Beiträge von KlabautAIR

    Wunderschöner, geradezu besinnlicher Vorweihnachts-KuDi! :beers:

    Hier die Zeitwertung der offiziellen Jury, sortiert nach Delta:

    Gold:CFG3100:32(21:59:28)
    Silber:DCM27L1:09
    Bronze: XAK712 1:18(21:58:42)
    4.CND9412:30 (21:57:30)
    5.CFG22853:21
    6.ISR911 5:20(21:54:40)
    7.CFG2655:40
    8.OMA10557:40
    KochFDX25019:27

    Republic of Congo: Poulet à la Moambé


    Poulet à la Moambe mit Fufu (Lubumbashi-Stil)

    Fufu (auch Ugali) ist im südlichen Kongo ein tägliches Grundnahrungsmittel, und Moambe-Soße auf Basis von Palmfrucht ist eines der ikonischsten Gerichte der Region.

    Zutaten (für 4 Personen)

    Für das Moambe-Hähnchen:

    • 1,2–1,5 kg Hähnchenteile (Keulen oder ein ganzes Hähnchen zerteilt)
    • 2 Zwiebeln, grob gewürfelt
    • 2–3 Knoblauchzehen, zerdrückt
    • 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), fein gehackt
    • 2–3 Tomaten, gewürfelt
      (oder 200 g passierte Tomaten als Ersatz)
    • 300–400 g Moambe-Paste (Palmnut Cream)
      – in lokalen Märkten als “Sauce Graine” verfügbar
    • 1–2 Lorbeerblätter
    • 1 EL Erdnussbutter (optional, aber in Katanga häufig)
    • 1–2 Chilischoten (je nach Schärfe)
    • Salz
    • Pflanzenöl

    Für Fufu (Ugali):

    • 600 g Maniokmehl oder Maismehl
      (Lubumbashi nutzt oft eine Mischung aus Maniok- und Maismehl)
    • 1,2–1,5 Liter Wasser
    • Salz (optional)

    Zubereitung

    1. Moambe-Hähnchen

    1. Anbraten:
      Hähnchenteile salzen und in etwas Öl anbraten, bis sie Farbe bekommen. Herausnehmen.
    2. Aromaten anrösten:
      In der gleichen Pfanne Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Tomaten hinzufügen und kurz einkochen lassen, bis eine dickere Basis entsteht.
    3. Palmfruchtpaste einarbeiten:
      Moambe-Paste einrühren und mit etwas Wasser aufgießen, sodass eine dicke, cremige Soße entsteht.
    4. Hähnchen garen:
      Hähnchen zurück in den Topf geben. Lorbeerblätter und Chili hinzufügen.
      Zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 45–60 Minuten köcheln lassen.
      Zwischendurch umrühren – die Sauce kann sich leicht absetzen.
    5. Finale Abrundung:
      Gegen Ende 1 EL Erdnussbutter einrühren (regionale Variation in Katanga).
      Abschmecken und gegebenenfalls nachsalzen.

    2. Fufu (Ugali)

    1. Wasser im Topf aufkochen.
    2. Hitze reduzieren. Unter kräftigem Rühren das Mehl langsam einstreuen, damit keine Klumpen entstehen.
    3. Mit einem Holzlöffel weiterarbeiten, bis ein dichter, elastischer Teig entsteht.
      Bei Bedarf etwas mehr Mehl hinzufügen.
    4. 5–10 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen, regelmäßig durchkneten.
    5. Zu runden „Kugeln“ formen.

    Servieren

    • Typisch wird in Lubumbashi Fufu mit der Hand portioniert und in die Moambe-Soße getunkt.
    • Dazu passt:
      • Saka-Saka (Maniokblätter),
      • Gebratene Kochbananen,
      • Grünes Gemüse (Amaranth, Spinat).

    Elk and Bean Chili - The Spice House

    🥣 Elk (Wapiti)-Chili – Jackson Hole Style

    Ein kräftiges Wild-Chili, das perfekt zur Cowboy-/Skifahrerregion passt.
    Wenn du kein Wapiti-Fleisch bekommst, kannst du Hirsch, Reh oder auch Rinderhack nehmen.


    Zutaten (für ca. 4–6 Portionen)

    • 500 g Elk- oder Rinderhack
    • 1 große Zwiebel, gewürfelt
    • 2 Knoblauchzehen, gehackt
    • 1 rote Paprika, gewürfelt
    • 1 grüne Paprika, gewürfelt
    • 1 Dose (ca. 400 g) gehackte Tomaten
    • 1 Dose Kidneybohnen, abgetropft
    • 1 Dose schwarze Bohnen, abgetropft
    • 250 ml Rinderbrühe oder Wildfond
    • 2 EL Tomatenmark
    • 2 TL Chilipulver
    • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
    • 1 TL Kreuzkümmel
    • 1 TL Oregano
    • 1 Prise Zimt (typischer Western-Twist)
    • Salz, Pfeffer, optional etwas Cayenne für Schärfe
    • 1 EL Öl oder Butterschmalz

    Zubereitung

    1. Anbraten:
      Öl in einem schweren Topf erhitzen. Fleisch scharf anbraten, bis es krümelig und leicht gebräunt ist. Herausnehmen und beiseitestellen.
    2. Gemüse anschwitzen:
      Zwiebel, Knoblauch und Paprika im Bratfett anbraten, bis sie weich sind.
    3. Würzen:
      Tomatenmark, Chilipulver, Paprika, Kreuzkümmel, Oregano und Zimt kurz mitrösten, damit die Gewürze duften.
    4. Kochen:
      Fleisch zurück in den Topf geben, Tomaten, Brühe und Bohnen hinzufügen. Alles gut verrühren.
    5. Simmern:
      Zugedeckt 45–60 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Bei Bedarf etwas Brühe nachgießen.
    6. Abschmecken:
      Mit Salz, Pfeffer und ggf. Cayenne nachwürzen.

    Serviervorschlag

    • Mit frischem Maisbrot oder einem dicken Stück Sauerteigbrot servieren.
    • Typisch Jackson Hole: Cheddar, saure Sahne und gehackte Frühlingszwiebeln als Topping.