Alles anzeigen1. Das Gesundheitssystem, um das Obama so hart gekämpft hat, sollte sofort wieder abgeschafft werden.
2. Allein im Staat Wisconsin wurden die Gehälter um 6% gekürzt.
3. Mandatierte Arbeitsprogramme wurden entsubventioniert, laufen aber weiter.
4. Staatlichen Mitarbeitern (Angestellte, keine Beamten) wurden die Gewerkschaften zusammengestrichen
5. Diskriminations-gesetze wurden abgeschafft....
6. Romney hat geplant die Autoindustrie einfach trockenlaufen zu lassen, und das in ihrer Heimatstadt
7. Der Konsensus ist ausserdem, dass mit der Außenpolitik von Romney es innert der nächsten 4 Jahre wieder Krieg geben würde.
Nun Simon, das wäre mal eine Tagesordnung die mal eine längere Skypekonferenz benötigen würde. Ich könnte da auch nen Bekannten aus TN einladen.....
Aber gut:
Die Punkte die folgen, entsprechen deinen :
- Das Gesundheitssystem an sich widerspricht allem was die Amerikaner ihrem Selbstverständnis von "be the best that you can be" auch nur im Entferntesten gleichkommt. Wenn man ohne staatliche Unterstützung gerade so zurecht kommt, dann schmälert die Krankenversicherung ( deren Beiträge für alle- unabhängig des Verdienstes- gleich sein soll) das ohnehin schon kleine Einkommen. Wenn man dann Leute subventioniert, die mittels Drogen und dergleichen in jene Schwierigkeiten kamen, so empfinden dies viele Mittelklassehaushalte als ungerecht.
- Die Gewerkschaft der Lehrer in Wisconsin wollte immense Gehaltssteigerungen durchsetzen. Warum? Weil als Schulsystem in den Staaten bis zur High- School monopolisiert ist und den staatlichen Schulen zufällt. Der Gouverneur von Wisconsin - Scott Walker- war der Ansicht, daß er das Geld ( jene 6% die die Lehrer verlangten) besser in den Ausbau von Schulen stecken und zur Schuldentilgung des Staates verwenden wollte. Zudem wollte er nicht nur die Lehrer im Gehalt kürzen, sondern alle Staatsbediensteten. Dies wurde im Wisconsin Act No.10 festgelegt. Da wurde auch eine maximale Steigerung des Verdienstes der Staatsbeschäftigten von maximal dem Anstieg des CPI ( consumer price index) zugrunde gelegt. Die Forderung der Union lag jedoch weit drüber. Da Walker hart blieb sammelte die demokratische Partei Unterschriften, die sie auch zusammen bekam, um in einer Neuwahl Scott Walker aus dem Amt zu bekommen. In der Wiederwahl siegte der republikanische Governor erneut. Und dies in einem ehemaligen demokratischen Staat der Cheeseheads...
Walker gibt im Übrigen einen Teil seines Gehaltes als Governor dem Staat jährlich zurück. :gruebel: - Welche denn im Einzelnen??
- Nun, viele Unions versuchen ihre Macht zu wahren. Wie neulich in New Jersey, als Elektriker aus Alabama unentgeltlich beim Wiederraufbau der Stromversorgung helfen wollten. Da wurden sie von der zuständigen Union aus NJ doch davon abgehalten, weil sie den Gewerkschaftsvertrag nicht unterschreiben wollten, der Jener wiederum mehr Mitgliedsbeiträge gebracht hätte. Elektrikern aus Georgia ist in New York das Gleiche passiert, ob dies dem Disaster Contro Act klar widerspricht. Wenn solche Unions zusammengetrichen werden, dann soll es mir Recht sein. Zumal die hiesige Gewerkschaftslandschaft nicht mit der Dortigen vergleichbar ist. Weisst du wieviel Gewerkschaften es gibt?? Hierzulande regt man sich über die vielen gesellschaften auf, die bei den Bahnstreiks mitmischten......
- Welche denn??
- Die gleiche Autoindustrie, die von Obama Milliarden bekam um zu überleben, und die jetzt schon wieder ihren Vorständen Prämien gewährt und an die Aktionäre hunderte Millionen an Dividenden ausschüttet?? Stimmt, denen muß einfach geholfen werden....
- Amerika befindet sich de facto immer noch im Krieg. Und Obama hat als Senator den Krieg von Bush damals mituinterzeichnet und unterstützt.
Wenn du nächste Woche mal Zeit hast, könnten wir mal eine Skypekonferenz starten, falls Interesse deinerseits besteht. Wird jedoch keine Missionierungsstunde, keine Angst..... ![]()