Beiträge von Basti

    Ich bin ganz ehrlich: In meinem Gaming Rechner stecken eine Samsung 830 128GB, eine 840 Evo 1TB und eine 1TB Samsung Spinpoint. Mit dem Rechner surfe ich nur im Internet und zocke. Außerdem liegen auf der HDD ein paar Filme. Ich könnte einen kompletten Datenverlust problemlos verkraften, auch dank VDSL 50.000. Mein Backup ist das Internet.

    Ganz anders mein Macbook Pro mit einer 250GB Samsung 840 Evo. Dort liegen persönliche Dinge, Fotos, Dokumente, wissenschaftliche Arbeiten etc. Der Verlust wäre eine Katastrophe. Daher habe ich Sicherungen auf einer Externen und im Internet. Ich mache allerdings nie ein komplettes Plattenbackup, da ich in ein oder zwei Tagen das System neu aufsetzen könnte und dies ohnehin alle ein bis zwei Jahre aufgrund neuer OSX Versionen nötig ist. So brauche ich nur etwa 200GB für Onlinebackups.

    Ich möchte euch nur für die Risiken von SSDs sensibilisieren, da sie nochmal ein ganzes Stück unzuverlässiger als HDDs sind. Aussagen wie die "hält auch 20 Jahre" nimmt wohl hoffentlich keiner hier für voll...

    Konkret in sehr vereinfachter Zahl: hält sie 5 Jahre?

    Bei täglicher Nutzung in einem Gaming PC vermutlich ja. Man darf sich nur nicht darauf verlassen. Der Rechner ist doch nur für Gaming gedacht, oder? Warum ist dir das dann so wichtig?
    Du solltest auf jeden Fall entweder komplett auf das swap file/ Auslagerungsdatei verzichten (ab 16GB RAM) oder so konfigurieren, dass die HDD dazu verwendet wird. Damit wird die Schreiblast bereits dramatisch reduziert. Allerdings geht das natürlich zu Lasten der Performance sobald sich der RAM füllt.

    Die Bewertung der Fakten muss jeder für sich selbst leisten. Wichtig ist die Unterschiedung zwischen Consumer/Gaming-Rechner und Produktiver Arbeit. Es lässt sich nicht sagen, diese oder jene Zelle hält x-Tage und y-Schreib-/Lesezyklen. Es ist eine statistische Ausfallwahrscheinlichkeit, die mit steigendem Alter und zunehmender Nutzung exponentiell zunimmt. Daher ist die Angabe so und so vieler Millionen Zyklen irreführend und verleitet zu einer Pseudosicherheit.

    Wichtig bei der Verwendung von SSDs auf produktiver Basis ist die Kenntnis der geringeren Ausfallsicherheit im Vergleich zu HDDs. Abhängig von Lagerdauer (Flashspeicher hält stromlos Ladungen) und Schreibzyklen verliert Flashspeicher irgendwann die Fähigkeit mit der geforderten Sicherheit über lange Zeit Ladungen beizubehalten. Das ist auf Systemfestplatten inakzeptabel. Daher sind Backups gerade bei SSDs Pflicht. Insbesondere die Consumer SSD der Evo Reihe mit TLC NAND Flash kann aufgrund von architektonischen Eigenheiten schneller ausfallen als die teureren MLC Flash Speicher. Wenn man also produktiv arbeitet, kann es sinnvoll sein, auf MLC Flashspeicher zu setzen.
    TLC Speicher ist stärker gefährdet, da pro Zelle drei im Gegensatz zu nur zwei Ladungsniveaus (Bits) bei MLC Flash gehalten werden können.
    Der wesentliche Vorteil von Multi-Level Flash ist also die höhere Speicherdichte. Damit sind sie kostengünstiger als Single Level Flash bzw. TLC (3 Bits) ist günstiger als MLC (mit bspw. 2 Bits pro Zelle). Neben anderen Nachteilen wie der langsameren Bewertung des Speicherinhalts bei MLC/TLC Flash steht allerdings für den Verbraucher die Ausfallsicherheit im Vordergrund.
    Hochwertigen SLC Flash gibt es nur für den Profi Bereich von bspw. Toshiba und Transcend für Preise im deutlichen vierstelligen Bereich, weshalb normaler MLC Flash mit 2 Bits pro Zelle in Kombination mit regelmäßigen Backups bevorzugt werden sollte.

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    Ihr wisst ja: Wenn Basti gewinnt, dauert es etwas länger. Hell soll es sein und ein wenig außergewöhnlich. Doch was lange währt, wird endlich gut.

    Wann sind wir eigentlich zuletzt zu einem reinen General Aviation Platz geflogen? Ich konnte mich nicht erinnern. Daher begab ich mich auf die Suche nach einem kleinen Platz mit schönem Drumherum. Um auch dem letzten KuMianten die Triple Seven aus dem Kopf zu treiben, stehen euch am kommenden Mittwoch sagenhafte 792m Asphalt zur Verfügung, zum einen Ende begrenzt von Wasser zum anderen vom Redwood Shores Parkway.


    Also packt eure Pipers, Cessnas und Katanas aus und erlebt das wunderbare Nordkalifornien ausnahmesweise aus gemütlichen 500m Höhe. Gegen 01:00 PM bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen setzen wir dann auf dem San Carlos Airport am südlichen Ende der Bucht von San Francisco auf.

    San Carlos sitzt inmitten des Silicon Valley und liegt daher in unmittelbarer Nähe zu zahlreichen IT-Firmen, allen voran Oracle, daher angeblich der IATA Code SQL. Am Platz haben sich Rabbit Aviation Services, Surf Air, Zanette Aviation Insurance, West Valley Flying Club, Bel-Air International, Air West Aircraft Engines, Diamond Aviation, und das San Carlos Flight Center angesiedelt. Auch zahlreiche Privatflugzeuge sind vertreten, jedoch sind lediglich Flugzeuge bis zu einem MTOW von 12.500 lb / 5.670 kg zugelassen. Ich bitte dies bei der Wahl eines passenden Fluggerätes zu berücksichtigen.
    Im Jahr 2007 verzeichnete San Carlos 155.273 Flugbewegung bzw. 425 Starts und Landungen pro Tag, davon entfielen etwa 98% auf die General Aviation, 2% auf air taxi operations und etwa 1% auf Militärische Flugbewegungen. 372 Flugzeuge haben in San Carlos ihren Heimatflugplatz gefunden, davon 86% einmotorige und 11% mehrmotorige Maschinen. Der Rest enfällt auf ein paar Jets und Hubschrauber. Insgesamt also ein gar nicht mal so beschaulicher Flugplatz mit einer zwar kurzen Bahn aber beachtlichem Flugaufkommen. Sollten wir in den Genuss einheimischen ATCs kommen, ist bei Einflug in den Luftraum um SFO die Kenntnis der entsprechenden Luftraumstrukturen und Verkehrsregeln anzuraten. Skyvector.com liefert euch detaillierte VFR Karten für die SFO Area.

    Aufgrund der grandiosen Umsetzung des Platzes von ORBX zeige ich euch keine realen Fotos sondern Screenshots aus dem FS. Enjoy!

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    Szenerie FSX/P3D: ORBX San Carlos Airport
    Für den FS9 konnte ich leider nichts finden.
    Als Flächenszenerie im FSX und P3D empfiehlt sich ORBX Northern California.
    Als kleine Anregung liegt im Süden der ORBX Monterey Regional Airport, im Norden könntet ihr vom ORBX Redding Municipal Airport starten. Die Region ist gespickt mit kleinen Regional Flughäfen und ihr solltet schnell einen passenden Abflughafen finden.
    ATC habe ich bei der US-Devision beantragt.

    Ich hoffe, nicht zu viele aus der bekannten "Dickschiff-Fraktion" zu vergraulen, und freue mich auf eine überfüllte Platzrunde in San Carlos.

    Ich wäre an eurer Stelle vorsichtig. Die Systemanforderungen sind nicht zu unterschätzen. Auch GTA IV war damals nur mit Highend Hardware spielbar.

    Hinzu kommt, dass es zwar sicherer ist in der Gruppe zu spielen, nur wird es dann noch schwerer sich zu ernähren. Ich habe gestern versucht einen Hirsch zu schießen, leider rennen die Wildtiere beim kleinsten Geräusch weg. Es ist wirklich knifflig.
    Meine erste Begegnung mit einem fremden Spieler in der Polizeistation von Novo verlief auch erfreulich positiv, obwohl wir beide bewaffnet waren.

    Die Tatsache, dass man in einem kontrollierten Luftraum unterwegs ist, entbindet nicht von Pflicht, nach anderem Verkehr Ausschau zu halten. Nicht selten fliegen auch Airliner durch Luftraum E und sind zwar bei Radar Lotsen eingecheckt, die Transponderpflicht für VFR besteht allerdings nur oberhalb von 5000ft. Das heißt gerade im Downwind und beim Eindrehen auf den Endflug auf kleinere Flughäfen, z.B. Zweibrücken, besteht in Deutschland erhöhte Gefahr, denn nicht selten kreuzen Segelflieger den Flugpfad. Diese tauchen beim Lotsen nur auf dem Primärradar auf. Auf dem TCAS gibt es gar kein Signal. Selbst in CGN gab es in den letzten Jahren immer wieder Vorfälle mit Seglern. Und das obwohl Köln über C- und D-Airspace rundherum verfügt. Ein LH Cargo 742 Captain erzählte mir vor einigen Jahren von einem Erlebnis im Short Final auf die 32R, bei dem sich ein 400kg Segler mit seinem 250t Jumbo angelegt hat. :D