Beiträge von Basti

    Moin,

    ich suche eine gute HiFi Anlage. Ich brauche keinen CD-Player, würde sie gern über SPDIF an den Rechner anschließen. Was empfiehlt sich eher, eine normale Stereoanlage oder sind die 2.1 Anlagen mittlerweile die bessere Wahl?
    Würde gern auch meinen Fernseher anschließen und die Anlage so als Home-Cinema gebrauchen. Es muss keine Kompaktanlage sein.
    Budget ist dreistellig.
    Vielleicht kennt sich ja jemand mit HiFi aus und kann mir ein paar Tipps geben.

    Danke

    Basti

    Richtig schöne Screenshots! Scheint ja gut zu laufen dein neuer Rechner ;)
    Aber hier stimmt was nicht. Wirklich mit TOGA raus? Alles eingegeben? Normal müsstest du dann Pitch und Roll Modes im PFD haben. Ist mir nur aufgefallen. Außerdem kommt nur V2 ins Fenster. V2+20 macht man bei der NG nicht.
    6jyjqp.jpg

    Nach diesen Screenshots fällt mein vorläufiges Urteil definitiv zugunsten FSGRW aus. Das hat mich schon überzeugt. Mich persönlich ärgert es, aber dass ich mir dann innerhalb von zwei Jahren drei Wetteraddons zugelegt hätte. Allerdings bin ich auch mit ASE SP5 nicht unzufrieden momentan.

    Sebastian

    1. EIN Bier bestellen geht gar nicht. Damit sagt man, dass man 'ne knickrige Sau ist, keine Freunde hat oder Antialkoholiker ist- quasi das Allerletzte.
    2. Also immer mindestens zehn Bier; einen Meter; ein ganzes Tablett. Nie vorher abzählen, wieviele Leute um einen herumstehen und dann genau die Anzahl bestellen. Am besten irgendeine Zahl über die Theke grölen und ab dafür.
    3. Ganz falsch: die Umstehenden fragen, ob sie überhaupt noch ein Bier wollen. Wichtige Regel- gefragt wird nicht. Saufen ist schließlich kein Spaß.
    4. Wenn der Stoff da ist, nicht blöd rumgucken und überlegen, wem man denn eins in die Hand drückt. Am besten die Gläser wild in der Umgebung verteilen, denn nur so zeigt man seine Großzügigkeit. Nur kleinkarierte Pisser stellen sich da an.
    5. Wer zahlt wann welche Runde? In der Regel kommt jeder der Reihe nach dran. Der erste Besteller bestimmt meist die Dauer des Projekts: wenn er zwölf Bier bestellt, müssen alle solange warten, bis eben zwölf Runden durch sind. Wichtig ist, dass der Bierstrom nie abreißt. Wenn also alle noch die Hälfte im Glas haben, sofort die nächste Runde ordern und das neue Glas in die Hand drücken. Was voll peinlich ist: mit zwei Gläsern in der Hand an der Theke stehen- deshalb ist Tempo angesagt beim reinschütten. Ist schließlich kein Kindergeburtstag
    Achtung: Ganz miese Säcke saufen die ersten neun Runden mit und wenn sie selber an der Reihe wären, müssen sie plötzlich aufs Klo!
    6. Richtig miese Schweine bestellen zwischendurch 'ne Runde Korn oder -die absolute Hölle!- Jägermeister. Hier wird es ernst: sollte sich so was andeuten, kann man bloss noch die Flucht ergreifen. Merke: Biersaufen auf dem Dorffest kann man mit etwas Planung und Glück überleben, aber nach Jägermeister weigert sich jeder Notarzt, diese Schweinerei zu reanimieren.
    7. Konsequent durchgezogen, bist du auf dem Zelt etwa um halb neun stramm wie ein Kesselflicker. Geht natürlich nicht, weil: du kannst ja noch gar nicht nach Hause wegen Weichei-Verdacht. Was also tun? Pause machen! Dafür sind in der Regel mehrere Dinge vorgesehen, wie etwa Bratwurstfressen oder Tanzen...

    Bratwurstfressen:
    Vorteil: an der Bude gibts keinen Jägermeister, da bist du also 'ne Zeitlang sicher vor Alkoholvergiftung durch andere. Jetzt sind die Bratwurststände auf Dorffesten aber so konzipiert, dass die Nachfrage immer größer ist, als das Angebot. In der Bude arbeiten meist auch totale Fachkräfte, denen man beim Grillen die Schuhe besohlen könnte. Deren einzige Qualifikation: sie können mit einem Sauerstoffanteil der Luft von weniger als 1% überleben, deswegen wirken sie auch so scheintot. Jetzt sagst du als Laie: 'Wassen Scheiß, das könnte man doch viel besser organisieren, zackzack kämen dann die Riemen über den Tresen!' Falsch! Die mickrigen Bratwurstbuden mit den Untoten am Grill stehen da nicht aus Versehen, sondern absichtlich. Hier kann man Asyl beantragen von der Sauferei, und je länger man auf den halb verkohlten Prengel warten muss, desto größer die Überlebenschance beim Saufen.

    Tanzen:
    Im Vergleich zum Bratwurstfressen natürlich die schlechtere Wahl, weil anstrengernd und mit Frauen. Aber irgendwann geht halt kein Riemen mehr rein in den Pansen und du musst in den sauren Apfel beissen. Also zack, eine Trulla von den Bänken gerissen und irgendwie bescheuerte Bewegungen machen. Wenn du Glück hast, spielt die Kapelle mehr als zwei Stücke und du kannst ein paar Bier aus den Rippen schwitzen. Hast du Pech, kommt sofort nach dem ersten Stück der Thekenmarsch und du stehst wieder da, von wo du grade erst geflohen bist...

    Sektbar:
    Eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox im Festzelt. Hier ist es so voll und eng; hier bleibst du auch dann noch stehen, wenn es eigentlich nicht mehr geht. Es soll schon Kriegsversehrte gegeben haben, denen man in der Sektbar beide Beinprothesen geklaut hat und sie haben es noch nicht einmal bemerkt. Doch der Preis, den du für die Stehhilfe zahlst, ist hoch: Du musst Sekt saufen- aus so mickrigen Blumenvasen, die man von der Spermaprobe beim Urologen kennt. Ziemlich eklig also. Und wenn es keine Sektbar gibt, gibt es alternativ eine Cocktailbar. Cocktail heisst im Zelt aber nicht Caipirinha oder Margerita- sondern Fanta/Korn oder Korn mit Fanta. Also höchste Vorsicht! Hier kann es ganz schnell zu Ende gehen. Eine Alternative für den ganz schnellen Weg ins Nirwana ist noch der Zaubertrank Korea. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis her aber immer noch 'ne reelle Sache. So besäuft sich der kritische Verbraucher und hat es ruckzuck geschafft. Doch bevor du nach Hause gehst, kommt noch ein ungemein wichtiger Punkt, nämlich...

    Das Kotzen:
    Klingt scheiße. Du wirst aber dankbar sein, wenn dein Körper dir dieses Geschenk bereitet. Du hast jetzt Platz für neue Bratwürste und vielleicht sogar das Glück, die letzten zwanzig Bier zu erwischen, bevor sie dein Gehirn erreicht haben. Der Profi jedenfalls kotzt oft und gern. Nun wären wir auch schon fast beim Nachhausegehen. Haha! Wenn du aber den Zeitpunkt verpasst hast und kommst vom Pinkeln oder Bratwurstkotzen wieder ins Zelt, und da sind nur noch zwanzig Mann übrig: Ätsch, Arschkarte! Denn jetzt heisst es:

    Die Letzten:
    Ab hier geht es um so spannende Sachen wie Fassaussaufen- es ist immer mehr drin, als du denkst. Oder Absacker trinken- wenn es Jägermeister ist, kannst du dir gleich den Umweg über den Notarzt sparen und direkt den Bestatter verlangen. Jeder passt jetzt auf, dass keiner heimlich abhaut. Die ersten sacken einfach so vor der Theke zusammen. Vorteil dieer Phase des Dorffestes: du musst jetzt nicht mehr extra nach draussen latschen wegen Pinkeln oder Kotzen. Geht jetzt alles direkt vor Ort!

    Nach Hause:
    Fällt aus! Mach dir keine Illusionen. Alleine schaffst du das sowieso nicht mehr, Taxis gibts auf dem Land nicht; und wenn doch, würden sie dich nicht mitnehmen. Deine Frau kommt nicht, um dich abzuholen- die ist froh, dass dieses Wrack nicht in ihrer Wohnung liegt und der Gestank in die Möbel zieht. Was bleibt ist...

    Der Morgen danach:
    Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch die Ritzen der Zeltplane. Du wirst wach von einem Zungenkuss, wie du ihn noch nie im Leben bekommen hast. Leidenschaftlich küsst du zurück. Doch als du deine verklebten Augen aufkriegst, blickst du in das fröhliche Gesicht des zottigen Köters vom Zeltfritzen. Und mit einem ureigenen Beitrag zum Thema Würfelhusten fängt der Tag wieder an. Dein Kopf fühlt sich an wie nach einem Steckschuss.

    Jetzt hilft nur noch Stützbier, bis die Maschine wieder halbwegs normal läuft...

    Ich seh das einfach so, ich lebe um das zu machen


    Na dann solltest du das auch durchziehen. Aber das gilt für die wenigsten. Du glaubst gar nicht wie viele sich "einfach mal so" bei der Lufthansa beworben haben. Selbst ich...ich wollte eigentlich seit ich 6 bin Pilot werden, oder Zahnarzt :S Aber man muss sich auch mal mit dem Zweitbesten im Leben zufrieden geben und so habe ich in den sauren Apfel gebissen. Ich glaube ich bin so einigermaßen glücklich damit, auch wenn ich jedem Flieger hinterherschaue und nachts davon träume, bei einem Notfall das Steuer zu übernehmen...
    Ich hoffe wirklich, dass ich das eines Tages nicht bereue, aber im Moment, glaube ich, war es die richtige Entscheidung... :beer:

    Zitat

    Aber im Ernst, auch wenn momentan Wartezeiten von 10 Jahren wären, gibt's ein geileres Gefühl als den gelben FQ-bestanden-Wisch in der Hand und ein C1 medical in der Tasche zu haben und zu wissen, dass man irgendwann bei der Verkehrsfliegerschule anfangen wird?


    Definitiv...

    Ich weiß nicht, ich würds nur machen, wenn ich mir sonst nix anderes vorstellen könnte. Die Fliegerei ist doch schon ne ziemlich unsichere Geschichte. Beruf, Spaß und Hobby hin oder her. Wenn man später nicht genug Kohle zusammenkriegt, um sich Haus, Familie und seine Träume zu finanzieren, obendrein nie zuhause ist und bei dem kleinsten Zwick auf der Straße sitzt, bringt einem das auch nicht weiter...
    Ich kenne im Moment keinen Nachwuchspiloten, der es hinter den Knüppel einer großen Airline geschafft hat. Tut mir Leid, aber das ist doch alles mega-scheiße im Moment, ehrlich mal... Ich würde es mir dreimal überlegen.
    Aber den Test kann man natürlich trotzdem machen. Schadet ja nicht und vielleicht sieht es in ein paar Jahren auch schon wieder anders aus, aber jetzt....nein Danke.

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