Ich habe die Nachricht gestern Abend noch kurz bevor ich zu Bette ging mitbekommen und war zu diesem Zeitpunkt schon schockiert. Als ich von seinem Tod hörte war soweit noch gar nichts bekannt. Ich dachte erst, dass seine Magen-Darm Krankheit doch schlimmer war und man was übersehen hätte. Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit hörte ich dann das es Selbstmord war. Ich fragte mich was in dieser Person vorging, warum ein Mann wie Robert Enke, den ich sehr schätze, als Fußballer und als Mensch, zu solch einem Mittel greift. Dann kam mir der Tod seiner Tochter in Erinnerung und das er es vielleicht einfach nicht überwunden hatte. Das diese Wunden aber noch viel tiefer sind konnte man ja heute auf der Pressekonferenz miterleben. Ich bin traurig und erschüttert, ein toller Sportler ist von uns gegangen, möge er nun seine Ruhe finden.
Wer mir sehr leid tut ist aber auch der Tf des Zuges. Hoffentlich lässt er diese Sache nicht an sich ran. Da ganz Deutschland trauert hoffe ich, dass er weiß, dass er sich keinerlei Vorwürfe machen muss, dass er weiß das er keine Chance mehr hat wenn von hinten die Tonnen drücken. Und erneut stelle ich mir auch wieder die Frage warum Suizid so oft an Zügen ausgeführt wird. In meinen Augen feige und egoistisch da man sich keine Gedanken mehr darüber macht wie es für den Tf ist. Hoffentlich steht er das durch und hoffentlich bleiben die Trittbrettfahrer aus. Weihnachten steht so oder so vor der Tür.
Mein Mitgefühl soll auch Teresa gelten, möge sie die Kraft haben, nach dem Tode ihres Kindes, nun auch den Tod ihres Mannes zu verkraften. Auf das sie sich nun nicht auch noch etwas antut.