Eine der jüngsten MD11 überhaupt, aber ob Sie wieder flott gemacht wird?
Das ist sie, die vorletzte, neu gebaute MD 11!!!
Eine der jüngsten MD11 überhaupt, aber ob Sie wieder flott gemacht wird?
Das ist sie, die vorletzte, neu gebaute MD 11!!!
Godspeed Bob Hoover 1922 - 2016
Ein Flugzeug mit entführten Passagieren droht, in ein Stadion voller Menschen einzuschlagen. Durch den Abschuss des Flugzeugs kann der Tod der Menschen im Stadion verhindert werden. Darf (durch den Abschuss des Flugzeugs) der Tod der Passagiere in Kauf genommen werden, um das Leben von 70.000 Menschen zu retten?
Nun man hat schon Leute wegen wirtschaftlicher und staatlicher Interessen über die Klinge springen lassen......
Religiöse Diskriminierung, hier????
Hättest du das Flugzeug abgeschossen, wenn deine Frau an Board gewesen wäre?
Hättest du das Flugzeug weiterfliegen lassen wenn deine Familie im Stadion gewesen wäre?
Oder wir hätten das Stadion räumen lassen und das Flugzeug fliegt dann in die größte Menschenansammlung? Oder zig Leute würden zu Tode getrampelt in einer Massenpanik?
Oder das Flugzeug wäre in ein alternatives Ziel geflogen?
Das erste Verbrechen blieb ja nahezu unerwähnt. Diese könnte man hier in diesem Fall als casus fortuitus ,wenn man so wöllte....
Denn wenn man es genau nimmt, waren die Geiseln schon zu dem Zeitpunkt tot, als der Selbstmordattentäter mit ihnen zusammen abhob und dessen Plan umgesetzt wurde.
Das Theaterstück bedient sich einer schuld-ausschließenden Pflichtenkollision. Wir haben demnach einen Straftatsbestand durch Unterlassung und einen der durch eine Tat an sich ursächlich ist.
Ersteres ist im Stück durch die ausbleibende Räumung des Stadions ersichtlich. Zweiteres durch die alleinige Entscheidung des Rottenführers.
Der Pilot hat also nur die Wahl, wie er es am besten falsch macht
Die Sendung suggerierte, dass der Sachverhalt nicht mit juristischen Mitteln zu lösen sei, dass es irgendwie eine Lücke gäbe, die verhindere eine Entscheidung zu finden. Das war hier aber nicht so. Hier lag geradezu klischeehaft der Fall eines übergeordneten Notstandes vor. Dieser wird im Bereich der Schuld geprüft. Im Stück wurde die Rechtswidrigkeit und die Schuldhaftigkeit der Tat fröhlich vermischt.
Er entlarvt auch Peters verlinkten Paragraphen.
Du hast jedoch den §49 StGb übersehen, auf den dort verwiesen wurde.
Der Autor des Fernsehspiels hat nur einen Paragraphen vergessen:
(1) Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib oder Freiheit eine rechtswidrige Tat begeht, um die Gefahr von sich, einem Angehörigen oder einer anderen ihm nahestehenden Person abzuwenden, handelt ohne Schuld. Dies gilt nicht, soweit dem Täter nach den Umständen, namentlich weil er die Gefahr selbst verursacht hat oder weil er in einem besonderen Rechtsverhältnis stand, zugemutet werden konnte, die Gefahr hinzunehmen; jedoch kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 gemildert werden, wenn der Täter nicht mit Rücksicht auf ein besonderes Rechtsverhältnis die Gefahr hinzunehmen hatte.
(2) Nimmt der Täter bei Begehung der Tat irrig Umstände an, welche ihn nach Absatz 1 entschuldigen würden, so wird er nur dann bestraft, wenn er den Irrtum vermeiden konnte. Die Strafe ist nach § 49 Abs. 1 zu mildern.
Wenn man also Moral ( die in beiden Sendungen hoch hergepeitscht wurde) und das geltende Recht gegenüber stellt, dann offenbare sich diametrale Unterschiede, die die eigentliche Basis der Diskussion bilden.
Und wenn man in den Polizeigesetzen schon das Recht auf Leben einschränken kann ( Stichwort: Finaler Rettungsschuss- und ja der ist auch zulässig bei Personen unter 14 Jahren), dann hätte das Verfassungsgericht lieber gleich diese ganzen Gesetze und Polizeiverordnungen mit kassieren sollen.
Fernsehgeschichtlicher Tiefpunkt, da kann man sich gleich Climbing for Dollars antun.....oderso etwas
Hut ab....das hat Stil.
Nicht auszudenken, wie die politisch korrekte Landschaft das hierzulande aufgefasst und verarbeitet hätte......
Warum fliegen die denn wohl nicht ab SXF?? ![]()
Also die "Schalter-Sounds" passen.
Die Avionik / Air Conditioning Sounds find ich dagegen eher nicht so toll.
Auch fehlt das so typische und dominante "klackern" des Standby Compass was eigentlich so laut ist, das viele Piloten direkt den C/B ziehen.
War auch mein Eindruck!!!
Weil er auch in einem der stärksten Wirtschaftsräume liegt. Was man von Kassel und Lübeck nicht gerade behaupten kann.
Das Grundproblem ist, dass Flughäfen Prestigeobjekte sind. Und jeder Landkreis oder Bundesland will eben so viel wie möglich davon haben. Schauen wir uns doch Kassel an, wie desaströs das ist.
Leipzig wäre prädestiniert gewesen, ein internationaler Airport zu werden, da er inmitten eines großen Einzugsgebietes liegt. Zudem passt die Infrastruktur, die Nähe zu einer Raffinerie ( welche niedrige Lager und Logistik-Kosten für Sprit möglich machen würde) und der Platz an sich ist ideal angelegt.
Wenn man jetzt die Großstädte im Osten mit Transrapid oder ICE anschließen würde, hätte man ein kostengünstiges und konkurrenzfähiges Produkt gegen Berlin. Ein Maglev wäre vorzuziehen, da der Flächenverbrauch einfach geringer ist.
Berlin Leipzig hat ne Entfernung von 120 bis 150 km ( Luftlinie) und da wäre der Maglev konkurrenzlos.
Und ich möchte nicht wissen wie weit Lufthansa gegen alles interveniert, was Konkurrenz machen könnte. Beispiele in der Vergangenheit gibt es ja dafür .......
Nun LEJ ist bei weitem nicht sinnfrei. Nur wurde eben wie allgemein üblich nach dem Giesskannen- Prinzip gefördert, anstatt gezielt und sinngerecht.
Ich hätte es besser gefunden, nen Maglev ( Trans- Rapid) von Berlin nach Leipzig zu bauen und dort dem Flughafen nen Aufschwung zu verpassen. Tempelhof für Business und GA auflassen ( mittlerweile kostet die Erhaltung der denkmalgeschützten Infrastruktur mehr als die Kosteneinsparung die man sich durch die Schließung versprach) und somit keine Airportslots für GA und Business vergeuden. Tegel zumachen und SXF für innereuropäische Flüge vorhalten oder mit Leipzig die interkontinentalen Flüge aufteilen.
Leipzig wäre gut ausgelastet mit interkontinentalen Verbindungen, hat keine Curfew, und genügend Platz zum Ausbau!
Heute vor 10 Jahren war Spatenstich!
Bild aus einer Bilderstrecke die hier zu finden ist!
Meine Glückwünsche für die nächsten 10 und wir schaffen das! ![]()
Welche Hektik? Woher weißt du das es hektisch war - warste dabei?
Nein.
Also mal ehrlich:
Da sind zwei Piloten, die sich den Flieger anschauen nach einer Hard Landing, ja wahrscheinlich sogar sehr viel genauer als unter normalen Umständen. Meint ihr ernsthaft, die beiden würden das Ding wieder in die Luft schaffen, wenn man wirklich Falten im Rumpf oder eine Beschädigung am Fahrwerk findet? Das wäre doch nen Selbstmordkommando...
Nun, kommt darauf an, vielleicht sind die Falten am Rumpf ja erst beim Rückflug entstanden, weil die Strukturschäden diese erst ermöglichten? Stand der Flieger so in der Sonne, dass man die Falten sehen konnte, wurden die Falten von Bodengeräten verdeckt? Flog überhaupt die gleiche Crew zurück oder hatten die nen Crew Change? Das sind alles Fragen, die man hätte beantworten können, wenn vor Ort nach Protokoll gehandelt worden wäre. Warum gab es keinen Safety Standdown? Wie viele Flieger heben im Jahr mit Gear Pins, die noch im Fahrwerk stecken, ab? Es sind auf jeden Fall mehr Flieger als du Finger an einer Hand hast. ![]()
Mir geht es auch nicht darum die Schuld irgendeiner Partei zuzuweisen. Ich bin eher der Ansicht, dass das System versagt haben könnte.
Warum reagiert die BfU derart verschnupft, wenn sie von der Presse auf den Vorfall angesprochen wird? Wenn die den Vorfall gleich nach dem Ereignis an sich auf dem Tisch gehabt hätten, würden die ach so korrekten BfUler ( jeder der die mal am Platz Kennen lernen durfte oder musste, weiß wovon ich rede
) allen Ernstes so eine offizielle Stellungnahme verlauten lassen? Oder würden die erst am ersten September ( also 46 Tage nach dem Vorfall) bei anderen ausländischen Behörden erst anfragen bzw. Infos mit denen austauschen? Zudem haben die den Vorfall als Unfall eingestuft. Die Erklärung der Begrifflichkeit findet sich meist auf Seite 5 eines jeden BfU Bulletins. Und diese sagt aus, dass eine strukturelle Beschädigung des Fliegers eingetreten sein muß. ![]()
@Michael:
Danke für die interessanten Fakten.
Was mich wundert, ist, das wirklich niemandem der an der Abfertigung in FUE beteiligt war, die Falten im Rumpf aufgefallen sein sollen. Post Arrival und Pre Departure Walk Around waren wohl zuviel im Rahmen der Hektik.
Zumindest meine Augen haben in dem Statement kein "unverzüglich" gelesen. Weiß nicht woher du die Annahme hast, dass Germania sagen würde es wäre unverzüglich passiert.
Alles anzeigenStellungnahme von Germania
"Die Germania Fluggesellschaft bestätigt, dass es am 16.07.2016 beim Landeanflug auf Fuerteventura zu einer sogenannten harten Landung infolge einer Landungskorrektur gekommen ist. Beim durchgeführten Durchstartmanöver kam es zum kurzzeitigen Aufsetzen auf der Landebahn. Im Anschluss erfolgte im zweiten Landeanflug eine normale Landung.
Der Kapitän informierte vorschriftsmäßig und umgehend die diensthabenden Techniker über den Vorfall, die ihrerseits keine Unregelmäßigkeiten feststellen konnten. Auch vom Kapitän selbst wurde unmittelbar im Anschluss an die Landung eine physische Inspektion des Flugzeugs durchgeführt, bei der keine Beschädigungen festgestellt werden konnten. Danach wurde der Rückflug planmäßig von Fuerteventura nach Düsseldorf mit Passagieren durchgeführt.
Nach der Landung in Düsseldorf wurde rein vorsorglich und nach Absprache mit dem Flugzeughersteller der Flightrecorder ausgelesen. Der in den Medien kolportierte Wert des G-Load in Höhe von 3,5G konnte nicht festgestellt werden. Bei der ebenso vorsorglich durchgeführten Inspektion in einem entsprechend zertifizierten Wartungsbetrieb konnten keine Strukturschäden am Fluggerät festgestellt werden.
Da das Flugzeug dadurch aus dem regulären Flugbetrieb genommen war, hat man sich in enger Abstimmung mit dem Flugzeughersteller dazu entschlossen, den für den Winter vorgesehenen Fahrwerkswechsel außerplanmäßig vorzuziehen. Diese Arbeiten sind abgeschlossen, das Flugzeug befindet sich wieder im regulären Einsatz.
Entsprechend der gesetzlichen Meldepflicht hat die Germania Fluggesellschaft die zuständigen Behörden unverzüglich in Kenntnis gesetzt. Germania nimmt jeden sicherheitsrelevanten Vorgang wie diesen sehr ernst. Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungsmitglieder hat für uns höchste Priorität. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und besonderer Vorkommnisse werden unsere Verfahren laufend angepasst."
Dann mal ab zum Augenarzt!