Aber nicht mehr jezt, oder?
Tag 9
Niagara Falls - Johnstown NY
Die wesentlichen Touristenfallen am Niagara mussten wir natürlich mirnehmen. Zum Beispiel Lunch im Skylon Tower. Schlappe 80 Dollar. Egal. Die Aussicht war es wert. Dann gibt es da noch Clifton Hill. Ein Dauer-Rummelplatz mit Minigolf (samt lebensgroßen Plastik-Dinosauriern), Riesenrad (25 Dollar!), Geisterbahn und Ripley's. Da kannst du Geld ausgeben, mein lieber Schwan. Haben wir aber nicht gemacht. Außer zwei Stück Kuchen und zwei Kaffee bei Starbucks, für 20 Dollar.
Beim Parken ziehen sie dir auch die Hosen aus. 10 Dollar am Clifton Hill - wenn man nicht dahinter kommt, dass man auch von der anden Seite reinfahren kann, für 5 Dollar, und über ein Brachgrundstück trotzdem zum 10-Dollar-Parkplatz kommt.
Dann wieder zurück nach USA, samt Verhör an der Grenze. Wo ich das Auto gemietet habe. Was interessiert den denn das? Aber immerhin hat er uns wieder reingelassen. Wär auch blöd gewesen wenn nicht. Dabei habe ich - bestimmt absolut gesetzeswidrig - die bei Mr. Daniel gekaufte Flasche Whisky nach Kanada ein- und wieder ausgeführt. Oweh oweh.
Apropos Alkinol: Wenn sie dich in Kanada mit einer offenen Flasche Bier draußen erwischen, kostet as 200 Dollar. Dabei wär das mit Blick auf den Wasserfall so gemütlich gewesen...
Auf der amerikanischen Seite haben wir dann noch alle vorhandenen Aussichtsterrassen besucht und uns eine Fahrt mit der "Maid of the Mist" gegeben. War spaßig. Wie unter der Dusche, nur mit Sachen an. Naja, dafür haben sie so blaue Plastiktüten ausgegeben, die man sich überstülpen konnte. Haben aber spätestens auf der Terrasse direkt neben dem Wasserfall, wo man natürlich auch noch hin musste, nicht mehr wirklich was gebracht. Das muss man sich dann so vorstellen, dass neben einem einer steht, der einen Eimer Wasser nach dem anderen über dir auskippt.
Exit through the gift shop.
Es ging dann auf die letzte Etappe (schluchz) Richtung New York. Von Buffalo aus (wie kann man eine Stadt "Büffel" nennen, also wirklich) über die I90, den so genannten New York Thruway. Kostenpflichtig. Zwischendurch sind wir um den Lake Oneida herumgefahren (nicht kostenpflichtig) und das war auch wieder schön zum Dableiben. Jede Menge Häuser am See zu verkaufen. Vor vielen stehen Schilder von den "Coldwell Bankers". Ist wohl noch Pfändungsmasse aus der Finanzkrise und wahrscheinlich spottbillig zu haben, weil sie die Dinger endlich loswerden wollen. Haben aber nicht nachgefragt. Zu gefährlich. Jeder hat da ein Boot.
Abendessen gab' im Applebee's in Rome. Das ist ein Family Restaurant mit dem unvermeidlichen Baseball und einer üppigsten Speisekarte, zum Glück alles mit Bildern. Und natürlich jede Menge Optionen. Warum gibt es sowas bei uns eigentlich nicht?
Auf der Fahrt nach Johnstown hat es auch mal wieder geregnet (na gut, aus Eimern gegossen). Ist aber egal, ist eh Nacht. Aber es hat nur noch unverschämte 20 Grad (C). Um 10 Uhr abends. Das geht ja mal gar nicht.
Wie kann man nur Dr. Pepper trinken? Und was macht Aldi in diesem Kaff hier?
Gruß
Boris