Beiträge von RoyalToto

    Wie sieht das eigentlich jetzt aus wenn der FB wieder langsam ins rollen kommt.
    Ein großteil der Paxen werden ja wohl selber sich die "Heimfahrt" organisiert haben. Aber wie sieht das bei den USA Flügen etc aus....da haben sich doch jetzt Paxe von 5 Tagen angesammelt die jetzt irgendwie neben den kommenden Flügen rübergeschafft werden müssen....ich mag mir das gar nicht vorstellen.


    Erst mal muß man den Sachstand kennen.
    Die Flüge wurden nicht delayed sondern annuliert. Damit fällt der Ansprich auf Beförderung weg und man hat Anspruch auf erstattung der Ticketpreise, bzw Umbuchung. Diese Umbuchung erfolgt auf die nächsten freien Plätze. Will sagen, wenn alles wieder läuft, werden erst die paxe befördert, die ein ticket auf den grade durchgefürten Flug haben.
    Nun werden die Airlines mit Sicherheit versuchen auch die anderen Paxe zu befördern und hierfür werden die Kapazitäten (extra Flug, oder größeres Material) eingesetzt. Natürlich wird es auch leute geben die "hinten runter fallen". Aber das ganze hat ja keine Airline verschuldet. Ausbaden müßen sie es aber....
    Ich habe heute Auch frei. Was Morgen wird weiß kein Mensch

    P.s. Toto, dein Bild ist 1.721px × 1.217px


    Wenn Du mir sagst wie ich das Bild von Eurocontrol kleiner bekomme. tue ich das sofort.... ;)

    Zitat

    Aber genauso wenig, wie der Staat bei denen, die von der Wolke profitierten, zusätzliche Gewinne abschöpfen könne


    Ach nee und wie sieht es mit den Steuern aus???? Mir wird grade so etwas von übel.....
    :wacko:

    vag_1271655414rr45.png


    https://www.cfmu.eurocontrol.int/PUBPORTAL/gateway/spec/PORTAL.14.0.0.P.254.53/presentation/gwt-detached-view.jsp?_portal_context=/gateway/spec/PORTAL.14.0.0.P.254.53:/PUBPORTAL/gateway/spec/PORTAL.14.0.0.P.254.53:1:1271635200000:0:1271668245751:&_view_id=STATUS_MAP_DETACHED_LIST&_parameter_set=


    Dann noch CNN:

    so wie manchmal Saharasand da zu uns hoch komm


    Genau.... und schon mal gehört, das weil Saharasand in der luft liegt, nicht mehr geflogen wird? Nein! Das ganze wird langsam eine Farse. Sogar der Niederländische Verkehrsminister sieht den Sinn nicht mehr. So langsam sollten sich einige Herren wirklich mal überlegen, was sie tun.
    1. Wenn in Peru ein Vulkan ausbricht, wird in einem Mindestabstand vorbei geflogen. Die Paxe haben eine wunderbare Aussicht auf die Wolke und über Feinstaub redet keiner, der die Triebwerke verstopfen könne.
    2. Die Maschinen, die Triebwerksausfall hatten, sind beide durch die direkte Aschenwolke, in der Nähe des Vulkans geflogen.
    3. Wenn der Colima ausbricht, oder der Popocatepetel die beide Mexico beeinträchtigen (einer in Sichtweite der RWY) wird analysiert und gemessen!!! wo die Stabwolke hängt und der Betrieb geht weiter.
    4. ALLE Testflüge, sind ohne Auffälligkeiten gelandet (neue Filter waren alle weiß).
    Ich stelle jetzt mal eine These auf: Eurocontrol, hat vor einiger Zeit eine Übung gehabt, wie zu Verfahren bei einem Vulkanausbruch. Als es jetzt dazu kam, hat man die Ergebnisse aus dem Schrank geholt und genau nach Vorschrift reagiert (im ersten Moment auch nichts gegen zu sagen. Sicherheit geht immer vor) Jetzt hat jedoch keiner den Schneid zu sagen: OK, wir haben uns geirrt. Der Befürchtete Falldown ist ausgeblieben. Bzw. man hat Angst vor Repressalien. Das Eurocontrol nur als Ratgeber auftritt stimmt so nicht. Sie geben "Zero Rates" ab. Was gleichbedeutend mit einer Sperrung des Luftraums ist. In der Telcon von Samstag, gab es einen fast Handfesten streit, zwischen der NOA, den US Meteorologen und dem UK Met. Denn ALLE Sperrungen beziehen sich auf das hypothetische Aschemodell. Es gibt immer noch keine Messungen. Es ist eine Schande was zur Zeit passiert.

    Die Lufthansa erwägt jetzt sogar zu klagen

    Zitat


    Der Luftraum über Deutschland und halb Europa ist gesperrt – ist das berechtigt oder ein Skandal? Die Lufthansa erwägt jetzt sogar zu klagen!
    „Wir halten es für skandalös, dass die Verbote nur auf Grundlage einer einzigen Quelle verhängt werden“, sagte Lufthansa-Konzernsprecher Klaus Walther. Die Airline, der wegen des Flugverbots massiv Umsatz entgeht, behalte sich Regressansprüche vor. „Wir behalten uns auch vor, die Frage zu stellen: Wer haftet eigentlich, wer kommt für die Schäden auf?“ Es sei zwar korrekt, dass der Luftraum anfangs ohne Messungen gesperrt worden sei, um Gefahren zu vermeiden. Aber danach hätten die Behörden sofort mit Tests und Messungen beginnen müssen.
    Außerdem hätten mehrere Informationsquellen genutzt werden müssen. Das sei aber seit Tagen nicht passiert, während der leere Himmel und das Chaos am Boden die Volkswirtschaft Milliarden kosteten, sagte Walther.


    und nicht nur die Hansa ;)

    Achja, Bild ne

    Und da gehen sie hin, die nächsten Milljönchen :heulen:
    Ich bin mal gespannt, was ich morgen auf der Arbeit zu hören kriege 8|

    Zitat

    All European flights into and out of Amsterdam Airport Schiphol on Sunday April 18th are cancelled.
    All Intercontinental flights scheduled to arrive into Amsterdam Airport Schiphol on Sunday April 18th are cancelled.
    All Intercontinental flights scheduled to depart out of Amsterdam Airport Schiphol on Sunday April 18th are cancelled at least until 20.00 PM (Amsterdam time).
    Please do not go to the airport if your flight is cancelled. As additional information becomes available, we will update this page. We are making every possible effort to assist all affected passengers to continue their journey.

    Ganz deiner Meinung.
    Unser Flieger hat soweit bis jetzt bekannt absolut keine Schäden. Sollte das Röntgen der Triebwerke auch ohne befund bleiben, kann ich mir Vorstellen, das meine Firma den Druck auf die Behörden erhöht. Es ist zwar so, das es zwei Vorfälle mit Fliegern in Asche gab, jedoch waren beide mitten in eine Aschewolke in der Nähe der jeweiligen Vulkane geflogen. Warten wirs mal ab. Heute Nacht gibt es Gewissheit.... Es ist ein RIESENWITZ, das der ganze Flugverkehr anhand EINES Computermoddels flachliegt. Das hält keine Airline lange durch....
    Aus der Bild:

    Zitat

    Durch die Schließung des fast kompletten nord- und mitteleuropäischen Luftraums sind Samstag rund 17 000 der geplanten 22 000 Flüge in Europa ausgefallen. Nun erhebt Joachim Hunold, Chef der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin, Vorwürfe: „Die Schließung des Luftraums erfolgte ausschließlich aufgrund der Daten einer Computersimulation beim Vulcanic Ash Advisory Centre in London“, so Hunold zu BILD am SONNTAG.
    Die quarzsandähnlichen Asche-Teilchen wirken auf Flugzeuge wie Schmirgelpapier. Die Außenbeschichtung wird beschädigt,die scharfen Partikel machen die Fenster blind. Aufgrund dieser Daten errechnet der Deutsche Wetterdienst kontaminierte, also mit Vulkanasche belasteten Gebiete. Mit diesen Daten wiederum entscheidet die Deutsche Flugsicherung DFS über ein Flugverbot oder deren Aufhebung. Hunold weiter: „Es ist in Deutschland noch nicht mal ein Wetterballon aufgestiegen, um zu messen, ob und wie viel Vulkanasche sich in der Luft befindet.“ Nach Informationen von BILD am SONNTAG ist ein Forschungsflugzeug des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) bislang nicht einsatzbereit gewesen, da die entsprechenden Messgeräte für Vulkanasche erst eingebaut werden müssen. Verkehrsminister Peter Ramsauer kündigte gestern an, am Montagabend ein Flugzeug mit Wissenschaftlern des Instituts für Atmosphärenphysik in Oberpfaffenhofen starten zu lassen.
    Auch Messungen am Boden konnten bislang nicht flächendeckend stattfinden. Von den sechs Lasermessgeräten des deutschen Wetterdienstes ist zurzeit nur eins in München einsatzbereit, fünf andere Geräte, u. a. in Hamburg, Berlin und Essen, befinden sich zeitgleich in der Wartung.
    Die Deutsche Lufthansa äußert ebenfalls Zweifel am Sinn des flächendeckenden Flugverbots: „Wir haben heute zehn Überführungsflüge von Großraumjets der Typen Boeing 747 und Airbus 340 von München nach Frankfurt durchgeführt. Dabei sind unsere Maschinen bis auf 24 000 Fuß, also rund 8000 Meter Höhe, gestiegen“, so Konzernsprecher Klaus Walther zu BILD am SONNTAG. „In Frankfurt wurden die Maschinen von unseren Technikern untersucht. Weder auf den Cockpitscheiben, an der Außenhaut noch an den Triebwerken fanden sie auch nur den kleinsten Kratzer.“ Walther weiter: „Durch das Flugverbot, das ausschließlich auf Computerberechnungen beruht, entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe. Darum fordern wir für die Zukunft, dass vor einem Flugverbot verlässliche Messungen vorliegen müssen.“ Sollte das Flugverbot aufgehoben werden, werde es laut Experten zwischen drei und sieben Tagen dauern, bis sich der Flugverkehr wieder normalisiert hat.