Beiträge von Torti_294

    Bahn streicht Hunderte Stellen in den Reisezentren

    Die Deutsche Bahn verringert die Zahl ihrer Mitarbeiter in den Reisezentren, weil sich immer mehr Kunden ihre Fahrkarten im Internet kaufen. Insgesamt werden 700 Stellen abgebaut. Bis 2016 sollten für etwa 350 Reiseberater neue Arbeitsplätze innerhalb des Konzerns gefunden werden, teilte Bahnvorstand Ulrich Homburg mit.

    Etwa die gleiche Zahl werde durch natürliche Fluktuation oder altersbedingt aus dem Unternehmen ausscheiden. Derzeit arbeiten nach Angaben des Unternehmens 2350 Mitarbeiter in den Reisezentren. Etwa 30 Prozent der Stellen werden nun abgebaut.
    Fahrkartenkauf im Internet

    Homburg erklärte, durch den Abbau reagiere die Bahn auf das geänderte Nachfrageverhalten, dadurch solle die "Zukunftsfähigkeit unserer Reisezentren" gewährleistet werden. "Auf die Kunden wird sich dies nicht auswirken", versprach Homburg. Auch die Präsenz der DB an den Standorten an den 400 Reisezentren stehe nicht auf dem Prüfstand.

    Bei dem staatseigenen Unternehmen hält der Trend zum Fahrkartenkauf im Internet nach eigener Mitteilung unverändert an. Parallel dazu sei der Einnahmenanteil der Reisezentren seit 2005 von 46 auf 22 Prozent bis Ende 2010 zurückgegangen. "Der branchenübergreifende Trend - Kunden informieren sich zunehmend über Internet oder das Mobiltelefon und kaufen dort auch ihre Fahrkarten - wird sich auch aufgrund neuer Technologien fortsetzen und beschleunigen", hieß es in der Mitteilung. Deshalb erwarte man für das Jahr 2016 nur noch einen Umsatzanteil der Reisezentren von 17 Prozent.

    Radikaler Kahlschlag

    Die Arbeitnehmervertreter kritisierten die Pläne scharf. "Das ist ein radikaler Kahlschlag", sagte der Sprecher der Eisenbahngewerkschaft EVG, Michael Klein. Zurückgehende Umsätze seien nur ein Teil der Wahrheit, erklärte die Gewerkschaft zudem. "Der andere: Der Konzern will sparen. Und scheinbar sollen es die Reiseberater mit ihren Arbeitsplätzen bezahlen." Die EVG und die Betriebsräte würden sich dagegen wehren.
    Pläne dementiert

    Die Deutsche Bahn hatte im vergangenen Jahr Medienberichte über einen geplanten Stellenabbau in ihren Reisezentren noch zurückgewiesen. "Solche Pläne sind weder an maßgeblichen Stellen des Konzerns bekannt, noch vom Konzernvorstand gebilligt", erklärte ein Bahn-Sprecher im Mai 2010. Das Bielefelder "Westfalen-Blatt" hatte berichtet, die Bahn wolle die Zahl der Beschäftigten in den mehr als 400 Reisezentren bis 2014 um mehr als 20 Prozent reduzieren.

    Der Fahrgastverband Pro Bahn hatte zudem kritisiert, dass die Bahn seit Jahren die Zahl ihrer Fahrkartenschalter verringere und die Öffnungszeiten in den Reisezentren verkürze. Die Bahn verliere die Kundengruppe, die die Tickets am Schalter kaufen wolle, aus dem Blick. Vor allem im ländlichen Raum sollte die Bahn, ähnlich wie bei den Postagenturen, Verkaufsstellen in Geschäften, wie Bistros einrichten, die längere Öffnungszeiten hätten, sagte Pro Bahn-Chef Karl-Peter Naumann.

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahnstellenabbau100.html

    Hunolds Rücktritt/Tragische Notlandung

    Seine hemdsärmelige, zupackende Art hat Joachim Hunold die größten Erfolge beschert. Doch nun wuchs dem Selfmade-Unternehmer die Herausforderung über den Kopf. Für Air Berlin geht es um alles oder nichts.

    Am Ende wurde er selbst zur Belastung. Joachim Hunold, ohne den es die Air Berlin in ihrer heutigen Größe nicht gäbe und ohne den die Lufthansa weitgehend konkurrenzlos durch Deutschland fliegen würde, hat die Konsequenz gezogen und seinen Rücktritt als Chef von Air Berlin angeboten. Ein geschätzter Macher wird zur tragischen Figur.

    Dabei hat er eine Tellerwäsche-Karriere hinter sich, für die er in den USA bewundert würde. Ein abgebrochenes Jura-Studium, Aushilfsjobs als Kellner und ein Berufsstart als Ramp Agent, der Flugzeuge belädt, prädestinieren normalerweise nicht für die Führung von Deutschlands zweitgrößter Airline. Doch Hunold hat sich noch nie vor großen Aufgaben gefürchtet.

    Die Neu-Gründung der Air Berlin, die Umwandlung des Ferienfliegers in einen expansiven Billigflieger, die Übernahme der DBA, der Frontalangriff auf Lufthansa, der Börsengang - keine Herausforderung schien für ihn zu groß. Aus einem Luftfahrtunternehmen mit gerade mal zwei Flugzeugen machte er Europas sechstgrößte Airline mit mehr als 30 Millionen Passagieren.

    Er hat Air Berlin gegründet, groß gemacht und an die Börse gebracht. Doch jetzt ist die Ära von Joachim Hunold bei Air Berlin vorbei. Ein Porträt eines bemerkenswerten Unternehmers. Geheimnis seines Erfolges war aber nicht nur seine Tatkraft. Es war insbesondere sein Talent, ein großes Netz an persönlichen Kontakten zu knüpfen – und das geschäftlich zu nutzen. Zu seinen Freunden zählen nicht nur Luftfahrt- und Touristikunternehmer, sondern beispielsweise Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit oder der Fernsehmoderator Johannes B. Kerner.

    Welche Wertschätzung Hunold in der Branche genießt, zeigte beispielhaft die Übernahme des Konkurrenten Germania Express im Jahr 2005. Germania-Gründer Hinrich Bischoff rief Hunold an sein Sterbebett und bat ihn, Anteile an seiner Fluggesellschaft mit 44 Maschinen zu übernehmen und so sein Lebenswerk fortzuführen.

    Air Berlin wird zum Übernahmekandidat
    Obwohl Hunold aus seiner Abneigung gegen Gewerkschaften nie ein Geheimnis gemacht hat, ist er auch bei den Mitarbeitern beliebt. Denn der Düsseldorfer Jung wusste Feste zu feiern. Er war immer stolz darauf, ein Chef zum Anfassen zu sein. Auch seine Karnevalsauftritte sind legendär. So hat er sich wahrscheinlich über den „Orden wider den tierischen Ernst“ mehr gefreut als über das Bundesverdienstkreuz.

    Doch letztlich ist Hunold wohl genau an diesen Stärken gescheitert. Er hat versucht, ein börsennotiertes Unternehmen mit Milliardenumsatz weiter so hemdsärmelig zu führen wie ein Familienunternehmer. Hatte ihm früher oft seine gute Nase für neue Branchentrends Erfolge beschert, wurden seine Entscheidungen aus dem Bauch mehr und mehr zum Risikofaktor.

    Kritiker werfen ihm schon seit langem vor, dass er schlecht delegieren könne, zugleich aber zunehmend den Überblick über sein Unternehmen verliere.

    Hunolds wichtigste Motivation war es stets, den Großen der Branche zu beweisen, dass ein Selfmade-Unternehmer ihnen den Schneid abkaufen kann. Doch zuletzt trieb ihn das zu einem ungesunden Expansionstempo. Die Übernahmen von Germania, DBA, LTU, der Aufbau eines internationalen Netzes, der Börsengang, der Beitritt zur Flugallianz One World – offenbar waren die Herausforderungen auch für einen Hunold irgendwann zu groß.

    Für Air Berlin ist der Rückzug des Gründers aus der operativen Verantwortung ein Desaster. Es gleicht einer Notlandung: Dass Hartmut Mehdorn, ein 69-jähriger Aufsichtsrat, die Führung kommissarisch übernimmt, zeigt, wie überhastet und kopflos des Wechsel vollzogen wird. Ein natürlicher Nachfolger aus dem Unternehmen ist nicht in Sicht – und das in der schwierigen finanziellen Situation der Airline.

    Hunold ist vom bewunderten Macher zur tragischen Figur geworden. Er steht vor den Scherben seines Lebenswerks. Ob Air Berlin durch den harten Sanierungskurs, der Hunold selbst noch angestoßen hat, gerettet werden kann, ist mehr als fraglich. Die Airline ist in ihrer jetzigen Verfassung ein Übernahmekandidat. Jahrelang hat Hunold die Lufthansa geärgert. Jetzt könnte der Marktführer unter diese erbitterte Fehde einen Schlussstrich ziehen und den ärgsten Konkurrenten einfach schlucken.

    Quelle: Handelsblatt

    Also ganz ehrlich? Ich reiss mich zusammen und ich beherrsche mich:

    Zitat:

    "Sprachregelung der italienischen Eisenbahn
    Hier darf nichts "kaputt" sein

    Von Stefan Troendle, ARD-Hörfunkstudio Rom

    Es ist eine Enthüllung, die viele Italiener schon lange geahnt haben: Die Angestellten der italienischen Eisenbahnen sagen bei Problemen aller Art prinzipiell nicht die Wahrheit. Das berichtet die Zeitung "Corriere della sera" unter Berufung auf eine Fachzeitschrift für italienische Lokführer.

    In einem Artikel des Magazins mit dem schönen Titel "Ancora in marcia – immer noch unterwegs" wurde nämlich präzise beschrieben, welche Formulierungen Zugführer bei Durchsagen an ihre Fahrgäste verwenden müssen. Die Bezeichnung "kaputt" beziehungsweise "defekt" ist demnach strikt verboten – egal in welchem Zusammenhang. In solchen Fällen ist das Personal angewiesen, von technischen Kontrollen auf der Strecke zu sprechen.
    "Brand" oder "Feuer" sind verbotene Wörter

    Ein Schaffner, der die Passagiere informierte, dass man wegen einer kaputten Weiche auf eine andere, langsamere Route ausweichen müsse, wurde mit einem Ordnungsgeld von 20 Euro bestraft. Auch schwerwiegende Probleme werden verniedlicht. Vor drei Wochen gab es im römischen Bahnhof Tiburtina einen Großbrand, der das halbe italienische Streckennetz lahmlegte – über Tage fielen Züge aus oder waren Stunden verspätet.

    Das Wort "Brand" oder "Feuer" ist allerdings ebenfalls nicht im Vokabular enthalten, erlaubt ist lediglich, auf einen Feuerwehreinsatz hinzuweisen. Als in Neapel vor kurzem ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist war, war in den Zügen nur von einem elektrischen Problem die Rede, obwohl das Thema Aufmacher in allen italienischen Nachrichtensendungen war und sich die Information über die Smartphones der Passagiere schon lange verbreitet hatte.
    Durchsagen lösen Wut bei Fahrgästen aus

    Genau das ist auch ein Punkt, auf den Bahnangestellte hinweisen. Immer häufiger sagen sie, lösen die Durchsagen, zu denen sie gezwungen werden, bei den Fahrgästen Wut und Unverständnis aus, weil die einfach den ehrlichen Grund für eine Verspätung wissen wollen. Die italienischen Staatsbahnen geben übrigens zu, dass es ein Handbuch für Durchsagen gibt, behaupten aber, der Zweck dieser Broschüre sei vor allem, die Fahrgäste besser zu informieren. Der Hintergrund sei Angst und Panikreaktionen zu vermeiden.

    Die speziellen Ansagevorschriften gelten laut dem "Corriere della sera" übrigens nur für Hochgeschwindigkeitszüge. In der Realität spielt das allerdings keine große Rolle, da in allen anderen Zügen in der Regel überhaupt keine Durchsagen gemacht werden. Mangelhafte Informationspolitik ist ein Punkt, über den sich italienische Bahnreisende regelmäßig beschweren."

    Ende

    :wall: :wall: :wall:

    Quelle:

    http://www.tagesschau.de/schlusslicht/italienzuege100.html

    img_0134u888.jpg

    Aerosoft auf der Geek Messe schlecht hin! Man hat die möglichkeit zwischen: Bus fahren, U-Bahn fahren oder Katana fliegen.....in Hammer FSX Grafik. NOT!


    Der Typ sieht aus wie Rainer.....obwohl....nee kann nicht sein oder? Das Teil hat Autoland und AP?? Nee, die Ähnlichlkeit.... Aber n´Propeller, kein ILS.... Neeeeee.... :D:D:duw:

    Moin,inb. Kaisersl., kumi wird bei mir nix.

    Grad gelesen,angehende Piloten und andere Azubis aufgepasst

    Zitat tagesschau

    Nachrichten tagesschau
    Urteil: Erstausbildung absetzbar
    Lehrlinge und Studenten können die Kosten ihrer Erst-Ausbildung doch in voller Höhe steuerlich geltend machen.
    Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH) und widersprach damit der gängigen Praxis der Finanzämter. Im Gegensatz zu ihnen befand der BFH, dass die Kosten einer Erstausbildung durch die spätere Berufstätigkeit veranlasst sind und berücksichtigt werden müssen.
    Geklagt hatten ein Pilot und eine Medizinerin, weil ihre Finanzämter die Ausbildungskosten nicht als Werbungskosten anerkennen wollten.

    Nachrichten Aus aller Welt
    Viele Bahnmitarbeiter frustriert
    Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn sind einem Bericht zufolge weitgehend demotiviert. Laut einer internen Umfrage seien nahezu 70 % der Beschäftigten wegen ihrer Arbeit frustriert, so die "Financial Times Deutschland".
    Die Umfrage unter den 190.000 deutschen Mitarbeitern sei kürzlich vom Konzernmarketing der Bahn gemacht worden. Demnach klagen die Mitarbeiter über zu geringe unternehmerische Freiheiten, lange Entscheidungswege, undurchschaubare Strukturen, überzogene Ziele oder eine veraltete Informationstechnik.
    Quelle
    ARD text mobil