Nun, sind wir aber mal ehrlich, das wieder auf den Winter eingeschlagen wird, da kann auch die Bahn beim besten Willen nichts zu. Was soll sie denn machen? Wenn es schneit, dann schneit es halt! Das das Tempo dann auf 200 und langsamer reduziert werden muss, dass ist dann zur Sicherheit der Reisenden die es mal wieder nicht zu schätzen wissen, sonst gäbe es ja nichts zu meckern!
Das der Staat immer weniger in die Schieneninfrastruktur steckt und daher auch immer mehr Langsamfahrstellen entstehen, oder Weichenheizungen nicht repariert werden oder gar völlig fehlen, wen wundert das dann noch? Auf der Straße macht unser Staat ja auch nichts mehr, da haben wir Schlaglöcher, das da noch keine kleinen Kinder drin verschwunden sind ist es alles.
Wo wir gerade beim Thema Straße sind, lasst mich mal überlegen ob auf der Straße alles reibungslos läuft.... Mhhh, ach neee, da werden Straßen und ganze Siedlungen nicht vom Schnee befreit, da wird nicht gestreut weil die Obrigkeiten nicht in der Lage sind zeitig für AUSREICHEND Salz zu sorgen (so ein Winter kommt ja recht plötzlich) und auf den Straßen knubbelt und staut es sich.
Nun werfe ich dann mal gerade einen Blick auf den Luftverkehr, warte, ach ja, da musste ich am 20. Dezember ganz schön bangen ob ich überhaupt nach JFK komme da viele Flüge noch gestrichen waren. Oder, als Josef aus NY etwas früher heim flog als wir, da warteten noch Passagiere auf einen Flug der 2 Tage früher hätte fliegen sollen. Ich habe noch nie gehört das Menschen 2 Tage auf einen Zug warten mussten.
Was ich damit sagen möchte ist: Sicherlich liegt bei der Bahn viel im Argen, das möchte ich gar nicht bestreiten, aber dieses ewig aufkeimende Thema, dass von uns erwartet wird das wir selbst im Winter bei hohen Schneemassen immer noch auf die Sekunde genau fahren sollen, dass ist einfach nur noch peinlich. Wieviel Intelligenz ist der Menschheit eigentlich schon abhanden gekommen, dass sie nicht mehr in der Lage ist zu erkennen das selbst die beste Bahn witterungsbedingt Probleme bekommen kann.
Motivierend finde ich da auch immer noch die Tatsache, dass wir uns Tag für Tag den Hintern aufreißen, versuchen aus den Umständen das Beste rauszuholen, zu schauen das wir wenigstens halbwegs pünktlich verkehren und als Dank bekommt man nur Häme und Spott. Das motiviert ungemein, da braucht man sich nicht wundern wenn den Mitarbeitern irgendwann wirklich alles am Arsch vorbeigeht. Das muss mal ganz krass so gesagt werden.
Und noch was zum Schluss: Desletzt sah ich am Hbf eine Frau die zu spät auf den Bahnsteig kam, der Zug fuhr gerade los, da trat sie gegen den Zug und schimpfte noch was die DB für ein Scheiß Unternehmen sei wegen einer Minute müsse sie nun eine Stunde warten... Ähm, was sollen wir denn nun? Püntklich fahren oder doch wieder zu spät? Egal was wir machen, wir machen es so oder so verkehrt. Es ist Mode und Sport geworden auf die DB einzuschimpfen. Traurige Welt....