Beiträge von Miguel

    Eine Desti mit kulinarischer Tradition und Geschichte, da koche ich gerne!
    Und in den zwanzig Minuten, die der Lotse mich hat kreisen lassen, hatte ich genug Zeit nach Rezepten zu schauen :


    Original Focaccia Barese Rezept

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    Was kommt dir in den Sinn, wenn du an Apulien denkst? Das Meer, die Sonne, Oliven und… die Focaccia Barese! Eine Urlaubserfahrung in Apulien, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ist das Verkosten einer Foccaccia Barese… aber wenn der Urlaub noch weit weg erscheint? Versuch doch, die Focaccia mit Hilfe unserer Rezeptempfehlung selbst herzustellen: Auf diesem Wege kannst du beginnen, den wahren Geschmack Apuliens zu genießen und jedes Mal mehr in Nostalgie schwelgen!

    Der Ursprung
    Der Ursprung der Focaccia barese geht auf die Phönizier zurück, die Hirse, Gerste, Wasser und Salz kneteten und sie in runder Form mit Olivenöl, Gewürzen und Honig auf Stein gebacken haben. Im alten Rom war die Focaccia eine typische Opfergabe für die Götter. Während der Renaissance wurden sie auf Hochzeiten verzehrt.

    Die Geburt der Focaccia barese wird den alten Bäckereien von Altamura oder Laterza zugeschrieben und war ursprünglich ein Hartweizenbrotrezept: Der sich morgens noch erwärmende Ofen wurde verwendet, um die Hefe langsam aufgehen zu lassen und das Brot aufzubacken.

    Die Focaccia Barese: Geheimnisse und Tipps, damit das Zubereiten gelingt
    Um die bestmögliche Focaccia Barese Art zuzubereiten, sollte man sich möglichst genau an dieses Rezept und die Tipps hier halten, welches dem Original sehr nah kommt:

    - Die Hefe wird in sehr warmem Wasser aufgelöst, um den Hefeprozess in Gang zu bringen
    - Man sollte nur extra natives Olivenöl verwenden, sowohl für den Teig, als auch zum Einreiben der Form: Es garantiert
    einen intensiven Geschmack und macht die Kruste möglichst knusprig und das innere sehr weich.
    - Die Konsistenz des Teigs sollte sehr weich sein
    - Der Teig soll mit den Händen hergestellt werden- mit den Fingern wird Druck ausgeübt, ohne Löcher in den Teig zu reißen

    Zutaten
    250g Grießmehl
    250g Mehl 00
    150g Mutterhefe (3-4 Stunden abgekühlt) (Alternativ einen halben Würfel Bierhefe)
    350g Wasser
    150g gekochte Kartoffeln
    200g Kirschtomaten
    Wahlweise schwarze Oliven
    10g Salz
    reichlich extra natives Olivenöl
    reichlich Oregano

    Zubereitung

    Siebt und mischt die Mehle und gebt dann die gekochten und gestampften Kartoffeln dazu, 3-4h zuvor solltet ihr die Mutterhefe in der Mitte geteilt haben. Gießt die Hälfte des Wassers zur Hefe und beginnt, sie aufzulösen. Knetet weiterhin den Teig und gebt langsam den Rest des Wassers und Salz hinzu. Achtet darauf, die ganze Zeit über einen gleichmäßigen Teig zu erhalten.

    Reibt eine Form von circa 30-40cm Durchmesser oder zwei kleinere mit etwa 25cm mit reichlich Öl ein und lasst den Teig direkt dort in der Form weiter aufgehen (wenn ihr zwei Formen verwendet, müsst ihr den Teig halbieren). Fettet leicht die Oberfläche des Teiges ein, legt eine Frischhaltefolie darüber und lasst dann den Teig einige Stunden gehen, bis er die doppelte Größe erreicht hat.

    Wenn der Teig gut aufgegangen ist, stürzt ihn kopfüber und stellt ihn mit der Hilfe der Finger auf. Drückt die kleinen Kirschtomaten und die dann die Oliven leicht in den Teig. Bereitet eine Glasur aus 3 Esslöffeln Öl, 3 n Wasser und einer gute Menge Oregano vor, rührt alles gut mit einer Gabel um und verteilt es dann großzügig auf der gesamten Oberfläche der Focaccia.

    Lasst das Ganze nun noch mal eine Stunde gehen und gebt den Teig dann in den auf 250Grad vorgeheizten Ofen.

    Backt den Teig nun 20/25min, bis die Focaccia aus Bari mit den Kartoffeln im Teig golden gebräunt ist, dann nehmt sie aus dem Ofen und verzehrt sie heiß, lauwarm oder kalt – sie ist immer köstlich!

    Kommen Sie nach Apulien un lernen Sie, wie man die echte Focaccia Barese kocht!



    Spaghetti all'Assassina
    mörderisch gute One-Pot-Spaghetti

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    Für dieses Rezept aus Bari, das alle Pasta-Regeln bricht, braucht man eine große gusseiserne Pfanne, in der die Spagetti flach auf dem Pfannenboden liegen können, damit man alles zusammen garen und Sauce und Nudeln schön karamellisieren lassen kann. Ein wirklich ungewöhnliches Rezept, bei dem die Spaghetti zum Teil schön knusprig werden, sodass sie an Bratnudeln erinnern.

    Zutaten für 1 Portionen:
    3 EL Tomatenmark
    750 ml Wasser
    2 Knoblauchzehe(n)
    1 TL Chili, getrocknet und geschrotet
    3 EL Olivenöl
    250 ml Tomaten, passierte
    120 g Spaghetti
    Salz und Pfeffer
    1 Spritzer Olivenöl

    Dazu 3 EL Tomatenmark mit 750 ml Wasser in einen Topf geben und einmal kurz aufkochen, dann auf niedrig herunterstellen.

    In der Zwischenzeit die große Pfanne auf mittlerer Stufe heiß werden lassen. Die Knoblauchzehen fein hacken, mit Chili und dem Olivenöl in die Pfanne geben und etwa eine halbe Minute anschwitzen. Die passierten Tomaten dazugeben und zwei weitere Minuten alles zusammen anschwitzen.

    Dann Spaghetti flach in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und die Tomatensauce etwas darüber schieben, sodass die Nudeln etwas bedeckt sind. Etwa 2 - 3 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit ganz verdampft ist, die Pasta darf gerne ein wenig bräunen. Dann die Pasta mit einem Pfannenwender wenden. Nun wie bei einem Risotto nach und nach kellenweise von der heißen Tomatenbrühe dazugeben und die Brühe einkochen lassen. Dabei die Spaghetti noch nicht durcheinander mischen, damit sie nebeneinander liegen und gleichmäßig Bodenkontakt haben. Wiederholen, bis der gewünschte Gargrad erreicht ist. Das dauert länger als bei der traditionellen Kochmethode, bei mir etwa 18 Minuten für Spaghetti, die 11 Minuten laut Packung brauchen.

    Zum Schluss die Spaghetti durchmischen, nochmal einen Spritzer Olivenöl in die Pfanne geben und 2 - 3 Minuten weiter braten, es soll alles weiter karamellisieren. Dann mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken, auf einen Teller geben und heiß servieren.

    Anmerkungen: Der Geschmack soll aus der Kombination der karamellisierten Spaghetti mit der Schärfe der getrockneten Chili und dem Knoblauch entstehen. Deshalb auch gerne nachwürzen und die Mengen an den eigenen Geschmack anpassen, insbesondere die Menge an Chili, da da jede Sorte etwas anders ist. Super ist auch, etwas frische Chili hinzuzugeben oder geräucherte Paprika! Wenn die Balance zischen süß und sauer nicht passt, kann man auch mit etwas Zucker oder einem Spritzer Zitronensaft nachhelfen.


    Dazu empfehle ich diesen lokalen Wein oder auch dieses lokale Bier

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    Lasst es euch schmecken !

    Du hast vollkommen Recht. Bei manchen Äußerungen stelle ich mir oft die Frage, warum diese Personen überhaupt noch dieses Hobby betreiben.

    Ich sehe es wie Andreas und ziehe das Positive für mich daraus. Und mir macht es immer noch viel Spaß.

    Und falls Du Stingrey Mittwochs Abends Zeit hast, schau mal beim KuMi rein. Hier können wir auch frisches Blut gebrauchen ;)

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    Da mach ich mit!

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