Posts by MatthiasKNU

    Moin...

    hast du (noch) beide Achsen aktiv, also die 1-100 und die 1?

    Das hatte bei mir Probleme verursacht.
    Entweder die eine oder die andere Achse. Beide Achsen gleichhzeitig funktioniert nicht

    Nein - habe da schon alle möglichen Kombinationen ausprobiert.

    ...ansonsten würde mir noch FSUIPC einfallen. Da kann man eine Range definieren bei der dann ein bestimmtes Ereignis programmiert werden kann. Hatte ich seinerzeit mit dem CH Throttle so gelöst.

    Das wäre die Notlösung. hatte für den P3D auch die Kaufversion, aber nur für die PMDG-Flieger werd ich mir die wohl nicht mehr holen...

    ich habe das Teil auch, leider habe ich es mit der B777 auch nicht hinbekommen. Ich warte seitens WinCtrl das da ein Update kommt. Ich nutze solange dafür den Thrustmaster

    Na ja, wäre da eine simple Kalibrierungsmöglichkeit in der 777 wie bei FBW, Fenix, iniBuilds, FSLabs nicht sinnvoller? Wüsste nicht, was WinCtrl da machen sollte, da werden ja nur die Werte an den Sim übergeben. Was der Sim oder die 777 daraus macht, sollte doch eher Sache von der 777 sein…

    Aber danke, dann bin ich etwas beruhigt! ;)

    Dann hast du aber anderes Probläm, weil Throttle 1/2 Axis sind die richtigen. Kann es sein dass die Reverser aktviert sind (Hebel ein Stück oben und "SPEEDBRAKE ARMED" an)?

    Ja, genau das war es auch erstmal.

    Hab da jetzt insgesamt fast 4 Stunden hingebastelt, aber mehr als maximal rudimentär hab ichs nicht hinbekommen. Tatsächlich waren die Reverser das Problem, dass ich die Schubhebel gar nicht bewegen konnte. Jetzt kann ich sie zwar nach vorne schieben, aber bringe sie nicht mehr auf Idle...
    Für den Moment hab ichs wieder aufgegeben.

    Noch eine Frage:

    Welche Achse muss man den Schubhebeln zuweisen, damit PMDG sie erkennt? Hab jetzt schon Throttle 1 Axis und Throttle 2 Axis sowie Throttle 1 Axis (0 to 100%) und Throttle 2 Axis (0 to 100%) probiert, aber ich krieg die Thrust Levers nicht dazu, sich zu bewegen...

    Mal vier Fragen (die mir hoffentlich nicht als PMDG-Bashing ausgelegt werden, wie es letzterzeit wohl üblich ist, wenn man solche Fragen stellt, sondern die mich wirklich interessieren...):

    1. Hat PMDG mittlerweile eigentlich die Flugeigenschaften ansatzweise plausibel hinbekommen?

    Mit den PMDG-Fliegern habe ich im MSFS (und 2024) das gleiche Problem wie mit dem FBW A380 (wobei es bei dem nicht gar so schlimm ist) - nämlich ein extrem instabiles Pitch-Verhalten. Kleine Steuereingabe, und schon macht die Kiste einen Salto - extrem ausgedrückt. Quasi unsteuerbar.
    Und das sowohl die 737 (damals im MSFS2020) als auch die 777 (in beiden Sims). Natürlich kann man die Eingabekurven so hinbiegen, dass es ein bisschen passt - aber sollte nicht sein, und fühlt sich dann auch nicht mehr gut an. Und andere (Fenix, FSLabs, iniBuilds, GA-Fliegerchen...) kriegen es ja auch gut hin.

    2. Funktioniert das mit der Brake-Temp bei der 777 mittlerweile (eher absolute Kleinigkeit...)?

    Hatte vor längerer Zeit mich da gewundert, dass die Bremsen einfach nicht warm wurden, hatte das dann auch mal ausführlich probiert - damals mit der 77W, MTOW, Rejected Takeoff bei 140 kts. Das musste ich dreimal am Stück machen, damit die Bremstemperaturen in den gelben und roten Bereich wanderten. Hatte ich damals auch bei PMDG gemeldet, da hieß es aber, das gehöre so, und wie ich auf die Idee käme, dass das bei der Echten 777 nicht so sei...

    3. Sind die WASM-Crashes bei der 777 mittlerweile behoben?

    Seit dem MSFS2020 habe ich die 777 nicht mehr bewegt, hatte damals aber bei 2 von 3 Flügen WASM-Crashes... (und das, wo ich bei iniBuilds mit A340 und A350 seit dem ersten Tag an keinen Einzigen hatte...). Im MSFS2024 dann auch bei der 77F beim ersten Test einen WASM-Crash gehabt, daher bis heute keinen Flug mit gemacht. Ist das mittlerweile besser?

    4. Arbeitet PMDG eigentlich an einer GSX-Integration? Weiß da jemand was?

    Aber vielleicht hilft Dir das hier weiter: mit der Hand im Bild kann man den Maßstab sehr gut abschätzen:

    Ich würde irgendwie auch davon ausgehen, dass es Originalgröße hat, ohne jetzt irgendwelche Belege oder Vermutungen dazu äußern zu können.

    Zum Thema Hand im Bild wäre ich aber vorsichtig, für mein Auge sieht die Hand KI-generiert aus (fehlendes Glied vom Zeigefinger) - da muss dann das Größenverhältnis nicht unbedingt passen.

    Nach knapp einer Stunde am Boden in Curitiba sind wir soweit, dass wir uns auf den Weg nach Quito machen können!
    Ca. 35.000 kg Fuel, dazu gute 40.000 kg Cargo sind eingeladen.
    Das Wetter hat sich leider nicht gebessert, und so kommt pünktlich zum Pushback noch ein heftiger Regenschauer runter.

    Weiter vorne sieht man noch blauen Himmel...
    Während wir noch in Ruhe unsere Engines starten, kommt von vorne noch schnell eine Azul und quetscht sich auf die freie Parkposition.

    Ab geht's zur Piste 15. Für die MD-11 mit gut 2200 m ziemlich kurz, müssen wir natürlich die volle Piste nutzen und erstmal Backtracken.
    Dann mal umdrehen, mit der großen 11er gar nicht sooo einfach.

    Eine Latam wartet dann auch schon am Holding Point. Dann lassen wir uns mal nicht allzu viel Zeit und bringen die -CN in den brasilianischen Himmel.

    Die Route dafür wunderschön - von Curitiba geht es erstmal über das wolkige Mato Grosso, dort über die Grenze Paraguay und kurz danach rüber nach Bolivien.
    Dort geht es dann über die östlichen Anden weiter nach Norden. In der Ferne sieht man bereits das Massiv des Cerro Gigante:

    Gar nicht mehr so viel Luft unter uns - das Andenhochland liegt unter uns, um genau zu sein Ancohuma-Massiv. Weiter östlich würde es schon wieder flacher werden:

    Kurz darauf überfliegen wir die Grenze zu Peru.
    Der Titicacasee liegt unter Stück weiter südwestlich, unter uns liegt ein trockener Teil des peruanischen Andenhochlands:

    So langsam wird es auch Zeit, uns Gedanken über den doch ziemlich ansprungsvollen Anflug auf den Mariscal Sucre Airport in Quito zu machen. Auch wenn wir natürlich den neuen Flughafen anfliegen, müssen wir doch um den Cotopaxi rumfliegen.
    Voraussichtlich werden wir den wirklich schönen Anflug via RNP-S Anflug auf die Piste 36 bekommen.
    Da ist durchaus etwas Planung nötig.

    Minimums auf 8300 ft, Runway Threshold auf 7910 ft - ja, Quito liegt weit droben.
    Während wir die erste Sinkfreigabe erhalten, taucht langsam in der Ferne der Cotopaxi auf.

    Quito kommt näher!
    Wir umfliegen den Cotopaxi östlich, drehen dann wieder in das Tal, in dem Quito liegt ab.
    War halten respektvoll Abstand zum Antisana, weiter geht es im Kurvenflug auf Quito zu.

    Streng an die Altitude Restrictions geht es ins Tal rein - viele Berge um uns rum sind schon höher als wir.
    In einer engen Rechtskurve geht es am Ilaló vorbei, einem alten Stratovulkan vor den Toren Quitos.
    Links von uns liegt Quito, der Flughafen quasi geradeaus hin:

    Wir sind auf Landekonfiguration - Gear Down, 4 Green. Flaps 50. 153 kts. Spoilers armed. Manual Flight.
    Die letzten Meilen stehen an.

    Kurz vor dem Flughafen müssen wir noch über das Tal des Rio Guambi drüber - dort erwischt uns nochmal ein heftiger Downdraft, da hat man gut zu tun, um die Maschine in einem stabilen Anflug zu halten.

    Und dann ist es geschafft! Mit unter -250 fpm klatschen wir die 11er auf die Piste - zum Abbremsen reichen die über 4000 m Piste immerhin locker.

    Und damit sind wir am heutigen Tagesziel angekommen!
    Selten so einen grandiosen, landschaftlich wunderschönen, aber auch stark fordernden Anflug geflogen - kann ich wirklich nur empfehlen!

    Dann geht es morgen wohl langsam wieder Richtung Europa zurück!

    Gerade gemerkt, dass mein gestriger Bilderpost eigentlich hier rein hätte sollen...

    Aber gut, die nächste Etappe steht an!
    Früh am Morgen kommen wir zurück an den Flughafen Campinas-Viracopos, unsere Maschine steht genau da, wo wir sie abgestellt haben.
    Das Wetter lässt etwas zu wünschen übrig, es regnet bei 22°C.
    Von einem schönen Sonnenaufgang ist daher wenig zu sehen.

    Der erste Flug heute führt nur ca. 350 km weiter Richtung Süden. Nach Curitiba als GEC8258.
    Für diese 40 Minuten Flug brauchen wir nur knappe 14.000 kg Fuel in den Tanks.
    Entsprechend schnell kann mit dem Einladen begonnen werden. Campinas-Viracopos macht dabei seinem Ruf als Frachtflughafen alle Ehre, Latam Cargo, UPS, Lufthansa Cargo, Tampa Cargo - alle stehen bereits auf dem Apron.

    Langsam wird es Zeit, dass wir die Maschine für den Start vorbereiten. Blick auf unseren Arbeitsplatz heute:

    Neben uns stehen die Kollegen mit ihrer 77F, die fliegen kurz nach uns ab Richtung Montevideo und weiter nach Buenos Aires.

    So, los geht's. Pünktlich um 09:30z können wir pushen.
    Campinas erwacht, und wir sind daher auch nur Nummer 3 für den Takeoff. Vor uns dürfen noch 2 Azul und eine Gol raus.

    Jetzt sind wir dran!

    Und kaum steigen wir durch FL100 durch, sehen wir auch die Sonne hinter den Wolken hervorblitzen.

    Wir sind noch gar nicht auf unserer Reiseflughöhe von FL320 angekommen, da kriegen wir von Curitiba Center bereits unseren Anflug zugewiesen. Durch die doch ziemlich gute Steigleistung der MD-11 und der geringen Menge an Treibstoff schaffen wir die FL320 in unter 15 Minuten.
    Anders als geplant wird es die Runway 15, mit dem Anflug über die Stadt drüber. Na, uns freuts!
    Also schnell auf die RAXI1A mit dem ILS-Z RWY15 umgestellt - und schon kriegen wir auch schon die Clearance für den Sinkflug.
    Keine 20 Minuten in der Luft. Abwärts geht's! Die Erstlandung in CWB steht an.
    Viel zu sehen ist noch nicht - alles ziemlich dicht bewölkt.

    Und schon sind wir im Endanflug. Erst kurz vor dem Flughafen kommen wir aus den Wolken raus. Flaps 35 reichen uns.

    Gelandet, zum ausrollen brauchen wir aber doch die ganze Bahn.
    Auch ned schlecht, kann man sich mal das Terminal anschaun. Das Wetter ist aber auch hier noch nicht so gut.

    Ja, und damit sind wir in Curitiba angekommen. Ausladen, Auftanken, Einladen. Und dann geht es noch weiter, quer über den Kontinent, mit GEC8272 nach Quito!

    TFDi MD-11F | Paulo Ricardo Sao Paulo Campinas Viracopos | FlytSimulations Curitiba | FSDT GSX | REX Atmos | AIG-Traffic + BeyondATC | Photoshop

    Es gibt vom A340-600 2 Varianten, einmal die "normale" Variante , sowie eine Variante mit erhöhtem maximalem Abfluggewicht (368 vs 380 t).
    Wenn ich mich richtig erinnere, hat Lufthansa tatsächlich beide Varianten im Einsatz.

    Welche Variante du genau nimmst, sollte dann von der genauen Maschine abhängen. D-AIHP - D-AIHZ sind die HGWs, D-AIHA - D-AIHM müssten die normalen sein.

    Neuer Tag, neuer Flug!
    Zurück am Flughafen in Dakar steht schon unsere MD-11F bereit und wird schon fleißig beladen. Treibstoff für die nächsten 6:30 h sind bereits getankt, insgesamt haben wir heute 61.000 kg dabei.

    Es ist noch etwas Zeit bis zu unserer geplanten Offblock-Zeit, Zeit genug, um nochmal kurz ins Terminal rüberzuhuschen und noch ein bisschen Proviant einzukaufen.

    Vom Terminal aus sieht man auch schön auf das Apron rüber, wo neben uns eine Ethiopian 777-200LR auf ihren Einsatz wartet:

    So, es geht auf 07:30z zu. Zeit, wieder zurück ins Cockpit zu kommen, und die letzten Vorbereitungen für die Atlantiküberquerung zu treffen. Mit einer Minute Delay können wir dann pushen.
    Ab geht's zur Startbahn, wo noch eine 737 der Ethiopian Airlines aus Praia landet, bevor wir dann die Startfreigabe bekommen.

    Triebwerke auf 70% stabilisieren, Auto Flight - Check Thrust. V1, Rotate!
    Von der Flugsicherung bekommen wir dann Vektoren zu unserem ersten Waypoint - PISAV.
    Linksrum geht's Richtung Atlantik, hier nochmal ein Blick zurück auf die Halbinsel, auf der Dakar liegt:

    Nur etwas Bewölkung über dem Atlantik, Zeit mal ein Bild im Cockpit zu machen.
    Schön, wie die Sonne so durchs Fenster reinleuchtet!

    Knapp 3 Stunden sind wir mittlerweile in der Luft, läuft soweit alles gut.
    Fernando de Noronha taucht langsam auf unserem ND auf, 177 sinds bis dahin noch.
    Recife Center erlaubt uns dann auch den geplanten Step Climb auf FL360 hoch, wo wir bis zum Sinkflug auch bleiben wollen.

    Gute 5:30 h haben wir auf der Uhr, und unter uns hat sich auch schon das brasilianische Festland eingefunden.
    Ab ungefähr Vitória haben wir wieder Land unter uns.
    Schön sieht man den langen Praia do Sol, einen wunderschönen langen Sandstrand. Noch eine gute Stunde bis Campinas-Viracopos!

    Rio de Janeiro lassen wir hinter uns, wir bekommen die Freigabe zum Sinken auf FL300.
    Kurz vor São Paulo reißen die Wolken auf, und während wir den Flughafen Guarulhos überfliegen und nach Westen abdrehen, haben wir einen tollen Blick auf die Millionenstadt:

    Es geht abwärts!
    Viracopos Approach weist uns das ILS für die Runway 15 zu. Hatte eigentlich mit der Runway 33 gerechnet, da der Wind leicht von Norden kam. Aber gut. Leichter Tailwind ist ja machbar.
    Im Anflug überfliegen wir die - ebenfalls große - Stadt Campinas. Wolken leicht aufgelockert, ca. 30 °C. Wunderbar!

    Und dann ist es auch schon fast geschafft!
    Wir brettern das ILS runter, 158 kts. Flaps 50. Spoilers Armed. Auto Brake Min.
    Perfekte Sommertagslandung quasi!

    Ein Spotter spottet uns beim Ausrollen - die Reverser sind schon wieder verstaut, nur noch hin zum nächsten Exit.

    Und dann ist auch diese Etappe schon wieder geschafft!
    Am großzügigen Cargo-Apron angekommen erstmal die sommerlichen Temperaturen genießen.
    Die fleißige GSX-Groundcrew macht sich derweil an die Arbeit und lädt die in Dakar mühevoll eingeladenen Container wieder aus.

    Die nächste Etappe soll dann noch weiter nach Süden führen. Ob Montevideo, Curitiba oder Buenos Aires?
    Noch nicht ganz sicher...

    TFDi MD-11F | FSDG Dakar | Paulo Ricardo Sao Paulo Campinas Viracopos | FSDT GSX | REX Atmos | AIG-Traffic + BeyondATC | Photoshop

    Moin...

    du hast "nur" von den Docs geschrieben, nicht die genauen Titel.
    Findest du dass TFDi so sparsam ist'? Dann kennst die Anfänge dieser Docs wohl nicht. Da war es gerade mal 10% dessen was heute da ist.

    Ansonsten schreib neue und stelle die dann der Allgemeinheit zur Verfügung

    Das ist richtig, ich bin davon ausgegangen, dass bekannt gewesen sei, welche "Docs" PMDG mitgeliefert hatte. Nämlich das FCOM, FCTM und QRH, außerdem ein Introductionary Guide sowie ein Tutorial.

    Im Vergleich dazu (insgesamt ja mehr als 1500 Seiten pdf) wirkt das, was TFDi da mitbringt, eben extrem mager.
    Und ja, ich kenne den Anfang der TFDi-Dokumentation. Da war es noch weniger, das stimmt. Aber das heißt ja nicht, dass es jetzt eben super toll ist.

    Leider sind die PMDG-Dokumente urheberrechtlich geschützt, weshalb ich diese nicht der Allgemeinheit zur Verfügung stellen kann.

    PS: pdfs sind mir persönlich leider da sowieso lieber, als so Web-Dokumentationen. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

    Heute mal wieder ein Trip Report von mir...

    Nachdem ich mir für meine WinWing-Hardware - insbesondere EFIS, AGP, ECAM und URSA - erstmal in mühevoller Kleinarbeit ein Mobiflight-Profil erstellen musste, konnte heute die MD-11F mal wieder aus dem Hangar geholt werden!

    Da ich schon lange nicht mehr in Südamerika war, da, wo es jetzt noch schön warm ist, geht es also langsam in diese Richtung los.

    Stilecht natürlich nur mit der echten LH Cargo-Livery. Also der Alten. Der schönen Lackierung.

    Die erste Etappe ging also von Frankfurt nach Dakar.

    Lufthansa Cargo 8264 - D-ALCN
    EDDF -> GOBD

    In Frankfurt erstmal auftanken, gut 60.000 kg Treibstoff müssen wir für den 6-stündigen Flug mitnehmen, dazu kommen dann noch gute 65.000 kg Fracht.
    GSX macht was es soll, und schafft Palette um Palette in das Flugzeug rein:

    Steht noch was rum?
    Nein?
    Nochmal kurz bei der Tür rausschauen!

    Dann kanns ja los gehen!
    Wir stehen ziemlich nah an der Piste 18, sodass unsere Taxitime bei nichtmal 5 Minuten liegt.
    Flaps 10, geflext mit 59°C - und schon lässt sich die 11er wunderbar von der Piste wegbringen!

    Nach guten 20 Minuten sind wir auf unserer Reiseflughöhe, FL330 fürs erste. Später dann auf FL350 und FL360 hoch.
    Wir passieren die Schweiz, kurz darauf sind wir über dem bewölkten Frankreich:

    Nach guten 2 Stunden im Flug ist auf einmal Malaga unter uns, durch das gute Wetter wunderbar zu sehen:

    Kurz darauf hat es sich aber ziemlich zugezogen, sodass Gibraltar und der Norden Marokkos unter dicken Wolken unsichtbar waren.

    Gerade über der Westküste Nordafrikas war gerade das Gebiet über Westsahara und Mauretanien ziemlich dicht-diffus bewölkt:

    Für unser Ziel Dakar aber immerhin sind gutes, sonniges Wetter bei 26°C vorausgesagt. Super!

    Ein Stück weiter, über dem südlichen Mauretanien haben wir dann aber endlich klare Sicht auf die westliche Sahara.
    Sehr schön sind die Längsdünen zu erkennen:

    Kurz vor dem Sinkflug überfliegen wir dann den nördlichen Grenzfluss des Senegals, den Senegalfluss.
    An der Mündung liegt die senegalesische Stadt Saint-Louis, nördlich davon, noch auf mauretanischer Seite die Nationalparks Diawling und Djoudj:

    Wir fliegen östlich an Halbinsel, auf der Dakar liegt, vorbei und drehen in den Gegenanflug ein:

    Noch ein 360°-Kurve, und schon lässt sich das ILS der Runway 01 in Dakar wunderbar abfangen.
    Nicht viel Verkehr, wir bekommen sofort die Landing Clearance.
    Noch einen Blick auf Somone und die Baobab-Lagune:

    Perfekte Landung mit -160 fpm und 1.10 g - könnt kaum besser klappen. Reverser raus, abbremsen.
    Von unserer Parkposition aus haben wir einen schönen Blick auf das Apron vor dem Terminal, wo eine Transavia France auf ihren Flug in die Heimat wartet.

    Beim Aussteigen noch ein schnelles Bild:

    Das war jetzt erstmal die Erste Etappe - morgen soll es dann nach Campinas-Viracopos in Brasilien weitergehen!

    TFDi MD-11F | Aerosoft Frankfurt | FSDG Dakar | FSDT GSX | REX Atmos | AIG-Traffic + BeyondATC | Photoshop