Klar, auf der Bordtoilette eingeschlossen. Man kann jedes Flugzeugklo von außen ohne Werkzeug öffnen - das weiß auch das Bordpersonal. Soviel dazu. Wahrscheinlich hat sich nur wieder keiner getraut; könnte ja doch einer mit runtergelassener Hose da sitzen.
Und was die Hopplahopp-Panik-Aktionen gewisser nordamerikanischer und homeland-security-verseuchter Airlines anbelangt: Nun, die einen werden die Verhaltensregeln verschärfen, die anderen nicht. Denen, die es machen, werden die Kunden weglaufen - und dann war's das wieder.
Wie hier schon verschiedentlich gesagt wurde - wer wirklich einen Anschlag verüben will und sich professionell vorbereitet, der schafft das auch. Das ist nun mal die Zeit, in der wir leben, und da muss sich jeder, der in ein Flugzeug steigt, drüber klar sein. Oder in einen Zug. Oder auf ein Schiff. Oder. Oder. Oder. Denn für jede verschärfte Sicherheitsmaßnahme, die man sich zur möglichen Verhinderung derartiger Aktionen einfallen lässt, wird es irgendwelche Leute geben, die dagegen angehen, weil es gegen das Schamgefühl, die Menschenwürde oder sonstwas verstößt. Siehe den Ganzkörper-Scanner.
Und oft ist es auch so, dass Vorschriften sich gegenseitig aushebeln - und es keiner merkt. Die Crash Axe ist ein gutes Beispiel. Die EASA/FAA schreibt vor, dass solche Dinger leicht erreichbar an Bord aufbewahrt werden, und gleichzeitig verbieten sie dir, auch nur eine Nagelfeile mitzunehmen.
Wer derartige Risiken komplett vermeiden will, naja, der muss zuhause bleiben.
Gruß
Boris