Aber ich denke dazu kann uns Günter bestimmt einiges erzählen.
Hier sind noch andere, die dazu sich sicherlich auch äußern können. 
Aber Achtung... die Bahn ließt mit 
Ebend! 
Neuer Bahnchef, vielleicht gibt es weniger Verspätungen? Sichere Züge? Günstigere Preise? Fragt sich wer Nachfolger wird 
Nico, werd erwachsen
:lehrer:
Sie ist momentan für den internationalen Wettbewerb gut aufgestellt. Ob gut genug wird sich zeigen.
Was mir Sorgen bereitet ist die Tatsache das Mehdorn stark in den Güterverkehr investiert hat und durch die Wirtschaftskrise kann das ganz schön böse enden...
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Tja, was halte ich davon?
Mehdorn war ein fähiger Mann, wenn man sieht was er aus der Bahn, die 1999 am Boden lag gemacht hat, dann müsste man sagen "Hut ab". Aber, und hier ist das berühmte "aber", zu welchem Preis. 150 000 Mitarbeiter wurden entlassen und die Bahn voll und ganz auf Rendite getrimmt, 17 Milliarden € Schulden weil wir uns überall mit eingekauft haben. Bespitzelung und Bewachung der Mitarbeiter, all das rechtfertig, zumindest in meinen Augen, das Erreichte nicht. Alleine der Arbeitskamp mit der GDL hat mir als Mitarbeiter gezeigt an welcher Stelle wir kommen, dass wir wirklich nur der letzte Dreck und Abschaum sind. So kam es damals zumindest rüber. Wenn ich mir das "Klimabarometer" ansehe, bei dem man die Zufriedenheit im Unternehmen gemessen hat, dann sollte man das Ganze wahrscheinlich eher "Klimakatastrophe" nennen. Aber hier will ich nicht weiter drauf eingehen, das wird zu intern.
Der neue Mann wird ein schwieriges Erbe antreten, denn vorrangig geht es nun darum das Vertrauen der Mitarbeiter wieder zu gewinnen, was sicherlich nicht einfach ist. Hier muss man sich daher auch fragen ob ein möglicher Nachfolger nicht besser von ausserhalb kommen sollte. Ein Mitarbeiter aus der jetzigen Führungsetage hätte bei dem "unteren Volke" wahrscheinlich direkt schon schlechte Karten. Von aussen muss aber dann auch jemand kommen der Ahnung von der Eisenbahn hat, es bringt nichts wenn wir wieder versuchen die DB mit der Lufthansa zu vergleichen wie Mehdorn das gerne getan hat. In meinen Augen ist das ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, denn wir bewegen uns hier in zwei ganz unterschiedlichen Verkehrsbranchen.
Bevor man jedoch einen Nachfolger bestimmt, sollte die Poitik sich jedoch klar werden was wir überhaupt für eine Bahn in Deutschland wollen, welcher Kurs nun gefahren werden soll. Wollen wir immer noch eine Bahn AG, wollen wir immer noch das die DB der größte Mobilitäts und Logistikdienstleister der Welt wird, oder wollen wir wieder dahin, wo wir, in meinen Augen wieder hin sollten, zur Bürgerbahn? Wenn ich sehe das kleine Bahnhöfe mitten in der Pampa zugemacht werden um eine bessere Rendite zu bekommen, dann wird mir schlecht. Hier verlange ich von der Politik dann einfach Alternativen. Es kann doch nicht sein, dass in einer Zeit, in der von der Politik Mobilität verlangt wird, dem Volke jegliche Möglichkeit dazu genommen wird nur weil die Rendite nicht stimmt.
Lassen wir uns also überraschen was du Zukunft bringen mag, wir, als Mitarbeiter, sowie ihr als Bürger der BRD, können so oder so nichts daran ändern. Dafür sind wir alle zu "klein".