Beiträge von Stef

    Denke, das beste Preis - Leistungs-Verhältnis wirst du derzeit mit einer GTX 660 finden. Aber dazu sollten wir vielleicht mal genauer besprechen, wie dein System jetzt aussieht und was dir im nächsten Jahr vorschwebt.

    Zitat

    Vonnem BER 320/330 Piloten weiß ich dass die ihre Pattern VFR geflogen sind, in 400ft AGL rechts/links rum in den Gegenanflug, dann ab Schwelle besagte 45 Sekunden+- Wind bis zum Turn direkt in den Final. Ist aber wohl stark Wetter und Ausbilderabhängig. Aus der 45 Sekundenregel kann so zum Beispiel ein "Wir fliegen jetzt so lang in die Richtung bis der GS einmal in der Mitte war und dann drehn wa rum".

    In 400 Fuß AGL? Das kann ich mir nicht so recht vorstellen.


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    Ich bin der Meinung, das hätten wir hinbekommen, Dennis.

    Basti: Sag mal, hast du mal in irgendeiner Form Erfahrungen gemacht mit Flusi auf einem "echten" Server, also z.B. 2xXeon mit entsprechendem Mainboard und RAM?

    Nun gut. Ich finde nur, sobald man auch noch etwas anderes als Flugsimulator im FSX mit dem Rechner vorhat ....

    Der Xeon bzw. der i7-37xx auf LGA1155-Fassung macht Sinn, wenn man Bild- oder Videobearbeitung betreiben will. Ob dann da Xeon oder i7 draufsteht, ist ziemlich egal. Aber für den Microsoftschen Flusi (gilt nicht für X-Plane) empfiehlt sich nach meinen Erfahrungen der kleine i7 überhaupt nicht aufgrund des Kompetenzgerangels zwischen HT-CPU und in dieser Hinsicht grottig programmierter Anwendung. Deswegen frage ich bei meinen Beratungen eigentlich immer auch, ob Anwendungen laufen werden, die vom HT direkt und umfassend profitieren. Das sind aber im großen und Ganzen nur Grafikanwendungen incl. CAD.

    Anders stellt sich die Lage dar, wenn man zum i7-3930K greifen will, der mit seinen sechs nativen Kernen ganz anders gelagert ist trotz etws betagterer Architektur. Dabei spielt das ganze System dann aber in einer völlig neuen Preisklasse.

    Hyperthreading benötigt der FSX nicht, es schadet sogar eher, weil das gute Ding damit nicht klarkommt. In vielen Fällen ist das ein Grund für Frameeinbrüche. Die höhere Stabilität des Xeon gibt es nur bei buffered RAM, der wiederum wesentlich teurer ist als die zu Schleuderpreisen zu bekommenden unbuffered RAM. Außerdem möchte er (erstmal!?) nicht übertakten. Bei der nahezu identischen Daten taktet der 3570 aber geringfügig höher. Die höhere TDP macht im Standardtakt wohl keinen Unterschied, käme aber beim später vielleicht doch noch gewünschten OC positiv zum tragen.

    Das System wie beschrieben benötigt etwa 300 Watt unter Vollast. Mit einer GTX 670 wären es 380, mit einer GTX 680 können es auch mal 400 sein. Das wäre sicher auch mit einem 600-Watt-Netzteil zu machen. Fraglich ist aber, was eine GTX 7xx vielleicht mal zieht. Hinzu kommt, daß das OCZ-Netzteil zwar gut, aber nicht ganz so kräftig mit 12-Volt-Schienen bestückt ist wie BeQuiet oder Enermax. Dafür ist es deutlich günstiger. Der Unterschied des Preises zwischen 600- und 700-Watt-Variante liegt bei 15 Euro oder so.

    Also um mal Klarheit zu schaffen:

    Ich habe empfohlen, ein MSI Z77A-GD55 mit einem i5-3570K zu nehmen und eine Zotac GTX 650 Ti / 2048 MB VRAM. Da auch ein neues Netzteil erforderlich ist (OCZ ModXtream 700 Watt), paßt diese Zusammenstellung in sein Budget und ist auch so gewählt, daß die Komponenten irgendwo passen. Daß es bessere Grakas gibt, weiß ich natürlich auch. Aber ein solches Gerät paßt auch in zwei Jahren neu in den PC und kann so - trotz kurzlebigem Geschäft - noch sinnvoll aufgerüstet werden später. Aus diesem Grund wurde auch das Netzteil etwas größer dimensioniert, als es sein müßte. Zu berücksichtigen ist aber auch, daß der FSX eher eine schnelle CPU braucht als eine große Graka, wenn er nur im Ein-Monitor-Betrieb läuft.

    Basti: Bei dieser Komplettlösung treten genau die Probleme auf, die ich genannt habe: Keine Kühlung der Spannungsnwandler und des Chipsatzes auf dem Mainboard. Hier wird wirklich ausschließlich die CPU gekühlt.

    Dieter: Eine gute Luftkühlung benötigt (bei übertaktetem PC) drei Lüfter, hinzu kommen die Lüfter der Grafikkarte. Bei einer Wasserkühlung sind das nicht weniger Lüfter, wenn die Graka nicht wassergekühlt ist und du am Radiator noch 2 oder 3 Lüfter sitzen hast. Die Geräuschkulisse ist bei einer guten Luftkühlung nicht größer als bei einer Wakü, da bei einer guten Luftkühlung die Lüfter auch nur mit 800 U/min laufen können (Ausnahme Grafikkarte, deren Lüfter sind fast immer schneller und somit lauter)

    Würde nie wieder eine Luftkühlung nehmen. Bin kein Modder, bin aber froh eine gute WaKü zu haben. Anstatt >65 Grad ins Zimmer zu pusten, wie früher (braucht man keine Heizung mehr), nur noch ca. 40 Grad.

    Hm, mit einer durchdachten Luftkühlung geht bis etwa 4,4 Ghz alles genauso gut wie mit Wasser und ebenfalls sehr leise.

    Wartungsarme Wasserkühlungen - so etwas gibts nicht. Zumindest dann nicht, wenn sie die Luftkühlung des PC vollkommen ersetzen soll. Dann brauchst du entsprechende Bauteile für Chipsatz und Prozessor, einen Radiator samt Lüftern, Schläuche und natürlich Kühlmittel. Es gibt "fertige" Wasserkühlungen wie die H70 von Coolermaster zum Beispiel, aber damit kühlst du nur einen Teil des PC. Spannungswandler und Chipsatz bleiben außen vor und du wirst ein weniger stabiles System haben als mit vernünftiger Luftkühlung. Eine Wasserkühlung mußt du zudem alle paar Jahre mal warten - Kühlflüssigkeit wechseln, Schläuche reinigen, Lüfter reinigen und und und. Bei einer Luftkühlung brauchst du nur letzteres.

    Wenn es dennoch eine Wasserkühlung sein soll, dann richtig. Mainboard z.B. Asus Sabertooth (damit die Spannungswandler wenigstens pasiv gekühlt werden) und Einzelkomponenten für die Wakü z.B. von Alphacool.