Beiträge von Basti

    Nein, ist eine ganz normale Handbremse. Aber mal ganz ehrlich, dass ein sechs Jahre altes Auto mit über 70.000km neue Bremsen braucht, ist doch nichts ungewöhnliches, oder? Da verstehe ich Alex und Peter irgendwie nicht.
    Danke wird schon schiefgehen :D

    Sebastian

    Die Helmpflicht!


    Letzenendes wird unser Leben doch 24/7 reglementiert. Warum hält man bei Rot an? Warum fahre ich rechts und nicht links? Warum muss MEIN Auto von irgendsonem Pappenheimer vom TÜV untersucht werden, als könnte ich das nicht selbst? Oder warum müssen meine Kinder in die Schule, man könnte sie doch selbst unterrichten?! Warum muss ich überhaupt Steuern zahlen?!
    Wir leben nunmal in einer Gesellschaft. Gesellschaften leben davon, dass es Regeln gibt. Über diesen Regeln stehe Gesetze und darüber noch Normen und sowas wie Ethik. Jetzt muss natürlich irgendwo ein Schlussstrich gezogen werden. Aber warum verläuft dieser Schlussstrich ausgerechnet vor einem Tempolimit auf Autobahnen? Anderswo werden Geschwindigkeiten ja auch reglementiert. So gesehen kann man also nicht argumentieren.

    Auf der anderen Seite schaut man mal nach Bayern, ja dieser "Frei"-Staat ganz unten rechts auf der Landkarte... Da sind ganz viele Straßen, maximal 5 oder 6m breit mit vielen Kurven über Stock und Stein. Straßenschilder? Fehlanzeige! Überall ist 100. Aber wer da 100 fährt, braucht entweder nen 911er oder er hängt ziemlich bald tod überm Weidezaun, schön geröstet bei 2000 Volt :wacko: Da hängt aber nur relativ selten einer... Warum? Weil die Leute mitdenken. Deregulierung. Hat man in irgendeiner Kleinstadt auch mal probiert und hat ganz gut geklappt. Da gabs gar keine Straßenschilder mehr.
    Und wenn man mal ehrlich ist: Was klappt denn auf der Autobahn nicht? Haben wir wirklich so viele Unfälle wegen Rasern? Du meisten ballern doch im Schlaf auf ein Stauende drauf und das machen die mit 80, 100 oder 120. Bei 200 oder noch mehr muss man sich aber so sehr konzentrieren, dass man das eigentlich mitkriegt.

    Die Grünen haben ja eigentlich auch eine ganz andere Motivation. Die wollen nämlich im Grunde nur die CO2- und Schadstoff-Emissionen nach unten drücken. Das Argument "Mehr Mobilität" wird für die Umweltpolitik der Grünen missbraucht. Und eins muss man denen lassen: Die haben Recht. Bei 120 braucht mein Auto nur halb so viel Benzin wie bei 200. Im Grunde ist das ein K.O.-Argument. Wenn da nicht die Ökosteuer auf dem Benzin wäre. Mit jedem verfahrenem Liter Super Plus subventioniere ich ein weiteres Windrad, womit Mats dann seine Elektrokarre "tanken" kann. :thumbup: Ja Mats, mache ich doch gern. ;)

    Sebastian

    P.S. Wenn ihr abstimmt, bitte für BEIDE Fragestellungen abstimmen. Entweder haben einige für mehrere Geschwindigkeiten gestimmt und nur eine Stimme angegeben.

    Hmm ich habe da einen anderen Eindruck. Die schnellsten auf der Autobahn sind meistens Geschäftswagen mit in der Regel nicht mal mehr als 200 PS. Die tanken auf Karte und die interessiert der Verbrauch nicht. Die sind auch die größten, wenns um Drängeln oder rechts Überholen geht. Der Klassiker ist doch der Passat 2.0 TDI, der dir hinten an der Stoßstange klebt. Wie viel PS hat der? 150 vielleicht...

    Sebastian

    Außerdem würde es den Hybridern und Co. wahrscheinlich einen Aufschwung geben, da nicht nur PS und Co. zählen.


    Zunächst fahren die meisten Autos mit der Minimalmotorisierung durch die Gegend. Außerdem habe ich nicht den Eindruck, dass die Leistung in den letzten Jahren dermaßen zugenommen hat. Klar findet man heute kaum noch ein Mittelklassefahrzeug unter 100PS, aber wenn man das gestiegene Leergewicht dazu in Relation setzt, hält sich das doch in Grenzen. Außerdem fahren bereits 100PS Autos mittlerweile nahezu 200. Das kann es also nicht sein.
    Findest du denn, dass neuerdings mehr Leute schnell fahren? Ich habe eher einen entgegensetzten Eindruck. Immer mehr fahren nicht mal mehr 120 und das sollte ja wohl jedes Auto mittlerweile spielend packen.

    Sebastian

    Ich sehe das etwas differenzierter. Zunächst mal fängt nach meinem Verständnis Rasen erst jenseits der 200 km/h an. Gute Witterungs- und Verkehrsverhältnise vorausgesetzt. In der Regel verschätzen sich die Fahrer, wenn man noch etwa 200-500 Meter hinter denen ist. Jenseits der 500 Meter kann man nicht erwarten, dass sie auf einen warten, und unter 200 Meter wird es zwar bremslig, aber in der Regel merken die dann, dass man deutlich schneller ankommt.
    Somit hatte ich bis jetzt noch keine Situation bei 200 km/h, bei der jemand weniger als 200m vor mir ausgeschert ist. Was nicht ist, kann zwar noch kommen, aber solche Leute sind dann auch bei 160 km/h schon gefährlich. Würde man nun aber noch schneller fahren, verschiebt sich natürlich der Abstand, bei dem noch alles gehen würde immer weiter nach hinten.
    Selbst wenn die Gesetzgebung es so handhaben würde, dass man als Auffahrender bei einem Unfall nicht automatisch die volle Schuld trägt, gibt es immer noch einen Unterschied: Du als Schnellfahrender hast nachweislich mit Vorsatz und fahrlässig gehandelt, der Unfallgegner nur eventuell bzw. nur schwer nachweislich. Letzenendes ist die Schuldfrage aber sowieso nur sekundär von Belang, weil es bei diesen Geschwindigkeiten in der Regel auch um Leben und Tot geht.
    Es wäre interessant zu wissen, wie viel Autobahnunfälle tatsächlich auf deutlich überhöhte Geschwindigkeit also mehr als 160 km/h zurückzuführen sind.

    In der Bekanntschaft habe ich einen Fall: A29 Oldenburg - Wilhelmshaven, zweispurig, halb zwei nachts. Der Bekannte nähert sich mit 120 km/h einem stehenden LKW, er ist übermüdet, registriert erst spät, dass das Fahrzeug steht. Im letzten Augenblick reißt er das Lenkrad nach links und weicht auf die Überholspur aus. Von hinten rast ein Nissan GTR mit vermutlich deutlich über 250 km/h heran und kann nicht mehr bremsen. Er gerät zwischen den PKW des Bekannten und den stehenden LKW, wird durch die Einklemmung abgebremst, gerät nachdem er sie passiert hat ins Schleudern und prallt gegen die linke Leitplanke. Mein Bekannter kann nicht mehr bremsen und fährt ihm noch mit relevanter Geschwindigkeit in die Seite.
    Hinterher stellt sich raus: Der LKW musste plötzlich mitten auf der Autobahn anhalten, weil zwei Männer im Vollrausch ihr liegengebliebenes Auto schoben und versehentlich von der Standspur auf die rechte Fahrbahn abkamen.
    Wer hat hier die Schuld? Die zwei Besoffenen? Der LKW-Fahrer, weil er sein Fahrzeug nicht durch Warnblinker gekennzeichnet hat? Der zu schnelle Nissan GTR? Oder mein Bekannter?

    Ich sag's euch: Der Nissan GTR Fahrer hat einen Großteil der Schuld bekommen. Mein Bekannter jedoch hat überhaupt keine Schuld bekommen! Obwohl er vermutlich ohne in den Spiegel zu gucken auf die linke Fahrbahn rübergezogen ist, um selbst einen Auffahrunfall zu vermeiden.
    Es haben übrigens alle weitestgehend unverletzt überlebt.

    Sebastian

    Ich mache die Bremsen selbst bzw. kann ich zur Not einen befreundeten Meister fragen. Mir macht das Spaß und ich mache das gern selbst. Die Performanceanlage ist mir zu teuer und wäre deutlicher Overkill. Ich wollte nur wissen, ob jemand mit den Keramikbelägen Erfahrungen hat.
    Die Dicke der Beläge und die Beschaffenheit der Scheiben zu beurteilen, traue ich mir schon zu ;)
    Wieso jetzt schon? Der Wagen hat 74.000 auf der Uhr und die Beläge reichen ja noch für ein paar Tausend. Nur ich fahre die ungern auf.

    Gruß

    Sebastian

    Moin liebe Leute,

    im September ist Bundestagswahl. Zwar liegt Schwarz/Gelb laut aktellen Umfragen leicht vorn, die FDP kratzt zeitgleich aber hart an der 5%-Grenze. Das hat zur Folge, dass man sich ernsthaft mit den Konsequenzen, die eine Rot-Grüne Regierung für uns hätte, beschäftigen sollte. Seit Jahren werben die Grünen für ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf deutschen Autobahnen. Erst kürzlich äußerte sich die Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt zum Thema, „man [wisse] aus der Chaostheorie, dass man mit 120 Stundenkilometern schneller [vorankomme]. Tempo 120 würde helfen, mehr Mobilität zu erreichen." (http://www.handelsblatt.com/politik/deutsc…it/7860728.html)

    Ich selbst muss mir immer wieder vorwerfen lassen, ich fahre "wie eine besengte Sau". Dabei bin ich "punktefrei" und auch sonstige Bußgelder wegen Geschwindigkeitsübertretungen stellen eine Seltenheit dar. Ich bin durchaus jemand, der bei einem 100 km/h Limit 20 km/h addiert und den Tempomat aktiviert, um entspannt und ohne ständiges Spurwechseln voran zu kommen. Die Möglichkeit, in eine Radarfalle zu geraten und bei max. 20 km/h Übertretung 30€ zu zahlen, nehme ich in Kauf. Mit der Zeit entwickelt man einen siebten Sinn für Radarfallen und sonstige Gemeinheiten, die sich die Rennleitung einfallen lässt.
    Ist die Autobahn mal frei, lasse ich den Wagen laufen. Ich gebe nicht Vollgas, da mir dauerhaftes Fahren deutlich jenseits der 200 km/h zu anstrengend ist, aber den Tempomat auf fest 200 km/h setze ich durchaus häufig. Nichtsdestotrotz finde ich nicht, dadurch ein Raser zu sein. Ich drängle und überhole nicht rechts. Die linke Hand immer an der Lichthupe, um schnell reagieren zu können, wenn jemand links rüber zieht. Ich bilde mir ein, alles unter Kontrolle zu haben.
    Ich muss mir von meinen Mitfahrern jedoch häufig Moralpredigten anhören, wie gefährlich dies doch sei, außerdem stehe der Spritverbrauch in keinem Verhältnis zum Zeitgewinn. Ich bin ganz ehrlich: Mir geht es nur sekundär um Zeitgewinn. Ich fahre gern Auto. Ich fahre gern schnell.

    Auf der anderen Seite strebe ich einen Beruf an, bei dem sich die Frage stellt, ob so ein Verhalten akzeptabel ist. Ich will zwar kein Chirurg werden, aber als Internist hat man ebenfalls immer mit "VU-Opfern" zu tun. Patienten mit hohem Querschnitt und wiederkehrenden Atemwegsinfekten. Man macht sich Gedanken, ob das, was man da macht, richtig ist ...
    Jedesmal nehme ich mir vor: "Komm' jetzt cruised du einfach mal mit 130 km/h, sparst eine Menge Geld und kommst obendrein entspannter an". Doch auf der Autobahn angekommen, wird mir schnell ziemlich langweilig und ich sag mir "Scheiß auf den Sprit!" ...

    Mich würde erstmal interessieren, wie ihr darüber denkt. Wie fahrt ihr? Wenn ihr langsam fahrt, dann wegen der Sicherheit oder wegen der Kosten? Hättet ihr Angst, andere zu gefährden? Hat euch ein Ereignis zum Umdenken bewegt?

    Ich selbst bin mir nicht sicher, was ich vom Tempolimit halten soll, ich könnte mir aber vorstellen, dass ich trotz der mir dadurch verwehrten High-Speed Eskapaden insgesamt entspannter fahre und vermutlich kaum Zeit verliere. Ich glaube, ich könnte mich damit arrangieren.

    Vielleicht findet ihr Zeit, zumindest an der Umfrage teilzunehmen. Die Umfrage ist anonym.

    Gruß

    Sebastian

    Simon, du bist doch kaum älter als ich. Warum studiert du nicht noch? Du weißt ja selber, dass man schlecht sein Leben lang RS sein kann, ohne finanzielle Einbußen hinnehmen zu müssen und in der Luftfahrtbranche ist es ja leider momentan auch recht ungemütlich. Habe einen Kumpel, den es ähnlich getroffen hat, und der hat sich jetzt ebenfalls erstmal eingeschrieben. Vielleicht ist ja sogar Medizin drin. Wartesemester dürftest du doch mittlerweile einige zusammenhaben.

    Sebastian

    Ich selbst habe meine Ohren zwar in Jugendsünden versaut, aber Wikipedia sagt zum von iTunes standardmäßig eingesetzten AAC-Format (MPEG-4),

    Bitraten ab 192 kbit/s bzw. 224 kbit/s sind vergleichbar mit dem verlustfreien Compact Disc Digital Audio-Format.


    "iTunes Plus" bietet 256 kbit/sec und sollte demnach für Gehöre, die das zehnte Lebensalter überschritten haben, zumindest ausreichen. Wer sich einbildet, FLAC biete für das menschliche Gehör mehr, soll damit glücklich werden.

    Sebastian

    Ich brauche neue Beläge vorn und hinten sowie hinten neue Scheiben. Hat jemand Erfahrungen mit den neuen Keramikbelägen von ATE? Sollen ja leiser sein und weniger Bremsstaub produzieren. Ich traue denen aber irgendwie noch nicht so ganz...
    Hat hier jemand sowas in Betrieb und kann berichten?

    Gruß

    Sebastian

    Hmm ich persönlich seh es nicht mehr ein, so viel Kohle für Spiele auszugeben. FIFA 13 habe ich für 20€ gekauft. Der Fernseher ist per HDMI am Rechner angeschlossen und ich spiele mit dem normalen Funk-XBOX 360 Controller. Das ist billiger und hat eine bessere Grafik... Was bringt einem da noch die Konsole, frage ich dich?
    Gut, man muss einen Computer haben, aber den haben wir ja eh alle... :D

    Wenn dann erst am späten Montagabend. Habe vorher nicht wirklich Zeit. Aber grundsätzlich schon.

    @Samy: Jet_Blast90 ist mein Nick. Können ja auch mal zoggen. Aber wir spielen über PC...