Beiträge von Andy

    Ich habe jetzt meine beiden 3N bzw. 3M PDC-Module erhalten (EFIS Control Panel für die 737 FCU). Offensichtlich gibt es hier nicht die Möglichkeit, wie bei der Airbus FCU, die Module miteinander elektrisch zu verbinden, so dass man nur ein USB Kabel braucht?! Es scheint so, als müsste ich drei USB-Kabel Anschließen, um die Combo zum Laufen zu bekommen. Ist das so oder habe ich vielleicht etwas irgendwo übersehen?

    Ja, das musst du.

    Mir war das ehrlich gesagt auch nicht so bekannt und ich war selbst überrascht, als die Einheit vor zwei Wochen angekommen ist.

    Aktuell nutze ich einen USB-Hub ohne eigene Stromversorgung, den ich noch liegen hatte – und das funktioniert problemlos.

    Die komplette Einheit habe ich zusätzlich auf ein passgenau zugeschnittenes IKEA-Brett in Anthrazit montiert. Ohne festen Halt kippt die Einheit nämlich recht leicht.

    Bei der Airbus-Einheit ist das insgesamt deutlich besser gelöst – sowohl was die Stabilität als auch die Befestigung/ USB angeht.

    Ist das nicht de "reset view"?
    Habe ich mir auf die "Spacebar"gelegt.
    Endlich kann ich wieder die sichten mit dem Nummpad duchschalten.

    Dafür braucht man kein ChasePlane.
    Im MSFS 2024 lassen sich die Sichten in wenigen Minuten direkt auf das Numpad legen.
    Wo seht ihr den Mehrwert?

    Was mir aufgefallen ist, dass ich mit der PMDG keine Soundstutterer habe, wie mit Fenix oder IniBuilds Flieger.

    Was bei mir geholfen hat – und vielleicht hilft es dir auch:
    Ich habe im Geräte-Manager unter Audio Processing Objects sowie unter Audio-, Video- und Gamecontroller alle Soundcontroller von AMD und Nvidia deaktiviert.
    Aktiv geblieben sind bei mir nur der Realtek USB Audio Controller und mein Headset.
    Seitdem läuft der MSFS 2024 bei mir ohne Soundprobleme.

    Ich fliege die 737 seit rund 20 Jahren. Die Stunden, die ich in PMDG-Produkten verbracht habe, sind jenseits von Gut und Böse. Früher gab es schlicht keine ernsthafte Airbus-Alternative – PMDG war der Maßstab. Genau deshalb muss sich PMDG heute aber an seinen eigenen Aussagen und an der Konkurrenz messen lassen.

    Wenn RR öffentlich schreibt, wir bekämen keinen Port, sondern ein neues Modell, eine neue Kabine und ein neues Cockpit – und am Ende wirkt das Gesamtpaket trotzdem wie ein Port, dann ist Enttäuschung kein Wunder, sondern logisch.

    Natürlich kommt dann das Argument:
    „Die Kabine ist mir egal.“
    Mag sein. Dieselbe Diskussion gab es schon, als die ersten 3D-Cockpits kamen. Damals hieß es auch: Braucht kein Mensch. Heute will niemand mehr zurück.

    Der MSFS bietet inzwischen Funktionen, und andere Entwickler haben eindrucksvoll gezeigt, was damit möglich ist – teilweise sogar kostenlos. Nehmen wir nur die Kabinenbeleuchtung: iFly hat vorgemacht, wie man das sauber, stimmig und immersiv umsetzt. PMDG baut es jetzt ebenfalls ein – aber in einer Qualität, die für einen Anbieter dieser Größe und Historie ehrlich gesagt schlecht ist. Allein dieses Detail wirkt unfertig und lieblos.

    Unterm Strich hat das, was hier abgeliefert wurde, viele enttäuscht. Dass manche mit ihrer Kritik übers Ziel hinausschießen und andere wiederum gar kein Problem sehen, ist völlig normal. Aber Kritik ist kein Jammern – vor allem nicht, wenn sie aus jahrelanger Nutzung, Loyalität und Erfahrung entsteht.

    Bezeichnend ist auch der heutige Post, in dem RR plötzlich schreibt, dass das Außenmodell noch nicht fertig sei.
    Aha.
    Nach all den Ankündigungen, Marketingaussagen und Versprechungen ist das schon ein starkes Stück.

    Vielleicht ist das eigentliche Problem, dass manche nicht wahrhaben wollen, dass das Nokia der Flightsimulatorszene inzwischen nicht mehr mithalten kann. Andere Entwickler – man denke nur an Fenix – zeigen, was technisch, visuell und konzeptionell heute möglich ist. Und das setzt Maßstäbe, ob man will oder nicht.

    Anbei noch ein Video – betrachten wir es einfach als Satire. https://www.youtube.com/watch?v=vDH6RFAgvhA

    und abseits der Update-Politik-Preis Diskussion:

    Look and Feel?
    Performance?
    Immersion?
    neue Features?

    Must have oder bleib bei der MSFS 2020 Version?

    Look & Feel – persönlicher Eindruck

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Ich bin heute einen Flug geflogen und ja: Das Modell ist im Kern ein Port.

    Die Texturen und Details am Außenmodell sind solide, aber nicht mehr als das. Die Kabine ist leider nicht state of the art. Das Cockpit entspricht im Wesentlichen dem der MSFS-Version, an manchen Stellen mit etwas besseren Texturen, insgesamt aber ohne große oder überraschende Verbesserungen.

    Bei den Sounds ist das Bild gemischt: Teilweise deutlich besser, teilweise sogar schlechter. Unterm Strich jedoch eine spürbare Verbesserung gegenüber der 2020-Version.

    Die Performance ist wirklich gut – da gibt es nichts zu meckern. Die Immersion liegt für mich etwa auf dem Niveau von MSFS 2020, gefühlt sogar minimal darunter. Das mag aber auch an der Enttäuschung liegen, weil ich gehofft hatte, dass PMDG mehr aus dem neuen Simulator herausholt.

    Ein kleines Beispiel:
    Im Fenix kann ich nach dem Walkaround mit dem Avatar die Treppe hochgehen – bei PMDG geht das nicht. Das Hitzeflimmern der Triebwerke geht durch den Flügel, und im Wing View flimmert es. Solche Details reißen einen leider etwas aus der Immersion.

    Was hingegen wirklich top ist, ist das Fluggefühl. Das hat sich für mich extrem verbessert. Auch wenn uns schon bei P3D und MSFS gesagt wurde, dass alles von echten Piloten getestet wurde – jetzt fühlt es sich für mich tatsächlich richtig gut an. Ich fand sogar, dass sich die iFly bisher manuell besser fliegen ließ. Aber wir haben ja hier auch einen 737-Piloten, der das fachlich sicher noch besser einordnen kann.

    Must-have?
    Wenn man unbedingt 737 fliegen will: klar.
    Ansonsten ist die 737 für mich solide – mehr aber auch nicht.

    Eine Zeit lang hätte ich mir noch eine MAX von PMDG gewünscht. Mittlerweile brauche ich sie ehrlich gesagt nicht mehr.

    Ach ja, PMDG und seine Kunden.
    Ich finde 30 Dollar für das Update ehrlich gesagt zu teuer. Eine Tasse Kaffee ist in den USA ist erstaunlich teuer.

    Trotzdem werde ich mir die 737-800 holen. Die -700 und -900 eher nicht. PMDG spricht viel, liefert am Ende auch solide Produkte, bewegt sich preislich aber mittlerweile klar im oberen Bereich der Consumer-Klasse.

    Wenn man dann sieht, dass Just Flight für die BAE – ein echtes Nischenflugzeug mit deutlich geringeren Verkaufszahlen als eine PMDG-737 – ein umfangreiches Update kostenlos bereitstellt, bekommt das Ganze bei PMDG einen kleinen, aber feinen Beigeschmack.

    Ich weiß: Mit der 737-800 werde ich wieder meinen Spaß haben, so wie in den letzten Jahren auch. Trotzdem muss man nüchtern sagen, dass PMDG in der Gesamtbetrachtung von einigen Entwicklern überholt wurde – sei es bei Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis oder auch beim Image der Firma.

    Ich habe mir vorhin mehrere PMDG-Videos angeschaut. Das Video mit Randazzo wirkte auf mich etwas seltsam: Zuerst wird erklärt, wie großartig alles sei, der Sounddesigner sei selbst 737-Pilot – was unterschwellig suggeriert, dass Kritik eigentlich nicht möglich oder nicht legitim sei. Kurz darauf heißt es dann aber, Sound sei subjektiv.

    Das anschließende Sound-Video hat mich in den ersten Minuten nicht überzeugt. Die Hydraulik-Sounds in der Außenansicht gefallen mir im MSFS 2020 besser – so habe ich die 737 auch in Erinnerung, wenn ich als Passagier einsteige. Der APU-Sound wirkt für mich zu leise, und das Zünden der Spark Plugs ist kaum wahrnehmbar. Vielleicht liegt das auch am Laptop-Sound, das werde ich erst richtig beurteilen können, wenn der Flieger installiert ist.

    Was mir dagegen klar besser gefallen hat, sind die Triebwerks-Sounds – die sind hörbar besser als im 2020.

    Ich bin gespannt, wie sich das Gesamtpaket am Ende anfühlt. Spaß werde ich mit der -800 sicher haben. Aber unkritisch sehe ich PMDG inzwischen nicht mehr.

    Ich habe mir auch die Bilder angesehen und finde, dass bei MK deutlich mehr Details und Genauigkeit eingeflossen sind – vor allem im Vergleich mit Google Maps. Wenn man sich zum Beispiel die Bilder vom "Terminal Landside" ansieht und mit Maps vergleicht, ist MK ganz klar im Vorteil. Trotzdem spielen beide insgesamt auf Augenhöhe, meiner Meinung nach.
    Was den Support betrifft, hat MK bisher eigentlich nie enttäuscht.
    Ich glaube, ich entscheide mich für MK – auch wenn es eine schwere Entscheidung ist.

    Erste Erfahrungen: funktioniert eigentlich wie gewohnt. Ich kann mir erstmal meine ganzen Sichten auf meinem NUM-Pad so einrichten, wie ich es von früher gewohnt bin. Geht eigentlich alles intuitiv, was die Zuweisungen betrifft. Das einzige Manko: man muss vorher manuell die Standard-Tastenfunktionen (zB) aus dem Sim entfernen, bevor man sie im Chaseplane erneut belegt. Aber das ist ja nicht soo schlimm...macht man einmal, und dann nie wieder...

    Der CTD war wohl was anderes, zumindest hab ich bis jetzt (30 Min) keinen mehr gehabt.

    Okay und wo ist der Mehrwert? Also ich habe die Sichten auch aktuell auf dem NUM Pad und musste auch vorher die Standardbelegung löschen.

    Das warten lohnt sich aber mit Sicherheit. .

    Das Preis -Leistungsniveau passt einfach.

    Bei einem ganzen Overhead wäre ich auch dabei. IMG_1835.jpg

    Ich sehe auf deinem Bild, dass die Drehregler beim EFIS links wie bei mir etwas durchsichtiger sind als auf dem EFIS recht. Da leuchtet die Hintergrundbeleuchtung nicht durch.