Beiträge von Stef

    Torsten, halt den Kopf hoch!

    Aber - Know how interessiert die Herren nicht. Sie denken, sowas kommt wieder. Tut es aber nicht. Dann gucken sie, warum das so ist und stellen fest - man hat zuviel Personal, weil man die Einnahmeverluste die auf dem fehlenden Wissen basieren ja ausgleichen muß. Ich arbeite jetzt seit 94 in einem Unternehmen, wo es so läuft. Und auch, wenn ich glaube, daß unser neuer Vorstandsvorsitzende das gerne drehen würde - sämtliche andere Führungsetagen sind nach so vielen Jahren mit Leuten übervölkert, daß sich nichts mehr drehen läßt daran. Mittlerweile verkauft man uns sogar Noten in der Mitarbeiterbefragung, für die man sich in der Schule geschämt hätte, als Erfolg.

    Basti: Ist 1600er Speicher drinnen, habs mal korrigiert.

    @Cheffe: Die AMP-Version? Preislich nehmen sich beide Karten nicht viel, auch die Taktungen sind vergleichbar. Allerdings hatte ich in der Vergangenheit mit Asus-Karten ein paar Temperaturprobleme, weswegen ich auf diese dann verzichtet habe. Man kann das natürlich mal wieder probieren...

    Was hältst du davon, Artur:

    Gehäuse Coolermaster Centurion 6
    Netzteil OCZ Zt-Series 550 Watt mit Kabelmanagement
    Mainboard MSI Z77A-G43 Sockel LGA 1155
    Prozessor Inztel Core i5-3570K 3,4 Ghz, Quadcore, auf Wunsch übertaktet auf 4,2 Ghz
    Kühler Scythe Mugen III Rev. B
    Arbeitsspeicher 8 GB Kingston HyperX DDR3-1600
    Grafikkarte Zotac GTX 660 AMP! mit Cuda, 2 GB GDDR5
    SSD Samsung 840 120 GB
    Festplatte Seagate 1 TB, 7200 rpm, 64 MB Cache
    DVD-Brenner LG GH24NS für alle gängigen CD- und DVD-Formate

    inkl. Montage und 36 Monate Garantie

    1019,00 EUR inkl. Versand innerhalb Deutschlands (Eulenpreis)

    Eine zweite GrakA und ein Haufen USB Kram (ja der läppert sich zusammen) und schon ist man wieder am Limit.

    Eine zweite Graka bedeutet auch definitiv ein Netzteil ab 700 Watt aufwärts.
    USB-Geräte hauen da nicht so rein, maximal 500mA je Port bei 12 Volt ergeben bei meist 10 Ports je Rechner eine maximal erlaubte Leistungsaufnahme von 60 Watt. Mein oben vorgeschlagener PC begnügt sich dann unter Last inklusive ausgelasteten USB-Ports mit 420 Watt.

    Daß gespart werden muß, ist klar. Meine Abneigung gegen Herrn Mehdorn begründet sich daraus, daß er meiner Meinung nach nicht im entferntesten in der Lage ist, ein Logistik-Unternehmen unternehmerisch zu führen. Seine Sparpolitik bei der Bahn war vor allem durch seine fehlende Fachkompetenz alles andere als zielführend, sondern lediglich buchwirksam. Die Folgen sieht man noch immer überall, da vor allem in seiner Ära keine nachhaltigen Investitionen vorgenommen wurden und so der finanzielle Schaden seiner Sparprogramme sehr viel größer ist als deren Nutzen. Fachleute in der oberen Führungsrängen wurden systematisch aus dem Unternehmen geworfen, ahnungslose aber hörige Gottesanbeter dafür nachgeholt. Viele davon sind noch immer im Unternehmen, zum Beispiel auch die Initiatoren des Berliner S-Bahn-Desasters, die nun bei Schenker in der Gütersparte ihr Unwesen treiben.
    Zudem ist vor allem ihm ein Niedergang in der Unternehmenskultur zu verdanken. Mitarbeiter wurden bei Entscheidungen nicht "mitgenommen", sondern sie wurden ihnen lapidar mitgeteilt. Daß man seine Leute so nicht hinter sich und das Unternehmen bringt, dürfte jedem klar sein. Sparen müssen andere auch, nur wenn man das vernünftig rüberbringt ist der Rückhalt bei den eigenen Mitarbeitern deutlich besser (auch wenn es unpopuläre Entscheidungen sind). Daraus resultiert ein vollkommen anderer Erfolg von Sparmaßnahmen als bei einer vollkommenen Demoralisation der Mitarbeiter, wie er ja offensichtlich auch bei Air Berlin stattgefunden hat.
    Die dramatische Verschlechterung der Lage bei Air Berlin hatte ich zu seinem Amtsantritt ja schon befürchtet, wie aus meinen damaligen Posts ersichtlich sein dürfte. Ich hoffe nur, daß Air Berlin ihn und auch die Folgen seiner Amtszeit überlebt. Denn das, was sich jetzt bei AB abspielt, dürften tatsächlich direkte Folgen seiner Sparentscheidungen sein. Es war immer sein Muster, zuerst mal Kunden abzuschaffen, Strecken einzustellen, dann deswegen Personal und Maschinen einzusparen um dann wieder Kunden abzuschaffen. Ganz ähnlich ging es bei Ab zur Sache mit der Ausdünnung des Netzes trotz zum Teil guten Auslastungen, Auslagerungen von Personalleistungen, Grounding von Maschinen (dafür wurden dann ja anderen angemietet).

    Auch wenn BER mal irgendwann läuft - woran ich keinen Zweifel habe - wird Berlin ein paar Probleme haben:

    1. BER ist nicht ausreichend groß konzipiert, um auch zukünftig den Verkehr bewältigen zu können
    2. Es fehlt Berlin an einem geeigneten GA-Platz.

    Auch wenn es viele nicht hören wollen, so kristallisiert sich schon jetzt heraus, daß BER ab 2020 nicht mehr ausreichend Kapazitäten haben wird, um den Flugverkehr für die Hauptstadt abzuwickeln. Man könnte langsam anfangen darüber nachzudenken, wohin erweitert werden könnte. Verstärkt werden wird dieses Problem durch den fehlenden Platz für die Allgemeine Luftfahrt - Schönhagen ist nicht an Berlin angebunden per ÖPNV und auch mit der Limo "jwd" und Bienenfarm und Strausberg sind ebenfalls viel zu weit ab von der Innenstadt. Ich persönlich könnte mir vorstellen, daß es Sinn machen würde, TXL nach Inbetriebnahme des BER für die GA zu nutzen. Dadurch, daß Citation Jet und PA28 wesentlich leiser sind als die meisten Boeings und Airbusse, wäre das auch fluglärmtechnisch kein Problem. Hinzu käme, daß man nicht so weite Endanflüge hätte. Leider ist so eine Lösung aber politisch nicht gewollt.

    Wer so etwas plant und beaufsichtigt, der muß dafür auch die Verantwortung übernehmen. Dabei ist es egal, ob man nun Ahnung hat von der Materie oder den Posten nur genommen hat, weil er prestigeträchtig und gewinnbringend zu sein versprach.

    Speicherriegel in die richtigen Slots gesteckt? Bei falscher Bestückung sind aktuelle Mainboards sehr empfindlich.

    Dreht der Prozessorlüfter? Die Meldung "CPU-Error" muß nicht auf einen gehimmelten Prozessor deuten, sondern kann auch Randerscheinungen beschreiben.

    BIOS-Reset probiert? Wirkt manchmal Wunder, wenn es beim ersten Startversuch Probleme gab.

    Es wäre auch noch einfacher gegangen: Mit GParted hättest du die Partition E samt Daten verschieben können, so daß der unallocated space direkt an die Partition C gelangt. Anschließend C einfach vergrößern mit dem gleichen Tool.

    Tool ist kostenlos und hier zu downloaden. Nach dem Download iso-Image auf CD brennen und von dieser booten. Alles andere erklärt sich auch für einen Windows-User eigentlich von selbst.

    In eine 830 zu investieren macht keinen Sinn mehr, die 840er sind auf demselben Preisniveau angekommen. Zudem laufen die 830er auch aus und sind außer Restbeständen bei manchem Händler nicht mehr erhältlich.

    Hm, also die 530-Watt-Variante beim Netzteil finde ich, auch wenn es BeQuiet ist (mit denen ich persönlich keine guten Erfahrungen gemacht habe) in der Versorgungsstabilität etwas knapp bemessen.

    Ein Arock-Board mit B75-Chipsatz - da würde ich eher 10 EUR mehr in die Hand nehmen und ein Asus P8Z77-V LE oder MSI Z77A-G43 verwenden, da beim B75-Chipset die SATA3-Ports stark beschnitten sind (der Chipsatz unterstützt nur einen einzigen davon). Da wäre selbst ein H77-Chipsatz zu bevorzugen. Übertakten kann man weder mit H77 noch mit B75-Chipsatz.

    Am Gehäuse kann man zehn Euro sparen, indem man das Coolermaster CM 690 II verwendet. Gute Qualität, gute Belüftung, viel Platz und relativ gesehen günstig.

    Kommentare sind hierauf bezogen:

    http://geizhals.de/?cat=WL-283830