Opel hatte zu keiner Zeit Probleme in der deutschen Wirtschaft zu bestehen, allerdings war GM nicht in der Lage in den USA zu bestehen und hatte alles mögliche an Geldern aus der gesunden Opel AG abgezogen um die US-Pleite hinauszuzögern ...
Naja, das Opel ein kerngesundes Unternhemen sei, daß nur durch die GM-Mutter so geschwächt sei, ist natürlich auch nur eine der "legendären" Thesen. Wenn dem so wäre, hätten ja die Investor Schlange gestanden und würde jetzt nicht einfach so an die Russen verscherbelt, nach dem Motto Augen-zu-und-durch.
Am ehrlichsten hat es tatsächlich noch der amerikanische Finanzinvestor gesagt: Wir interessieren uns nur, weil der deutsche Steuerzahler das größte Risiko trägt. (Und mit der sog. Magna-Entscheidung ist das Risiko nicht geringer geworden)
Zudem fällt Opels Marktanteile kontinuierlich und das bereits seit Jahren. Ford hat vor Jahren schon all die schmerzlichen Einschnitte gemacht, die Opel sich noch nicht getraut hat. Ford steht hervorragend dar. Und soweit bekannt ist, hat Opel nur 2006 und 2007 schwarze Zahlen im Hause GM geschrieben.
Und irgendwie ist "Opel" nun nicht so die mega Krachermarke ;), mal ehrlich betrachtet.
Der neue Insignia ist zwar "Auto des Jahres" geworden, leider sind aber die Motoren recht großzügige Spritschlucker, wenn man beispielsweise es mit VW Motoren vergleicht.
Naja, schaun mer mal, wo Opel in 2 Jahren steht - ich denke, eine Insovlenz wäre den Mitarbeitern besser langfristig besser bekommen.