Ich bezweifle das zwar, jedoch sollte dies so sein, wäre es wegen des kleineren Drehzahlbandes maximaler Leistung (etwa 400 U/min zwischen 4000 und 4400 U/min) beim Diesel eher von Nachteil.
Deswegen ist ja das Drehmoment entscheidend....
Einmal das aber auch vor allem der Jahreskilometerleistung. Anders sieht es aus, wenn man auf wie gesagt auf Treckersound steht
Aha, also nicht die Videos angeschaut...nach Traktor klang das nicht....
Ist ja auch klar, schließlich ist der Grundverbrauch bereits höher, was nicht weiter schlimm wäre, wenn Diesel und Benzin angemessene Preise hätten. Diesel hat eine höhere Energiedichte, daher der geringere Verbrauch. Allerdings ist er auch in der Raffination teurer als Benzin. Die Preise in DE sind halt bekanntermaßen manipuliert. Nur wegen des Tankens so ein Drama draus zu machen ist ja auch etwas übertrieben. Wir leben ja schließlich nicht irgendwo im Outback.
Diesel ist weit unterhalb von Benzin um Raffinerieturm, daher also billiger herzustellen. Zudem ist eine große Reichweite sehr angenehm, wenn man beispielsweise in Calais auf die Fähre geht, in Dover runterfährt, um dann mit dem Diesel eine Runde Dover- Manchester und zurück fahren kann. Denn in England sind die Spritpreise teils noch höher wie bei uns,.....
Das Argument verstehe ich jetzt nicht. DAS Volumenmodell schlechthin sind ja eh die 2l Turbodiesel, sprich 318d, 320d, 520d usw. Firmenwagen halt. Auch der 550d wird eher in geringen Stückzahlen verkauft werden und wird sich nicht wie warme Semmeln unter die Leute bringen lassen. Ist halt im Wesentlich ein Prestigeträger. Unser Händler hier in WHV hat vermutlich nicht mal mehr einen 535i oder d würde ich mal behaupten. Trotzdem ist das kein Grund zur Annahme, es wären schlechtere Autos.
Ich habe auch nicht behauptet, daß die Benziner schlechtere Autos sind, daß ist eine Fehl- Interpretation deinerseits.
Gegenfrage: Du zählst in deiner Flottenwagenaufstellung nur Diesel auf. Woran liegt es denn, daß Diesel nach wie vor bei Firmen so beliebt sind??
Der 5er BMW ist mit solch einer Dieselmaschine ein Auto für Langstrecken. Nur die Zeit, die der 550i beim Beschleunigen gutmachen könnte, verliert er wieder beim Tankstopp.
Stuttgart- Berlin fahre ich öfters im Jahr. Mit meinem Saab komme ich bei nem strammen 150er Schnitt mit einem Tank gerade so hin. Mit dem 535xd fahre ich noch drei Tage in Berlin auf dieser Tankfüllung rum.
Wenn ich mit dem Saab auf Sparsamkeit getrimmt unterwegs bin, schaffe ich bei Vmax 130 auf dieser Strecke 8,1 Liter/ 100 Km. Und dieses Auto ist 12 Jahre alt und hat 260 PS, langhubiger 4 Zylinder Turbo mit 4 Gang Automatik. Mit diesem Schnitt erziele ich mit dem 535xd unter 7 Liter. Mit dem 550ix schafft man das nicht, den die zwei zusätzlichen Zylinder wollen ja auch gefüttert werden. Und im Alltag auf Zehntel- Sekunden zu schielen ist müßig. Ebenso der Vergleich 6 Zylinder Diesel und 8 Zylinder Benziner. Der 550er Benziner ist sicher ein formidables Auto, aber mit über 10 Litern im Drittelmix gegenüber den 6,3 Litern des 550xd sehr durstig. Gewiss haben beide Werte Laborcharakter, dennoch tut sich aber unter gleichen Bedingungen ein Unterschied im Verbrauch von 4 Litern auf. Und dies für ein kleines Quäntchen mehr Leistung, zumal der direkte Konkurrenzmotor des E 500 knappe 2 Liter weniger im Drittelmix braucht.
Wenn man im Alltag bei solchen Benzin- Motoren die Leistung abruft, kommt man bestimmt nicht unter 16 Liter/ 100 Km weg. Stadt, schnelle Ampelstarts, Autobahn mit abbremsen und beschleunigen.... Und da schlägt eben die Stunde des Diesels. Und das habe ich mit dem 535xd aus unserer Familie nie geschafft, ganz egal wie ich Gas gegeben habe.
Jede Schaltung kostet beispielsweise Energie, weil sie im Prinzip ne Zugkraftunterbrechung darstellt, und diese Energie muß wieder hereingeholt werden. Dies ist erheblich leichter mit nem drehmomentstarken Motor, der mit weniger Schaltungen auskommt. Hierbei ist auch nicht nur die Getriebeabstimmung ( Spreizung der Gänge) entscheidend, sondern auch die Gesamtübersetzung der Antriebsachse.