das ist dann wieder ein anderes Thema. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Klagelust der Deutschen tatsächlich abnimmt und man sich wieder auf einen gewissen Pragmatismus zurückbesinnt.
























































































