Beiträge von ICKE
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2:2 - schöns Spiel

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Hier mal ein, wie ich finde, sehr interessanter Beitrag dazu auf Spiegel Online:
Zitat von SpOn.deAlles anzeigen
Der Ausstand der Lokführer kann zur Bewährungsprobe für das Arbeitskampfrecht werden: Die GDL will streiken, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Rechtlich ist das möglich. Doch öffentliche Empörung könnte die Regierung zu Gesetzesänderungen zwingen.Hamburg - Die Warnstreiks waren nur das Warmlaufen. Jetzt macht die GDL ernst: Mit einem großangelegten Ausstand hat die Lokführergewerkschaft den Bahnverkehr lahmgelegt. Viele Pendler fühlen sich unangenehm an den Dauerstreik im Arbeitskampf 2007/2008 erinnert. Im monatelangen Streit um einen Tarifabschluss legte die GDL damals Dutzende Male den Bahnverkehr lahm.
Auch diesmal ist Potential für einen Marathon-Arbeitskampf vorhanden. "Gewerkschaften können im Grundsatz so lange streiken, wie Geld in der Streikkasse vorhanden ist", sagt Arbeitsrechtsexpertin Julia Zange. Friedenspflicht besteht nur während der Laufzeit eines Tarifvertrags - was im aktuellen GDL-Streit nicht der Fall ist. Was die Sache so kompliziert macht, ist, dass es in Deutschland keine gesetzliche Regelung für Arbeitskämpfe gibt. "Vieles ist abhängig vom Willen beider Seiten", sagt Arbeitsrechtler Gregor Dornbusch.
Doch von gutem Willen ist bisher nicht viel zu sehen. Die GDL verlangt höhere Löhne und einen Flächentarifvertrag für alle 26.000 Lokführer. "So was wie ein Branchentarifvertrag mit der GDL ist in weite Ferne gerückt", sagte der Personalchef des Bahnunternehmens Keolis, Markus Lehmann, der "Financial Times Deutschland". Die sechs großen Privatbahnen wollen nicht einmal mehr in großer Runde mit der Gewerkschaft verhandeln. Sie muss nun mit jedem einzelnen der mehr als 20 Unternehmen sprechen.
Arbeitskampf ist Show: Öffentlich wird mit harten Bandagen gekämpft, im Hinterzimmer wird nach Lösungen gesucht. Mit Streiks soll Druck auf die Arbeitgeber gemacht werden."Vom Gefühl her wird es langsam grenzwertig"
Die spannende Frage ist: Wann überzieht die GDL? "Vom Gefühl her wird es langsam grenzwertig", sagt Anwalt Dornbusch. Sollten die Lokführer wiederholt streiken, könnten die Bahnunternehmen ihnen Unverhältnismäßigkeit vorwerfen und vor Gericht ziehen. Für Fachanwältin Zange zeigt der aktuelle Tarifstreit, dass der Gesetzgeber handeln muss."Es kann nicht sein, dass Spartengewerkschaften alles lähmen", sagt sie. "Um die insbesondere bei Spartenstreiks gestörte Arbeitskampfparität wieder auszugleichen, ist zu hoffen, dass die Arbeitsgerichte die Verhältnismäßigkeitsprüfung verschärfen".
Die Bahnen haben zudem juristische Mittel wie Aussperrung, Massenänderungskündigungen oder Streikbruchprämien. Doch in der Praxis werden diese kaum angewandt, sagt Dornbusch. Angesichts der machtvollen Stellung der Lokführer würde es für die Unternehmen wohl auch keinen Sinn machen, die wenigen Fachkräfte auch noch auf die Straße zu setzen.
Am Ende könnten sich die beiden Parteien vor dem Arbeitsgericht wiedersehen - wie schon im Tarifstreit 2007/2008. Eine zentrale gerichtliche Zuständigkeit gibt es nicht. Damals waren quer durch Deutschland mehr als ein Dutzend Gerichte mit der Frage befasst, ob die Streiks der GDL überzogen sind. Im vergangenen Tarifstreit sprachen Arbeitsrichter nicht nur Streikverbote aus, sondern drängten die beiden Parteien auch zu Verhandlungen.Laut Studie kein Streikchaos durch Spartengewerkschaften
Der Ärger mit der Splittergewerkschaft GDL ist kein Einzelfall. Auch in anderen Unternehmen haben relativ kleine Berufsgruppen durch ihre Schlüsselstellung viel Macht. Ärzte haben sich etwa im Marburger Bund organisiert, Fluggesellschaften müssen sich mit der Pilotenvereinigung Cockpit arrangieren.
Das Bundesarbeitsgericht hat die Stellung der Spartengewerkschaften im vergangenen Jahr gestärkt. Denn die Richter kippten den jahrzehntelangen Grundsatz "ein Betrieb - ein Tarifvertrag". In deutschen Unternehmen kann es nun mehrere Tarifverträge nebeneinander geben.
Arbeitgeber warnten vor Zwietracht und Domino-Streiks - eine aktuelle Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) widerspricht diesen Befürchtungen. Es habe weder eine Streikwelle noch einen Gründungsboom von Klein- und Spartengewerkschaften gegeben, sagte RWI-Experte Ronald Bachmann.
Angesichts des GDL-Streiks fordern Arbeitgeber und Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) eine gesetzliche Verankerung der Tarifeinheit, womit der Abschluss der größten Gewerkschaft gelten würde. Die RWI-Experten raten davon ab, ins Tarifrecht einzugreifen. Ihr Vorschlag: Arbeitgeber sollen mit allen Gewerkschaften innerhalb ihrer Betriebe sprechen, Streiks soll es erst nach Schlichtungsverfahren geben.
Doch das hat im aktuellen Bahntarifstreit schon einmal nicht geklappt: Während sich die Bahnunternehmen mit der GDL-Konkurrenzgewerkschaft EVG in einem Schlichtungsverfahren einigten, scherte die Lokführergewerkschaft aus.Der Streik könnte für die GDL unerfreuliche Folgen haben
Die RWI-Experten machen noch einen Vorschlag: Berufgruppengewerkschaften sollen nicht streiken dürfen, wenn die repräsentativere Gewerkschaft im Unternehmen bereits einen Tarifabschluss verhandelt hat. Das würde wohl im aktuellen Streit zwischen GDL und privaten Bahnunternehmen greifen. Denn bei Privatbahnen hat die EVG oft mehr Mitglieder. Deren bereits unterschriebener Tarifvertrag würde dem RWI-Vorschlag zufolge die Streikmöglichkeit der GDL einschränken.
Doch noch gilt das undurchsichtige Arbeitskampfrecht. Die Lokführer machen für sich geltend, dass sie mit ihrer Schlüsselstellung in den Bahnunternehmen auch eine gesonderte Entlohnung verdienen.
RWI-Experte Bachmann hält die Streiks der GDL bisher für angemessen. Allerdings warnt er: "Der Schuss könnte für die GDL nach hinten losgehen." Denn auf die Politik könnte durch den Streik Druck entstehen, den alten Grundsatz "ein Betrieb - ein Tarifvertrag" doch noch gesetzlich zu verankern.Insbesondere die von mir rot hervorgehobenen Zitate finde ich sehr richtig.
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Michi, wi greifen dich hier doch nicht persönlich an! Im Gegenteil, du bist der jeniger, der hier teilweise mit unreifen Argumenten (siehe Rechtschreibung) oder kruden Verweisen aufs Alter nicht wirklich zur Diskussion beiträgt! Meinetwegen kannst du mich gerne auf Igno setzten - für besonders reif halte ich das Verhalten nicht! Aber gut, die Fähigkeit, in einer Diskussion auch mal "einstecken" zu können, gehört eben auch zur Streitkultur. Vielleicht nimmst du dir ein Beispiel an Günter. Der bekommt hier reihenweise eins auf den Deckel, versucht aber trotzdem, sachlich den Argumenten zu widersprechen und setzt nicht jedem, der ins gleiche Horn bläst wie er, auf igno....
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Woher willst du denn das wissen Michi? Nur weil du, im Gegensatz zu ihm, schon sooooo viel mehr Lebenserfahrung hast? Auch mit Anfang 20 kann man schonmal, wegen eines Streiks, zu spät gekommen sein. Oder man konnte nicht den Artz aufsuchen. Oder...
Ach ja, und in einer Diskussion die Rechtschreibkeule rauszuholen, halte ich für mehr als arm. Vertippen kann sich jeder Mal! Solange es nichts sSystematisches ist, was das Lesen extrem erschwert, sollte das allen mal gestattet sein. Ich kann ja in Zukunft deine Beiträge auch gerne mal einer genaueren Kontrolle unterziehen. Ich bin mir sicher, was zu finden...
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Nachtrag: Ich sehe grade, dass wir unseren DUS-VCE-Umlauf morgen auch um einige Stunden verspätet haben. Da wird also wohl nur in Venedig gestreikt.
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@ Justin: Denkst du auch mal nach, bevor du postest? :pillepalle:
Ich weiß ja nicht, was du das ganze letzte Jahr so getrieben hast, aber ich kann dir versichern, dass 2010 ein richtig hartes jahr für den europäischen Flugverkehr war! Erst der ewige Winter und das Schneechaos, dann die Vulkanasche im April, unzählige Streiks in Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland im Sommer und dann wieder Schneemassen im November und Dezember. Das eine Fluggesellschaft dann so ein Ergebnis einfährt, halte ich schon für beachtlich!
Zumal ich ja hautnah mitbekomme, dass es auch durchaus anders laufen kann. Sicherlich kann man AB und LH nicht miteinander vergleichen, aber bei uns wird wohl leider ein negatives Ergebnis unterm Strich stehen, trotzdem wir unseren Umsatz auch haben steigern können. -
Also bei uns ist im Moment noch nichts von einem Streik zu sehen. Ich habe auch noch nichts dahingehend gehört (aber ok, das muss nichts heißen). In zwei Stunden kommen die Network-News von Eurocontrol raus. Da werde ich mal gucken, ob da was drinsteht.
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Warum der 2600K? Der 2500K sollte auch reichen.
Zur SSD: Du wirst bei jedem Produkt Leute finden, die berichten, dass diese nicht funktionieren. Das wird zum Teil sicherlich auch an den Leuten selber liegen
Oder sie haben noch eine SSD der allerersten Generationen verbaut, die wirklich noch nicht zu 100% ausgereift waren. Ich versichere dir, nehme anstatt der Velociraptor ne 80 GB SSD und dur wirst viel Freude damit haben!Ach ja, muss es die 580 sein? Würde hier zur Gainward GeForce GTX 560 Ti Phantom raten. Die hat 2GB VRAM und ist mit 0,8 Sone extrem leise, sogar leiser als das Refernzdesign.
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Ich denke du streikst? Ist doch fast wie Urlaub. Zum Glück für euch müsst ihr ja nichtmal vor den Werkstoren frieren....
@ Rest (und natürlich Günter): MOINSEN

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@ Bild 3: Goil, was'n das für ne Hammerszenerie

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Hier die Meldung auf Aero.de --> KLICK
Heftig heftig.

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Ich hab zwar noch keine Mission so intensiv verfolgt, aber lustig sind die heute schon - stimmt.

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Wat musst du denn für Mathe pauken?
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@ Simon: Es wird vermutlich ne sehr lange Zeit brauchen, bis es wieder ein Vehikel gibt, welches in der Summer mehr als ein Jahr im Orbit verbracht hat

Schade ist es schon, aber man muss glaub ich fairer Weise eingestehen, dass das Shuttleprogramm einfach veraltet ist. Bei den Kosten kann es glaub ich nicht mehr so weitergehen...
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Landung mit 21° Glideslope - nicht von schlechten Eltern

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