Beiträge von Torti_294

    Keine Vereinbarung mit Etihad : Air Berlin: Einstieg eines Großinvestors stockt

    Bei den Verhandlungen über einen Einstieg der arabischen Fluggesellschaft Etihad bei Air Berlin hat es entgegen anders lautenden Berichten bislang keinen Durchbruch gegeben.

    Kommt Hainan Airlines aus China? Oder steigt Etihad aus Abu Dhabi als neuer Großinvestor bei Air Berlin ein? Letzteres Gerücht schien sich zu verdichten. Ein Mitglied des Verwaltungsrates (Board) der nach englischem Recht firmierenden Air Berlin plc soll es gestreut haben. Bei einer Sitzung des Gremiums unter Führung von Hartmut Mehdorn soll darüber beraten worden sein. Am Nachmittag meldete Reuters unter Verweis auf mit den Verhandlungen vertraute Personen, dass sich kein Durchbruch abzeichnet. Die angespannte Lage an den Finanzmärkten mache die Gespräche mit Investoren nicht einfacher, hieß es.

    „Eine Vereinbarung ist aktuell nicht in Sicht“, habe einer der Insider gesagt. Mehdorn verhandelt angeblich mit mehreren Interessenten. Es gebe derzeit auch keine Pläne für eine Kapitalerhöhung, mit der ein Investor an Bord geholt werden könnte. Offiziell teilte Air Berlin nur mit, dass man Stationen in Dortmund und Erfurt in einem Jahr schließen will.

    Quelle: Der Tagesspiegel

    Dass passt evtl. hierher, aus der Presse von heute:


    Mit günstigen Tickets haben Fluglinien wie Easyjet, Ryanair oder Air Berlin das Reisen revolutioniert. Eine neue Studie dürfte Alarmstimmung in der Branche verbreiten: Denn ausgerechnet am Vorabend des Konjunktur-Abschwungs werden weniger Billigtickets angeboten. Das Geschäft lohnt sich in einigen Fällen nicht mehr.

    Der Markt für Billigflüge ist in diesem Jahr in Deutschland eingebrochen. Die Zahl der günstigen Flugverbindungen sank zwischen Sommer 2010 und Sommer 2011 um mehr als elf Prozent. Das zeigt der neue "Low Cost Monitor 2011" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "So einen starken Einbruch gab es hierzulande noch nie bei den Billigfliegern", sagt Peter Berster, Autor der Studie.

    Manche Strecke lohnt sich nicht mehr, auch nicht für Ryanair Die Untersuchung wird seit 2006 zweimal im Jahr veröffentlicht. Die aktuelle Erhebung vergleicht eine Juli-Woche dieses Jahres mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

    Nach Aussage der Fluglinien leide das Angebot an günstigen Tickets stark unter der neuen nationalen Luftverkehrssteuer, heißt es beim DLR. Mit einem schrumpfenden Billigflugmarkt bewege sich Deutschland gegen den Trend in Europa, sagt Berster. Denn in anderen europäischen Ländern sei der Markt zuletzt gewachsen. Durch die im Januar in Deutschland eingeführte neue Steuer erhöhten sich die Preise für Flugtickets um 8 Euro auf der Kurzstrecke, 25 Euro auf mittleren Entfernungen und 45 Euro auf der Langstrecke. Die Branche ist erbost über die Zusatzbelastung. Zwar geben Airlines, wo sie können, die Kosten an die Kunden weiter. Doch gerade im Billigsegment ist das schwierig. In manchen Fällen lohnen sich Strecken daher nicht mehr.

    Wer billig bucht, guckt auf jeden Euro
    Die irische Fluglinie Ryanair beispielsweise kündigte schon Monate vor der Einführung der neuen Abgabe Streckenkürzungen in Deutschland an. Bei Billigflügen machen sich Preissteigerungen um einige Euro im Verhältnis besonders stark bemerkbar.

    Reisende in Deutschland hatten zuletzt laut Recherchen des DLR weniger Auswahl an Strecken, die man günstig buchen kann. Ihre Zahl sank demnach um sechs Prozent. Nachdem das Angebot der Low-Cost-Carrier hierzulande im Sommer 2010 mit 675 unterschiedlichen Routen ihr bislang höchstes Niveau erreicht hatte, sei die Zahl auf zuletzt nur noch 635 geschrumpft.

    Zu den Billigfliegern zählt das DLR Airlines wie Germanwings, Easyjet oder Ryanair - aber auch bestimmte Sparten von Air Berlin. Zwar ist der schärfste Rivale der Lufthansa auf dem deutschen Markt wegen seiner vielen höherpreisigen Angebote kein klassischer Billigflieger. Mit 2361 Starts in einer Juliwoche 2011 habe das Low-Cost-Segment von Air Berlin mit Abstand das größte Billigangebot in Deutschland, heißt es in der Studie. Dahinter folge Germanwings.

    Die Billigflieger erlebten zwischen 2002 und 2007 eine Blütezeit in Deutschland. Und sogar in der jüngsten Wirtschaftskrise zwischen 2008 und 2009 ging es diesen Fluggesellschaften vergleichsweise gut. Aufgrund des Sparzwangs vieler Unternehmen warben sie den großen etablierten Gesellschaften wie er Lufthansa Geschäftsreisende ab.

    Die neuen Daten vom Rückgang des Billigflugangebots in Deutschland kommen ausgerechnet in einer Zeit, in der sich die hiesige Reisebranche ohnehin für den Abschwung rüstet: Denn nach Daten des Weltluftfahrtverbandes Iata drohen Europas Fluggesellschaften im kommenden Jahr tiefrote Zahlen.

    Quelle: FTD

    Leute....überlegt mal: 8. Dezember, Mainz 6-10°C, kein ! Wind, blau bis Diesiger Himmel...Biken gewesen 30km!! 2 Pullis, eine lange Hose, ein Shorti...is das normal? Das war so genial heute...letztes Jahr war schon lange Feierabend.

    Auweia, aber nach den Beiträgen hier hab ich i-wie drauf gewartet. Jetzt bin ich aber supergespannt wie es weitergeht. Dann wird es für AB aber echt nicht leicht!!!!

    Und wenn man liest

    "Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn sucht schon seit seinem Amtsantritt nach einem Investor für die angeschlagene Airline. Etihad Airways war bereits 2008 als Einstiegskandidat bei Air Berlin im Gespräch."

    das Mehdorn schon sucht !!!... und ich mir die Artikel und momentane Lage anschaue: wer wird da nun noch investieren, kaufen, Geld locker machen...alle müssen doch nun erstmal auf die eigene Geldbörse guggen.

    Die Schuldenkrise in der Eurozone und die schwächelnde Konjunktur verhageln den Fluggesellschaften weltweit die Bilanzen. Am schlimmsten werde es im kommenden Jahr die europäischen Anbieter treffen, prognostizierte der Weltluftfahrtverband IATA. Sie müssten 2012 mit einem Verlust von 600 Millionen Dollar rechnen.

    Noch weitaus dramatischer werde sich die Lage entwickeln, falls es den europäischen Regierungen nicht gelinge, die Schuldenkrise zu lösen. Sollte es in der Folge zu einer Bankenkrise und dann zu einer Wirtschaftskrise kommen, käme auf die europäischen Fluggesellschaften ein Verlust von 4,4 Milliarden Dollar zu. "In diesem Szenario würde das Passagierwachstum zum Erliegen kommen und das Frachtaufkommen um 4,7 Prozent schrumpfen", so die Prognose.

    Weiter hier:

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/flugverkehr114.html

    Moin, ja hier in Mainz auch, Dauerregen, ich wollt eigentlich in die Stadt was für Weihnachten besorgen. Na ja hab ja Urlaub.

    *Kaffee* So, erst mal nen Kumi-Kaffee aus der Kumi-Tasse, dann mal Arbeitsplatz für heute abend putzen :dance: