Beiträge von RoyalToto

    Eine atemberaubende Reise durch die wilde Schönheit Alaskas

    Es fällt mir schwer, meine Eindrücke in Worte zu fassen – aber ich kann einfach nicht anders, als eine Vielzahl von Bildern mit euch zu teilen. Mein heutiger Morgenflug von Cordova (PACV) nach Petersburg (PAPG) war nicht nur ein KuMitest, sondern eine Reise durch eine der eindrucksvollsten Landschaften, die ich je im Flugsimulator gesehen habe.

    Der Flug selbst war ein Erlebnis der besonderen Art. Bereits beim Start in Cordova begrüßte mich eine Kulisse aus zerklüfteten Küstenlinien, türkisblauen Flüssen und schneebedeckten Gipfeln. Der Anflug auf Petersburg war dann ein absolutes Highlight: Wir flogen tief über die Inselwelt des Alexander-Archipels, vorbei an glitzernden Wasserarmen und dramatisch steil abfallenden Berghängen. Immer wieder tauchten kleine Siedlungen auf – wie verloren in der gewaltigen Natur.

    Der Kontrast zwischen der Weite, der Einsamkeit und der fast überirdischen Schönheit dieser Region ist schwer zu beschreiben – und genau deshalb möchte ich euch mit meinen Bildern mitnehmen auf diese Reise. Ich lade euch ein, gemeinsam mit mir durch die Lüfte Alaskas zu schweben und diesen ganz besonderen Teil der Welt zu entdecken.

    Kommt mit auf eine atemberaubende Reise durch die raue Landschaft Alaskas.
    Ich verspreche euch: Es lohnt sich.

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    Boris ich habe ein neues Reiseziel!

    Ziel des KuMi-Fluges am 23. Juli 2025: Petersburg, James A. Johnson Airport (PAPG / PSG)

    Am 23. Juli 2025 führt uns der KuMi-Flug zum James A. Johnson Airport (PSG) in Petersburg, einem kleinen Ort mit rund 3.000 Einwohnern auf Mitkof Island in Südostalaska. Wie viele Gemeinden entlang des sogenannten „Milk Run“ ist Petersburg nur per Flugzeug oder Boot erreichbar. Die Stadt lebt überwiegend vom kommerziellen Fischfang, zieht aber auch Touristen zum Skifahren, Wandern und Angeln an. Sogar kleinere Kreuzfahrtschiffe legen hier gelegentlich an.

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    Der Flughafen liegt nur etwa eine Meile vom Stadtzentrum entfernt und wird hauptsächlich von Alaska Airlines mit Linienflügen nach Juneau und Wrangell bedient. Trotz dieser Linienverbindungen machen gewerbliche Flüge nur etwa 10 % der Gesamtflüge aus – den Großteil übernehmen Lufttaxis, Wasserflugzeuge und Privat- oder Geschäftsflieger.
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    PSG ist Teil des sogenannten Milk Run – einer lebenswichtigen Flugroute, die abgelegene Gemeinden in Südostalaska miteinander verbindet. Alaska Airlines bedient diese Strecke täglich mit Boeing 737-700 Passagier- und Kombiflügen. Flug AS 65 beginnt in Seattle und fliegt über Ketchikan, Wrangell, Petersburg und Juneau weiter nach Anchorage. Die Gegenverbindung, Flug AS 66, startet in Anchorage und führt über Cordova, Yakutat und Juneau nach Seattle.

    Nach den „circlings“ der letzten beiden Wochen wollen wir die Latte natürlich noch ein wenig höher legen. Und fügen noch einen kleinen Offset hinzu.
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    Die bahn hat 1950 Meter und reicht somit für alles Mögliche.

    Wobei ich sagen würde das ein A320, oder eine 737-800 wirklich das maximale sein sollte um den vorhanden Platz nicht al zu schnell zu füllen.
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    Natürlich waren wir noch nie dort. Es ist hell wenn wir ankommen und es gibt sehr wahrscheinlich einen back track 😊

    Scenery gibt’s hier: ORBX



    ✈️ James A. Johnson Airport (PSG / PAPG) – Faktenübersicht

    📍 Lage:

    • Petersburg, Mitkof Island, Alaska (USA)
    • Etwa 1,5 km (1 Meile) vom Stadtzentrum entfernt
    • Nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar

    🛬 Flughafencode:

    • IATA: PSG
    • ICAO: PAPG
    • FAA LID: PSG

    👥 Bediente Region:

    • Kleinstadt Petersburg mit rund 3.000 Einwohnern
    • Zwischen Juneau und Ketchikan auf der Inside Passage

    📦 Bedeutung:

    • Zentrale Drehscheibe für Passagierverkehr, Fracht und Lufttaxis (v. a. Wasserflugzeuge)
    • Überlebenswichtige Verbindung für abgelegene Gemeinden in Südostalaska

    🚁 Verkehr & Betrieb:

    • Nur ca. 10 % Linienflüge (meist Alaska Airlines)
    • Mehrheit: Lufttaxis, Private Luftfahrt, Wasserflugzeuge, Helikopter
    • Keine Straßenanbindung von außen – Fluganbindung essenziell

    🛩 Airlines & Routen:

    • Alaska Airlines:
      • Tägliche Boeing 737-700 (Passagier und Combi/Cargo)
      • Verbindungen nach Juneau, Wrangell, und Teil des Milk Run (z. B. AS65, AS66)
    • Weitere Anbieter:
      • Alaska Seaplanes
      • Charter- & Frachtflüge durch lokale Flugdienste

    📖 Besonderheit – „Milk Run“:

    • PSG ist eine Station des bekannten Milk Run, einer lebenswichtigen Flugverbindung zwischen mehreren abgelegenen Gemeinden in Alaska.
      • Beispiel: Flug AS65 (Seattle → Ketchikan → Wrangell → Petersburg → Juneau → Anchorage)

    🏗 Infrastruktur:

    • Eine asphaltierte Start- und Landebahn:
      • Runway 5/23, Länge: ca. 1.860 m (6.084 ft)
    • Terminal mit Basisfunktionen für Linien- und Frachtbetrieb

    🌦 Wetter & Betrieb:

    • Betrieb stark wetterabhängig (Nebel, Regen häufig)
    • Navigationshilfen und Anflughilfen vorhanden, aber Sichtflug oft nötig

    📜 Namensgebung:

    • Benannt nach James A. Johnson, einem lokalen Pionier der Luftfahrt oder einer bedeutenden Persönlichkeit der Region (Details lokalhistorisch geprägt)


    Viel Spaß beim üben.

    (FPL-JAT941-IS
    -A320/M-SDE3FGHIRWY/LB1
    -SPCL1745
    -N0467F240 COCOS1 COCOS T313 JCL/N0460F230 L525 ASOXI/N0460F350 UM415 JUL UM657 ELAKO ELAKO1A
    -SLLP0158 SLAL
    -PBN/A1B1C1D1O1S1 DOF/250713 REG/LVIVN EET/SLLF0144 OPR/JAT RVR/075 RMK/TCAS KUMI)

    ✈️ KuMianten – „To boldly spawn where no mesh has loaded before!“

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    Logbuch der KuMianten, Sternzeit: Nahe Kaffeezeit

    "Seit 23 Jahren und einem Monat irren wir umher."
    Nicht weil wir mussten. Sondern weil der Navigator dachte, Google Maps im FS2004 sei eine gute Idee.

    Dies sind die Abenteuer der KuMianten.
    Ein wagemutiger Haufen aus pixelverliebten Pilot:innen, Flugplatzromantikern und notorischen „nur kurz was testen“-Klickern.

    Unsere Mission:
    Neue Welten entdecken – wie z. B. den mysteriösen Flughafen „XKLD“, den niemand kennt, aber der angeblich irgendwo in Nordkanada liegt.
    Neue Flugplätze finden – auch wenn sie nur ein Feld mit zwei blinkenden Lichtern und einer Kuh drauf sind.
    Und neue Zivilisationen treffen – wie die ICAO-Kultur im Outer-Aerodrome-Rim, die ihre Startfreigaben mit Morsezeichen in Flightradar schreiben.

    Wir gehen dahin,
    …wo noch nie ein Flugsimulant zuvor gewesen ist.
    (Was meist daran lag, dass die Szenerie nie geladen hat oder der Sim abgestürzt ist.)

    Wir trotzen den Tücken des Wettersystems, den unerklärlichen FPS-Einbrüchen, und der größten Bedrohung aller Zeiten:
    …dem Windows-Update während des Endanflugs.

    Und so ziehen wir weiter – getrieben vom Traum vom perfekten Butter-Landing, vom ersten VFR-Flug ohne Umweg mit der perfekten Landezeit.
    und vom ewigen Wunsch, dass der Autopilot dieses eine Mal nicht einfach rechts abbiegt und sich schlafen legt.

    Logbuch der KuMianten – Sternzeit: Zwei Kaffee und ein Ladebildschirm später
    Ziel: Whitehorse International, Yukon – CYXY
    Status: leicht verwirrt, aber optimistisch

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    Nach 23 Jahren, einem Monat und ungefähr 246 unfreiwilligen Notlandungen ist es endlich so weit:
    Die KuMianten nehmen Kurs auf CYXY – Whitehorse International.
    Wir waren noch nie dort (Ausser Fabian - der aber in Dubai ist).

    Captain’s Log:
    "Wir haben CYXY auf der Karte gefunden – direkt neben einer Wolke, die aussieht wie ein Elch.
    Die Crew ist angespannt. Der letzte Anflug auf ein ICAO-Ziel mit C vorne war… sagen wir, lehrreich.
    Damals endete es mit einem Rettungsschlitten und einem Funkgerät, das nur auf Inuktitut sendete."

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    Crew-Zustand:
    Der Navigator hat den Airport gefunden, aber aus Versehen 14R/32L mit einer alten Forststraße verwechselt.
    Der Techniker hat versprochen, dass diesmal die Runway nicht aus Default-Autogen besteht.
    Der Bordkoch hat wieder nur virtuelle Chips geladen.
    Der Copilot (genannt "Der Menschliche Autopilot") schnarcht in Fluglage.
    Der Funker spricht fließend Kanadisch, glaubt aber, dass CYXY ein Rapper ist.

    Annäherung an CYXY:
    Das Wetter ist nordisch-trocken, die Sicht ist gut, aber die Autogen-Elche rennen gefährlich nah an die Bahn.
    Whitehorse meldet:
    Wind 250 mit Elchgastböen
    Runway 32L frei, solange man schneller ist als der Schneepflug
    PAPI funktioniert, aber nur, wenn man nett fragt
    Tower: "KuMianten-941, cleared to land. Welcome to Whitehorse."
    Captain: "Ernsthaft? Beim ersten Versuch? Ist das ein Trick?"

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    Landung:
    Es war … kein Butter.
    Es war eher Käse auf Asphalt mit einem kleinen Hüpfer – aber immerhin stehen wir!
    Die Crew jubelt, der Copilot wacht kurz auf, und der Techniker installiert heimlich schon das naechste Ziel

    Fazit des Tages:
    Whitehorse ist echt. Die Landebahn ist lang.
    Und selbst nach 23 Jahren, einem Monat und 12 kaputten Höhenrudern:
    Wir irren weiter. Aber mit Stil.

    ✈️ KuMianten – „To bravely overshoot where no checklist was ever completed.“

    Die Scenery gibt es bei: https://www.simaddons.com/pages/simaddons_purchase_msfs.htm

    Viel Spass