Beiträge von Miguel

    Sodele, nach zwei go arounds und einigen Aufregern ist jetzt mal Zeit zum Entspannen.

    Heute gibt's mal ein Rezept zum Anschauen und nicht zum Lesen.
    Ich wünsche euch viel Spaß dabei und schaut es nicht zu später Stunde, sonst könnt ihr vor Hunger nicht schlafen :D

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    Bin dabei und trau mich mal ( auch wenn ich dann vielleicht zum achtzigsten Mal Burger kochen muss)

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    Dritter und dabei. Schade, dass die 757 noch nicht fertig ist.


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    Schön, dass immerhin drei mitgeflogen sind.
    Für mich ist KuMi nicht nur ein freiwilliges Treffen von Dickblechen, vielmehr die Abwechslung und die vielen Möglichkeiten, die das Hobby mit sich bringt. Natürlich auch die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
    Also wird es in Zukunft immer wieder mal solche Ziele, zumindest von mir, geben :)

    Aber jetzt lasst uns was leckeres essen!

    Ein Klassiker, den es in Portugal, egal ob Festland, Insel oder Kolonie, überall gibt und der überall unterschiedlich schmeckt:

    Caldeirada de Peixe - Fischeintopf - genau richtig auf einer Azoreninsel umgeben von teils rauher See und viel Fisch.
    lag_0824_hg_caldeirada_de_peixe_1557315249836_5926889_6734170.jpg

    Das schmackhafte Gericht mit verschiedensten Fischarten entführt uns in malerische Küstendörfer.
    Dort gilt: Was im Topf landet, hängt vom Tagesfang der Fischer ab.

    Zutaten für 4 Portionen

    2 rote Zwiebeln (oder Schalotten)
    2 Knoblauchzehen
    1 rote Paprikaschote
    1 grüne Paprikaschote
    1 Fenchelknolle
    400g Tomaten
    600g Fischfilet (z. B. Kabeljau, Rotbarsch)
    3EL Olivenöl
    Salz
    1TL Paprikapulver (rosenscharf)
    1TL gemahlener Kreuzkümmel
    150ml Weißwein
    250ml Fischfond
    1 Lorbeerblatt
    ½ Baguette oder frisches Weißbrot
    1 rote Chilischote
    Pfeffer

    FÜR DIE ORANGEN-AIOLI
    2 Knoblauchzehen
    2 Eigelb (Gr. M)
    1TL fein abgeriebene Bio- Orangenschale
    1EL Orangensaft
    200ml Olivenöl
    Salz

    Schritt 1
    2 rote Zwiebeln (oder Schalotten)
    2 Knoblauchzehen
    1 rote Paprikaschote
    1 grüne Paprikaschote
    1 Fenchelknolle
    400 g Tomaten
    600 g Fischfilet (z.B. Kabeljau, Rotbarsch)

    Zwiebeln abziehen, in Spalten schneiden. Knoblauch abziehen, würfeln. Paprikaschoten halbieren, putzen, waschen. Paprika in grobe Stücke schneiden. Fenchel halbieren, in dünne Spalten schneiden. Tomaten waschen und ohne den Strunk würfeln. Fisch in ca. 3 cm breite Stücke schneiden.

    Schritt 2
    3 EL Olivenöl
    1 TL Paprikapulver (rosenscharf)
    1 TL gemahlener Kreuzkümmel
    150 ml Weißwein
    250 ml Fischfond
    1 Lorbeerblatt

    Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Fenchel darin anbraten, salzen. Paprikapulver und Kreuzkümmel zugeben, kurz mitbraten. Mit Wein ablöschen, diesen einkochen lassen. Fisch, Tomaten, Fond und Lorbeer hinzufügen, alles 15–20 Minuten köcheln lassen.

    Schritt 3
    2 Knoblauchzehen
    2 Eigelb (Gr. M)
    1 TL fein abgeriebene Bio- Orangenschale
    1 EL Orangensaft
    200 ml Olivenöl
    ½ Baguette oder frisches Weißbrot
    1 rote Chilischote
    Salz und Pfeffer

    Für die Aioli Knoblauch abziehen, würfeln. In einem hohen Becher mit Eigelben, Orangenschale und -saft fein pürieren. Öl in dünnem Strahl zugießen und weiter mixen, bis eine cremige Mayonnaise entstanden ist. Mit Salz abschmecken. Brot in Scheiben schneiden, evtl. anrösten. Chili putzen, evtl. entkernen, fein schneiden. Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Chiliringen bestreuen. Röstbrot und Aioli dazu servieren.


    Dazu empfehle ich entweder ein frisch gezapftes, eiskaltes Sagres
    Sagres_Golo.jpg

    oder einen kräftigen Tinto Erupção Vulcânica von der Insel Pico.
    erupcao-vulcanica-2019-rotwein.jpg

    Zum Dessert, bzw. zum Espresso gibt's auch einen Klassiker, der in ganz Portugal zu finden ist:

    Pastel de Nata
    pasteldenata.jpg
    Außen knusprig, innen cremig warm: Allein der betörende Duft der frisch gebackenen Pudding-Törtchen entführt uns direkt in die belebten Straßen Lissabons oder an irgendeine Strandbar in Portugal.

    Zutaten für 12 Törtchen

    12 kleine Formen für Pastel de Nata oder 1 Muffin-Blech mit 12 Mulden
    300g Blätterteig (Fertigprodukt aus dem Kühlregal)
    30g Speisestärke
    250ml Milch
    1Stk. Bio- Zitronenschale
    ½ Vanilleschote
    150g Zucker
    4 Eigelb (Eier: Größe M)

    Schritt 1
    12 kleine Formen für Pastel de Nata oder 1 Muffin-Blech mit 12 Mulden
    Butter für die Förmchen
    Die Förmchen für Pastel de Nata (oder die Muffin-Mulden) mit Butter ausstreichen.

    Schritt 2
    300 g Blätterteig (Fertigprodukt aus dem Kühlregal)
    Blätterteig entrollen. Daraus 12 Kreise, etwas größer als die Förmchen, ausstechen. Förmchen / Mulden mit dem Teig auslegen.

    Schritt 3
    30 g Speisestärke
    250 ml Milch
    1 Stk. Bio- Zitronenschale
    ½ Vanilleschote
    Stärke mit etwas Milch glatt rühren. Die übrige Milch mit Zitronenschale und Vanilleschote (längs aufgeschnitten) zum Kochen bringen. Die angerührte Stärke hineinrühren und alles unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis die Masse andickt. Vom Herd ziehen und Zitronenschale sowie die Vanilleschote wieder entfernen.

    Schritt 4
    150 g Zucker
    4 Eigelb (Eier: Größe M)
    Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Inzwischen Zucker in 150 ml Wasser rühren, aufkochen und etwa 3 Minuten köcheln lassen. Ein wenig abkühlen lassen, dann den entstandenen Sirup langsam nach und nach unter die Puddingmasse mischen. Dann nacheinander die Eigelbe unterrühren und alles gut vermengen.

    Schritt 5
    Die Masse in die Förmchen verteilen, dabei die Förmchen maximal bis zu drei Viertel ihrer Höhe füllen. In den vorgeheizten Ofen schieben und 15–20 Minuten backen, bis die Törtchen oben schön gebräunt sind.

    Schritt 6
    Pastel de Nata kurz abkühlen lassen, aus den Förmchen lösen und evtl. auf einem Kuchengitter ganz erkalten lassen.

    Bom apetite e até proxima quarta!

    Endlich hat es wieder geklappt!
    Dieses Ziel trage ich schon eine Weile mit mir rum.
    Auf die Idee hat mich meine Frau mit diesem Bild einer Webseite gebracht, denn es ist auch ein reales Ziel von uns :

    Screenshot_2024-05-31-15-04-31-069_com.facebook.katana-edit.jpg

    Es geht auf die Azoren und dort auf die Insel Corvo.
    Wir waren noch nie da, es ist hell und vielleicht warm (also zumindest wärmer als in unserem Sommer 2024) ;)
    Der Flughafen Corvo (Portugiesisch: Aérodromo do Corvo, IATA-Code: CVU, ICAO-Code: LPCR) ist ein Flugplatz auf Corvo, der kleinsten portugiesischen Azoreninsel.
    Die einzige Fluggesellschaft mit Liniendiensten ist SATA Air Açores, die nach Ponta Delgada und nach Flores fliegt.
    Mit einer Bahnlänge von 800m heißt es für uns, kleines Gerät rausholen und richtig fliegen ;)
    SATA fliegt die Insel mit Dash 8-200 an, also kann das schon als Maximum genommen werden.

    Es gibt eine sehr schöne Freeware, die mit viel Liebe gemacht wurde:
    https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://de.flightsim.to/file/40949/lpcr-corvo-airport-azores-archipelago&ved=2ahUKEwjw3bbx8IyHAxXy7LsIHVCXC3wQFnoECBsQAQ&usg=AOvVaw3uqh9fssrylszUa5yRlgmL

    Hier ein paar Screenshots :
    0307_224002.jpg 0307_224434.jpg 0307_224031.jpg

    Eine Payware gibt es auch (mir gefällt die Freeware besser):
    https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://secure.simmarket.com/colombian-virtual-design-lpcr-corvo_portugal_msfs.phtml&ved=2ahUKEwjw3bbx8IyHAxXy7LsIHVCXC3wQFnoECA4QAQ&usg=AOvVaw0L5uNBKgJ7Z6kdm4gBif2k

    Charts sind auch vorhanden und um ein FMC braucht ihr euch diesmal nicht kümmern ;)
    Screenshot_2024-05-31-10-45-38-348_com.navigraph.chartsrn-edit.jpgScreenshot_2024-05-31-10-43-14-217_com.navigraph.chartsrn-edit.jpg


    Die Portugiesen schreibe ich natürlich an - mal sehen, ob sich einer um uns kümmern mag.

    Die Nachbarinsel Flores ist ein Urlaubstipp, den man wunderbar mit einem Besuch von Corvo verbinden kann.
    Flores bietet alles aus Neuseeland, Island und Feuerland (Zitat meines Cousin). Als Erstbesuch empfehle ich São Miguel, denn die Insel bietet alles, was man auf den anderen Azoreninseln findet, in gebündelter form und man bekommt einen herrlichen Eindruck der atemberaubenden Landschaft.


    Genug Werbung gemacht, jetzt übt schön und ich freue mich, wie immer, auf einen fußballfreien Mittwoch mit euch!