Sooooo, einen wunderschönen guten Morgen. Die letzten Tage habe ich die freie Zeit dazu genutzt, mal den FSX, samt diverser Airports, zu installieren. Viele sind es ja noch nicht. Auch bei den Fliegern beläuft es sich nur auf die CitX, die MD11, die DA Fokker, sowie die Maddog 2008 Pro (oder war es 2010?, ich weiß es nicht mehr). Danach habe ich diverse Einstellungen mit Hilfe des Textes probiert und ausgetestet. Mein Fazit nun:
Ich bin sehr angetan. Der Text ist mehr als hilf- und lehrreich. Viel habe ich gelernt und auch getestet. Angefangen hatte ich mit sage und schreibe 6 Frames in EGLL. Nach Bearbeitung des Textes und Testen meiner Einstellungen habe ich heute einen Flug gemacht und habe dabei BEWUSST die Frames-Anzeige mal ausgelassen um die, im Text besagte, Smoothness mal zu testen. Hierbei konnte ich zu keiner Zeit Ruckler feststellen die mich stören würden. Wenn, dann waren es wirklich minimale Ruckler die man kaum, bis eigentlich gar nicht, bemerken konnte. Mir ist jedenfalls nichts schlimmes aufgefallen und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl das mich ein Ruckler stört oder das Spiel nicht spielbar sei, soviel vorweg.
Ich lud das Gate 609 in EGLL und stellte mich mit der Cargo-MD11 von PMDG dorthin. Tageszeit in Echtzeit, geregelt von FSRealtime. Es war also etwa 9 Uhr. Die MD bereitete ich vor aus dem sogenannten LongGroundTurn. So musste ich alle Checks machen, ich wollte schließlich gründlich vorgehen. Sämtliche Systeme hatte ich getestet, Flugplan samt Alternateplan eingegeben, NAV/RAD etc. alles ausgefüllt, quasi alles was dazu gehört. Takeoffrunway 27L, 27R habe ich geplant für den Fall der Notlandung. Aber dies ist ja nun alles unwichtig. Mir scheint ich schweife ab. Kommen wir also wieder zum wesentlichen.
Da ich AES noch nicht installiert habe, ich wollte kein Geld ausgeben solange ich nicht sicher sein kann das alles funktioniert, habe ich den Pushback im FMC der MD11 eingestellt. Es ging los. Ich war ein wenig nervös. Die Maschine wurde gepusht, kein Ruckeln. Fein, ein erster Stein fällt vom Herzen. Beim Taxi zur Runway fiel mir jedoch negativ auf das manche Details plötzlich aufploppen vor meiner Nase, da werde ich den Regler nochmal höher stellen um dies zu verhindern (soviel vorweg, Raum dafür ist da).
Der Takeoff, sowie der komplette restliche Teil des Fluges liefen einwandfrei. Ich konnte keine signifikant spürbaren Ruckler feststellen, also nichts ist mit Diashow. Auch wenn es nur die Standarttexturen des FSX waren, gefiel mir die Aussenansicht schon mal wesentlich besser als die des FS9 mit UTE, dass muss ich offen und ehrlich zugeben. Selbst im Kurvenflügen, sprich im Endanflug aufs ILS konnte ich nichts schlimmes feststellen. Die Landung habe ich dann ab 2800ft Höhe selber übernommen, genauso wie den Thrust. Hier werde ich noch ein klein wenig feilen, oder mich einfach umgewöhnen. Die Einstellungen sind wohl ein bisschen anders in der Sensitivität als beim FS9. Ich habe das Gefühl das alles etwas träger reagiert. Beim Taxi aber rollt die Maschine mit weniger Schub, sprich realistischer.
Gelandet, auf dem Weg zum Gate brav Engine 2 bereits abgeschaltet und zum Gate getaxelt. Dort angekommen die Maschine geparkt und dann der gespannte Blick. Nun wollte ich es wissen, nun machte ich die Frames an. Die niedrigste Rate lag wohl bei 8,4, im Schnitt waren es 24.3 und im Maximum 30.1. Vollkommen ok, also. Wie gesagt, ich konnte nicht feststellen wann die 8 Frames da gewesen sein sollten, es war zu keiner Zeit ein Ruckeln spürbar.
Mir hat der Text also sehr geholfen und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich ab sofort auf viele schöne Flüge im FSX. Ein gescheiter Rechenknecht vorausgesetzt ist der FSX also inzwischen doch schon fliegbar geworden, nicht nur VFR, sondern auch IFR. Vorurteile gegen den FSX hatte ich auch genügend, nun habe ich mich eines besseren belehren lassen, weil ich einfach mal meinem Rechner vertraut habe und durch den verlinkten Text angeregt war es nun doch einfach mal zu testen.
Gestern, beim ersten ernsthaften Test, hatte ich jedoch kurz vor Köln noch einen CDT. Ich hatte in etwa FL150 auf die Aussenansicht gewechselt um die Umgebung einmal zu genießen. Aus obigem Text hatte ich den Tweak Bufferpools=0 benutzt. Scheinbar kam es hier aber bei dem Wechsel in die Aussenansicht zu einem Datenstau, da dieser ja ungebremst auf die GraKa einströmt hat sie sich wohl verschluckt. Das dies geschehen kann stand dabei. Wie man sich abhelfen kann in solch einem Falle ebenso. Den Test habe ich heute, mit vielen Wechseln in die Aussenansicht wiederholt und diesmal hat der Flusi durchgehalten.
Für mich steht als nächster Schritt, welchen ich jetzt angehe, der Kauf von UTE, GE Europe, REX und der FSUIPC an. Sollte ein Testflug danach immer noch solch schönes Ergebnis zeigen, dann werde ich bei Zeiten den Rest der Grundausstattung, sprich UTE USA, UTE Canada, sowie Ground Environment North America noch nachkaufen.
So wünsche ich mir selber nun also viel Spaß mit dem FSX. Ich bin nun umgestiegen. Vielleicht werden mir ja noch ein paar folgen, welche, die genau wie ich, nie was mit dem FSX zu tun haben wollten und die feststellen, dass wenn man sich ein wenig damit beschäftigt und ein wenig Feinarbeit leistet, doch noch was gescheites dabei rum kommen kann.
In diesem Sinne.
Günter
EDIT: Ach ja, nochwas wollte ich kurz erwähnen, auch wenn der DX10 Modus dort empfohlen wird, ich benutze ihn nicht. Mich stört zum einen das es ein paar Kinderkrankheiten gibt, dass manche Addons damit nicht klar kommen und vor allem stört mich, dass ich keinen Einfluss auf AA und AF habe. Ich habe nur die Möglichkeit "An" oder "Aus" und das ist mir doch zu wenig. Daher bevorzuge ich, auch wenn es ein wenig mehr Frames kostet, den DX9 Modus. Hier läuft aber alles und ich kann selber die Stufe meines AA und AF bestimmen.