Hallo,
das Lustige an der Sache ist ja, das sein Gegenüber auf Seiten der Russen good old Gerhard Schröder ist. Schröder für die Ostseepipeline und die Russen, Fischer für die Türkei-Wien-Pipeline. ![]()
n8
Hallo,
das Lustige an der Sache ist ja, das sein Gegenüber auf Seiten der Russen good old Gerhard Schröder ist. Schröder für die Ostseepipeline und die Russen, Fischer für die Türkei-Wien-Pipeline. ![]()
n8
Hmm gut gekontert
Okay ja, es stimmt wohl was du sagst. Der Mensch handelt wohl weniger nach Instinkt, und mehr nach Intelligenz :gruebel:
Ich würde eher sagen, dass alles, was wir Menschen machen, auf einen Instinkt zurückgeht. Unsere Intelligenz ermöglicht uns nur mit den Instinkten umzugehen.
Und wie erklärst du dir, dass der Instinkt dem Menschen schon seit zigtausend Jahren sagt, er solle Fleisch essen? Irgendwoher muss es ja kommen, denn Primaten essen kein Fleisch
Was hat das mit dem Argument, man bräuchte Fleisch um Gesund zu leben, zu tun?
Sagt dein Instinkt dir wirklich, was du essen willst? Ich denke dein Instinkt bringt dich dazu, satt zu werden. Man muss dies mal evolutionär betrachten. Schauen wir die Tiere an. Sie essen Fleisch. Aber warum? Würde sie auch noch Fleisch essen, wenn sie die Möglichkeit hätten, wie wir Menschen an Hand von Intelligenz ein Land zu kultivieren um zusätzlich Nahrung zu bekommen? Ich finde es nicht nützlich, sich auf Instinkte zu berufen, schließlich sind wir Menschen ja durch unsere Intelligenz in der Lage, den Instinkt zu interpretieren und dementsprechend zu handeln. Fleisch macht lange nicht so satt wie ein Topf Kartoffeln! Tom, eine Frage: Würdest du eine Katze essen? Einen Hund? Einen Affen? Dein Instinkt würde ja sicherlich nichts dagegen haben. ![]()
Naja und dennoch braucht der Mensch so etwas wie Fleisch um gesund leben zu können.
Das ist doch gerade der Irrtum. Kein Mensch braucht Fleisch, um Gesund leben zu können. Ich müsste jetzt nochmal in die Bibliothek gehen, um die Bücher zu finden, wo aktuelle wissenschaftliche Abhandlungen zeigen, dass dein Satz ein weit verbreiteter Irrtum ist. Daher nehme ich einfach mal kurz das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden Württemberg:
ZitatObwohl Fleisch Teil einer ausgewogenen Ernährung ist - auf Fleisch kann auch verzichtet werden. Vegetarier sind bei einer gemüse-, obst- und getreidereichen Ernährungsweise genauso fit wie Menschen die Fleisch essen.
Dies ist nur eine von tausend Quellen, die das Argument, Fleisch aus Gesundheitsgründen essen zu müssen, entmachten.
Und wie erklärst du dir, das wir Pflanzliches Eisen viel schlechter aufnehmen können, als Eisen aus Tierischer Herkunft?
Dein Überleben hängt sicher nicht von Eisen aus tierischer Herkunft ab! Oder sind alle Vegetarier dem Tode geweiht? Oder sind Vegetarier körperlich schwächer als Fleischesser? Ich glaube kaum!
Also - ich halte es da nach dem Satanistischen Standpunkt - Nur soviel Tiere töten, wie man zum Überleben braucht. Nicht mehr, nicht weniger. Leider wird das in unserer Überfluss Gesellschaft nicht so gehandhabt...
So viel Tiere töten wie du zum Überleben brauchst? Dann brauchst du gar keine mehr essen!
Hallo,
ZitatIch bin, und werde auch immer der Meinung bleiben, dass ein jedes
Lebewesen ein Recht auf ein Leben hat. Wieso sollte ein Lebewesen kein
schönes und erfülltes Leben haben, selbst wenn es im alltäglichen Leben
eingeschränkter ist, als andere?Nur weil ein Kind eine starke Behinderung hat, heißt das ja noch lange
nicht, dass es keine Freude im Leben erfahren wird! Das Kind wird es
nie anders kennen lernen und somit sehr gut damit zu recht kommen.
Sehr interessanter Punkt! Nach dieser Argumentation wäre es auch interessant, das Töten von Tieren zu besprechen.
Von einem ethischen Standpunkt her ist das Verhalten der Ärzte richtig. Allerdings das der Ämter nicht. Das Kind durch gesellschaftlich moralischen Druck zu erhalten, dann aber durch das System nicht versorgen wollen, ist mehr peinlich als skandalös. Es bleibt eben die große Frage nach Leiden und Glück. So lange nicht im Vorraus potentielles Glück im anstehenden Leben des Fötus auszuschließen ist, sollte die Behinderung niemals der Abtreibungsgrund sein. Wenn, dann die wirkliche Entscheidung gegen menschliches Leben. Dies würde jetzt aber eine allgemeine Abtreibungsdiskussion geben. Und da könnte man sich wirklich den Mund fusselig reden.
Da die Diskussion hier ja mittlerweile in alle Richtungen geht, hier noch ein Link, der im Bezug auf Ethik sehr interessant ist:
Haben die Ärzte richtig gehandelt?
Gute Nacht,
der Julius
Basti, nicht gleich aussteigen. Diese Nährwertdiskussion ist aber trotzdem Quatsch. Ob man Fleischesser ist oder nicht entscheidet die Natur, nicht wir. Und wie wir was verarbeiten und verdauen, das hat doch nichts mit der essentiellen Frage des Fleischessens zu tun. Wenn es Fleisch gibt essen wir, wenn nicht, dann nicht. Vor 10.000 Jahren haben wir getötet weil es satt macht und warm hält. Gemüse hat und Obst hätte das nicht schaffen können. Somit wären wir wieder bei der Natur. Diese zwingt uns dazu. Heute essen wir auch weil es satt macht. Der Genuss ist doch nur ein schöner Nebeneffekt. Wir essen sogar Menschen um zu überleben! Das Beispiel des Flugzeugabsturzes in Südamerika müsste ja bekannt sein.
Es ist die schlechte Argumentation (oft auch von Vegetariern), zu behaupten, Fleisch essen wäre nicht unsere Natur. Unsere Natur ist, satt zu werden. Wir würden Sägemehl essen, würde unser Überleben davon abhängen. Ob wir es gut verdauen oder nicht, das ist ne andere Frage!
Off Topic: Persönlich bin ich der Meinung, dass die Intelligenz des Menschen, die zu seinem Erfolg geführt hat, am Ende auch Ursache seines Untergangs sein wird. Ironie des Schicksals, nicht? Doch alles deutet darauf hin.
Nein, die Intelligenz des Menschen ermöglicht ihm nur, seinen Untergang abzuschätzen und vorauszusagen. Das wir zu Grunde gehen, das entscheidet die Evolution und die Natur allein. Klar, können wir der Natur ordentlich auf die Sprünge helfen. Glauben wir zumindest.
Die Medien sind ein wunderbares Mittel, um das Bewusstsein der Menschen zu beeinflussen, oder sogar zu ändern. Ich bin mir sicher, dass es so auch von den sonst so phlegmatischen Amerikanern Protest geben würde. Aber von Nichts kommt Nichts...
Hallo,
wie Mats richtig feststellt, könnte man tausende Seite mit diesem Thema füllen. Allerdings will ich das obige Zitat von Tom kurz aufgreifen. Man muss bei Medien immer daran denken, und ich übertreibe jetzt mal sehr, dass sie das berichten was gelesen werden will und was Kohle bringt. Es geht eigentlich gar nicht darum ob sich die Amerikaner darüber aufregen oder nicht, es geht viel mehr um die Grundsatzfrage ob es überhaupt nötig ist. Und diese Diskussion, kann nicht mal die moderne Wissenschaft der Philosophie beantworten.
Ich möchte Mats zustimmen. Töten, oder eher Sterben, gehört ganz klar zur Natur aller Lebewesen. Dennoch, und da wird es jetzt philosophisch, muss man sich die Frage stellen, in wie Weit man das Töten bewusst durchführt. Hier ist es eigentlich schon wieder einfach: Man will überleben. Der Vogel frisst den Wurm um zu überleben. Der Löwe die Antilope um zu überleben. Wir die Gänse um zu überleben. Wir töten, um unseren niedrigsten Überlebensinstinkt zu befriedigen. Nur haben wir als Menschen den Vorteil oder den Nachteil, darüber nachzudenken.
Die Erschießung der Enten kann man verurteilen, dabei liegt es in unserer Natur, so etwas zu tun. Obwohl wir die Fähigkeit haben, uns unser selbst bewusst zu sein, und unser Handeln zu reflektieren, führt alles was wir tun auf einen Instinkt zurück, der uns weder von Kakerlage, Regenwurm, Elefant oder Eule (
) unterscheidet.
Allerdings, das war schon im Hauptthread teilweise der Fall, sollten wir auch mal die Wertediskussion noch einmal aufgreifen. Können wir Menschen sagen, nur weil wir unser Situation bewusst sind, sind wir mehr "wert" als Tiere? Das glaube ich nicht.
Auch wenn es wahrscheinlich nie aufhört, ich freue mich auf viele Antworten!
Liebe Grüße
der Julius
Nur in unseren Augen
... per se ganz sicherlich nicht ...
Volle Zustimmung! Ohne ein Diskussion vom Zaun zu brechen, empfehle ich hier nur das Buch Animal Liberation von Peter Singer.
Liebe Grüße
der Julius
Hallo,
Ansätze des Größenwahn gibt es immer wieder. Ob Augustus in der Antike oder bei modernen Printmedien für Flugsimulation.
Ich hätte gerne die Lautstärke des Gelächters bei Lufthansa gehört, das diese Meldung bestimmt hervorgerufen hat.
Liebe Grüße
der Julius
Hallo,
um ehrlich zu sein. Das war doch eigentlich gar nicht der spannendste Spieltag den es jemals gab. Im Abstiegskampf vielleicht, aber nach 10 Minuten war ja eigentlich schon klar wie die Sachen laufen wird.
Lebt Nico noch? Schließlich sind die Hamburger doch im Uefa-Cup!
Liebe Grüße
der Julius
Wie schaden wir unserm Verein denn mit Rauchbomben? Die eventuellen Geldstrafen? Ach, was mich mehr ankotzt ist die Doppelmoral aller Deutschen, sobald die Türken in Istanbul um die 200 Bengalos zünden, ist das alles irre, klasse! "Südländisches Temperament", aber 1 Bengalo im Gästeblock wird dann 3 Wochen rum gehackt "Ja, scheiß Hooligans aus Deutschland... Hools aus der Kurve... Los Stadionverbot"
Schaut euch Österreich an, da wird immer gezündet. Da berichten die Zeitungen nicht bei Pyro, sondern wenn es kein Pyro gibt. Aber die Österreicher, für uns Deutsche ist das doch auch der Süden. Südländer mit ihrem Temperament
Hallo Nico,
Ja genau die Geldstrafen (oder schlimmeres) meine ich. Soll der Verein etwa die Fans mögen und ihnen dankbar sein, wenn er Strafe zahlen muss? Und nochmals zu radikalen Fans: Radikalität zeichnet sich vor allem durch Kompromisslosigkeit aus. Dein Beispiel mit den Rauchbomben hinkt, und ist eben kompromisslos. Mein Opa gesagt: "Kerle, jetzt vergleichsch abbr Äpfl mit Birna." Vor allem wenn du dann von deutscher Doppelmoral redest! Es geht hier nicht um NUR Rauchbomben, es geht AUCH um Gewaltbereitschaft, etc.
Von einer Sache, oder Stimme, oder einer Nachricht, auf alle Deutschen zu schließen , ist schlichtweg unsachlich.
Liebe Grüße
der Julius
P.S. Ach ja, freu dich doch einfach über die Kontrollen. Nachher werfen HSV-Fans wieder mit Papier um sich, und der Rasen wird zur Billiardfläche. ![]()
Radikale Fans?! Ahja... Für dich ist jeder ein radikaler Fan, welcher nicht beim Torjubel sitzen bleibt und nicht rumschreit oder? Wenn manceh so ticken, ab nach England. Da kann man seine Dauerkarte verlieren wenn man beim Torjubel aufspringt... Siehe Arsenal oder M'boro.
:grumble:
Nette Provokation, das habe ich nicht gesagt, und das weißt du auch! Für mich sind radikale Fans, die Gewaltbereitschaft zeigen, Rauchbomben mit ins Stadion bringen (und somit ihrem Verein schaden), Randalieren....Wenn jemand mit Herz und Seele seinem Verein treu ist, und zu jedem Spiel fährt, lautstark seinen Verein unterstützt (auch auf dem Hin- und Rückweg), dann habe ich damit kein Problem. Wenn aber danach eine Schneise der Verwüstung zu erkennen ist, wenn die Polizei sich provoziert fühlt und losknüppelt (was ja leider immer schneller passiert), dann hat das für mich nichts mehr mit Fußball zu tun. Dann ist das für mich Kreuzberg am 1. Mai.
Thomas hat es sehr gut beschrieben. Solange es nur eine Hand voll radikaler Fans gibt, sind die Sicherheitsvorkehrungen in Ordnung, damit friedliche Fans, die in Ruhe mit Gesängen zum Stadion ziehen, nicht mit den Gewaltbereiten gleich gesetzt werden.
Liebe Grüße
der Julius
Michael, fahr doch mal zum zum Köln oder Stuttgart Spiel und freu dich auf das Spiel, plötzlich wirst du gebeten dich auf die Unterhose auszuziehen, dann wird jeder Zentimeter deiner Hose, Unterhose, Jacke, Tshirt, Pullover, Socke, Schuhe untersucht... Das ist schon krass genug, als wir uns in Cottbus(Es waren glaube ich um die 10°c+Regen) und Ingolstadt(Es waren 36°c) unsere Socken ausziehen mussten und wir uns auf nassen Boden stellen durften. Toll, du stehst da 1 Stunde im Regen, wartest, dass du Socken ausziehen darfst und darfst dich dann mit blanken Füßen auf den Boden stellen
Herrlich oder?
Da hab ich überhaupt kein Mitleid. Wenn ein paar radikale Fans irgendwann und irgendwo den Anlass geben, dass solche Kontrollen nötig sind, dann sollen sie damit leben. Anstatt "Gemeinsam-stark-zu-sein" und die Kontrolle zu boykottieren, sollten die Fans und Ultras und Forzas (und sonstige Namen, die die ganzen Banner in altdeutscher Schrift tragen) lieber mal ihre eigenen Männer zur Brust nehmen.
Auch bei uns (und ich sage bei uns, obwohl ich nicht Vereinsmitglied bin!) beim VfB gibt es Fans, die im "Canstatter Blättle" gerne der Polizei oder anderen (oder auch mal den SC Freiburg
) die Schuld geben. Dabei fängt die Kausalitätenkette immer bei randalierenden Fans an.
Man schaue sich die Videos auf Youtube an. Im Titel steht "Polizei missbraucht Macht" usw., aber im Video sieht man dann betrunkene Fans die Flaschen werfen und die Provokation suchen. Das ist meiner Meinung kein Fußball.
Klar sind es immer Wenige, die eine ganze Fanschar in dieTiefe ziehen, aber Einer zu viel ist eben für viele Vereine etc. der Grund solche Konsequenzen (Sicherheitskontrollen) zu ziehen.
Aber vielleicht schmeckt vielen Fans auch diese übertriebene Sicherheit: Sie können es als neue Provokation sehen und ihr Ultra-Dasein bestätigen.
Ich freue mich auf ein spannendes Saisonende!
Liebe Grüße
der Julius
Stuttgart kommt. Obacht Bayern. Im letzten Spiel holen wir die Schale!