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    Eines der bekanntesten Gerichte des Inselstaates Tonga ist:

    Lu Pulu

    9 Tongan Food Dishes: Traditional and Popular Options

    "Lu" bezeichnet die verwendeten Taro-Blätter, "Pulu" leitet sich vom englischen "Bull" ab und steht für das traditionell verwendete Corned Beef. Zusammen mit reichlich Kokoscreme entsteht daraus ein erstaunlich einfaches, aber sehr leckeres Inselgericht. In Tonga wird es häufig im Umu, einem traditionellen Erdofen, zubereitet.

    Für deutsche Küchen kann auch Spinat statt der Taro-Blätter verwendet werden, da diese hier eher schwer zu bekommen sind.

    Zutaten (4 Personen)

    • 500 g Blattspinat (frisch oder TK)
    • 340 g Corned Beef (1 Dose)
    • 2 Zwiebeln
    • 400 ml Kokosmilch
    • Salz
    • Schwarzer Pfeffer
    • Optional: etwas Knoblauch

    Zubereitung

    1. Zwiebeln fein würfeln.
    2. Corned Beef grob zerpflücken und mit den Zwiebeln vermengen.
    3. Eine Auflaufform mit dem Spinat auslegen.
    4. Die Fleisch-Zwiebel-Mischung darauf verteilen.
    5. Mit der Kokosmilch übergießen.
    6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    7. Mit weiterem Spinat bedecken und leicht andrücken.
    8. Die Form mit Alufolie dicht verschließen.
    9. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 90 Minuten garen.

    Serviervorschlag

    Dazu passen:

    • Reis
    • Süßkartoffeln
    • Maniok
    • Kartoffeln
    • Reissdorf Kölsch


    Schwierigkeitsgrad: Cessna 172

    Aufwand: Minimal

    Geschmack: Südsee-Comfort-Food

    Realismus: Kein echter Umu, aber wir wollen ja kochen und nicht erst den Garten umgraben.


    Mālō e lelei und guten Appetit!

    Nach so viel Afrika brauch ich mal wieder was anderes. Diesmal schließen wir eine Lücke auf der Karte am anderen Ende der Welt, und zwar im Königreich Tonga.

    NFTF – Fua'amotu International Airport (TBU)

    Das ist hier:

    image.png

    Chatty sagt dazu:

    Das Land

    Tonga ist eine polynesische Inselnation im Südpazifik und besteht aus rund 170 Inseln, von denen etwa 40 bewohnt sind. Mit knapp über 100000 Einwohnern gehört das Land zu den kleineren Staaten der Erde. Hauptstadt ist Nuku'alofa auf der Hauptinsel Tongatapu.

    Besonders interessant: Tonga wurde im Gegensatz zu vielen Pazifikstaaten nie formell kolonisiert und ist bis heute eine konstitutionelle Monarchie. Das Königshaus genießt großen Respekt, und Traditionen spielen im Alltag eine wichtige Rolle.

    Der Gruß der Einheimischen lautet übrigens:
    "Mālō e lelei!"

    Land & Leute

    Das Leben auf Tonga läuft deutlich entspannter als in Europa. Familie, Kirche und Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt. Der Sonntag wird sehr ernst genommen – viele Geschäfte bleiben geschlossen und Sportveranstaltungen oder größere Arbeiten finden traditionell nicht statt.

    Die Tonganer gelten als ausgesprochen gastfreundlich und hilfsbereit. Besucher berichten regelmäßig, dass man schnell ins Gespräch kommt und gern willkommen geheißen wird. Gleichzeitig sollte man lokale Sitten respektieren, insbesondere an religiösen oder historischen Orten.

    Essen

    Die tonganische Küche ist typisch polynesisch:

    🥥 Kokosnuss in allen Variationen

    🐟 Frischer Fisch und Meeresfrüchte

    🐖 Schweinefleisch, oft für Festessen

    🍠 Taro, Yams und Süßkartoffeln

    🍌 Kochbananen

    Ein traditionelles Gericht ist ein "Umu", ein Erdofen, in dem Fleisch, Fisch und Gemüse langsam gegart werden.

    Mutige probieren Kava, ein traditionelles Getränk aus der Kava-Wurzel. Der Geschmack wird meist höflich als "gewöhnungsbedürftig" beschrieben.

    Der Airport

    NFTF / TBU – Fua'amotu International Airport liegt etwa 20 km südöstlich von Nuku'alofa auf Tongatapu.

    image.png

    Interessante Fakten:

    • ICAO: NFTF
    • IATA: TBU
    • Hauptbahn 11/29: ca. 2680 m Asphalt
    • Zweite Bahn 17/35: Gras-/Erdpiste
    • Höhe: etwa 126 ft MSL
    • Navigation über VOR/DME und NDB, kein ILS.

    Der Flughafen entstand im Zweiten Weltkrieg als amerikanischer Militärflugplatz und wurde später für den internationalen Verkehr ausgebaut. Heute landen hier unter anderem Maschinen aus Auckland und Nadi.

    Großflughafen-Flair sollte man allerdings nicht erwarten. NFTF ist überschaubar, familiär und vermittelt sofort das typische Südsee-Gefühl.

    Szenerie

    Gibt es for free und für beide Sims an bekannter Stelle.

    Fua'amotu Tonga NFTF (V4 20/24) - Image 1

    Fua'amotu Tonga NFTF (V4 20/24) - Image 3

    Mein innerer Monk hatte das Bedürfnis, diese Lücke in Asien endlich zu schließen:

    image.png

    Also, auf nach Laos!

    VLVT ສະໜາມບິນສາກົນວັດໄຕ oder auch Wattay Intl. Airport, Vientiane

    VLVT - Airport - Airport Overview

    1920px-VientianeAirportTerminal.jpg

    3000 m Bahn, ILS, genügend Parkplätze.

    Wir wollen nicht zu fancy werden, schließlich kann ich nicht dabei sein...

    Die Stadt und das Umland liegen in einer Tiefebene auf einer Fläche von ungefähr 4000 Quadratkilometern.
    Vientiane erstreckt sich inmitten einer üppigen Landschaft über mehrere Kilometer am Ufer des Mekong, der die Landesgrenze zu Thailand bildet.
    Vientiane befindet sich in der tropischen Klimazone mit einer deutlichen Regen- und Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert von November bis März.
    Im April beginnt die Regenzeit, die etwa sieben Monate dauert. Vientiane ist üblicherweise das ganze Jahr durchgehend heiß bei hoher Luftfeuchtigkeit.

    Szenerie:

    MSFS2020

    Für den 2024 hab ich nix explizit gefunden, aber vielleicht funzt die da ja auch?

    Viel Spaß!

    Nächste Woche werden wir wieder mal eine weiße Lücke auf der KuMi-Karte schließen, und zwar diese:

    image.png

    Hoch hinaus nach Eritrea – Willkommen in Asmara!

    Diesmal wird dünne Luft geschnuppert:

    HHAS / Asmara International Airport

    Airplane landing at Asmara Eritrea airport mirrored in terminal

    HHAS - Asmara International Airport Eritrea - Image 5


    Mitten im Hochland Ostafrikas gelegen, auf satten 7661 ft / 2335 m MSL, zählt Asmara zu den höchstgelegenen internationalen Airports Afrikas!


    Der Flughafen: HHAS / Asmara International

    Asmara International besitzt eine Bahn 07/25:

    • Länge: ca. 3000 Meter
    • Breite: 45 Meter
    • Elevation: 7661 ft
    • ILS auf RWY 07 verfügbar
    • Terrain ringsum? Joa… ordentlich.

    Kurz gesagt:
    Nicht der schwierigste Platz der Welt – aber definitiv einer, bei dem man an die dünne Luft denken sollte...


    ✈️ Was fliegt da realistisch?

    Asmara wird nur von wenigen Airlines angeflogen, unter anderem:

    • Turkish Airlines
    • EgyptAir
    • FlyDubai
    • Eritrean Airlines

    Der Airport eignet sich damit perfekt für:

    • A320 / B737
    • 757
    • kleinere Bizjets
    • klassische Airliner-Retro-Routen
    • oder, für Miguel, natürlich alles, was irgendwie hochkommt und wieder runterfindet.

    Land & Leute

    Asmara selbst ist ziemlich besonders:
    Die Stadt gilt als eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte Afrikas und besitzt massive italienische Einflüsse aus den 1930ern.

    Art-déco-Gebäude, alte Fiat-Tankstellen, breite Boulevards und Cafés irgendwo zwischen Afrika und Südeuropa.

    UNESCO-Weltkulturerbe inklusive.

    Dazu kommt:

    • trockenes Hochlandklima
    • spektakuläre Berglandschaften
    • teils dramatische Anflüge durchs Terrain

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    ️ Wetter & Bedingungen

    Dank der Höhe sind die Temperaturen deutlich angenehmer als man bei Ostafrika erwarten würde.

    Aber:

    • Density Altitude kann trotzdem reinhauen
    • Windscherungen im Terrain sind möglich
    • Es wird dunkel sein, wenn man nicht auf Hell dreht

    Szenerien

    Es gibt für beide Sims bei Flightsim.to schöne Freeware:

    MSFS2020

    MSFS2024 (Basically die 2020-Scenery, aber gefixt)

    HHAS - Asmara International Airport Eritrea - Image 1

    HHAS - Asmara International Airport Eritrea - Image 6


    Ich wünsche Euch viel Spaß, denn ich kann selber wegen eines Gigs mit der Band gar nicht dabei sein.

    Ääääh, hätte mich grad schier verplant. Da is ein kleiner Typo im ersten Post, über dem Bild. Da steht DRRM. Das ist aber Maradi.

    Also, uffbasse, es geht nach DRRN!

    (Und JAAAA, es steht auch im Thread-Titel, wenn man den liest....)

    Wunderschöner, geradezu besinnlicher Vorweihnachts-KuDi! :beers:

    Hier die Zeitwertung der offiziellen Jury, sortiert nach Delta:

    Gold:CFG3100:32(21:59:28)
    Silber:DCM27L1:09
    Bronze: XAK712 1:18(21:58:42)
    4.CND9412:30 (21:57:30)
    5.CFG22853:21
    6.ISR911 5:20(21:54:40)
    7.CFG2655:40
    8.OMA10557:40
    KochFDX25019:27

    Republic of Congo: Poulet à la Moambé


    Poulet à la Moambe mit Fufu (Lubumbashi-Stil)

    Fufu (auch Ugali) ist im südlichen Kongo ein tägliches Grundnahrungsmittel, und Moambe-Soße auf Basis von Palmfrucht ist eines der ikonischsten Gerichte der Region.

    Zutaten (für 4 Personen)

    Für das Moambe-Hähnchen:

    • 1,2–1,5 kg Hähnchenteile (Keulen oder ein ganzes Hähnchen zerteilt)
    • 2 Zwiebeln, grob gewürfelt
    • 2–3 Knoblauchzehen, zerdrückt
    • 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), fein gehackt
    • 2–3 Tomaten, gewürfelt
      (oder 200 g passierte Tomaten als Ersatz)
    • 300–400 g Moambe-Paste (Palmnut Cream)
      – in lokalen Märkten als “Sauce Graine” verfügbar
    • 1–2 Lorbeerblätter
    • 1 EL Erdnussbutter (optional, aber in Katanga häufig)
    • 1–2 Chilischoten (je nach Schärfe)
    • Salz
    • Pflanzenöl

    Für Fufu (Ugali):

    • 600 g Maniokmehl oder Maismehl
      (Lubumbashi nutzt oft eine Mischung aus Maniok- und Maismehl)
    • 1,2–1,5 Liter Wasser
    • Salz (optional)

    Zubereitung

    1. Moambe-Hähnchen

    1. Anbraten:
      Hähnchenteile salzen und in etwas Öl anbraten, bis sie Farbe bekommen. Herausnehmen.
    2. Aromaten anrösten:
      In der gleichen Pfanne Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Tomaten hinzufügen und kurz einkochen lassen, bis eine dickere Basis entsteht.
    3. Palmfruchtpaste einarbeiten:
      Moambe-Paste einrühren und mit etwas Wasser aufgießen, sodass eine dicke, cremige Soße entsteht.
    4. Hähnchen garen:
      Hähnchen zurück in den Topf geben. Lorbeerblätter und Chili hinzufügen.
      Zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 45–60 Minuten köcheln lassen.
      Zwischendurch umrühren – die Sauce kann sich leicht absetzen.
    5. Finale Abrundung:
      Gegen Ende 1 EL Erdnussbutter einrühren (regionale Variation in Katanga).
      Abschmecken und gegebenenfalls nachsalzen.

    2. Fufu (Ugali)

    1. Wasser im Topf aufkochen.
    2. Hitze reduzieren. Unter kräftigem Rühren das Mehl langsam einstreuen, damit keine Klumpen entstehen.
    3. Mit einem Holzlöffel weiterarbeiten, bis ein dichter, elastischer Teig entsteht.
      Bei Bedarf etwas mehr Mehl hinzufügen.
    4. 5–10 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen, regelmäßig durchkneten.
    5. Zu runden „Kugeln“ formen.

    Servieren

    • Typisch wird in Lubumbashi Fufu mit der Hand portioniert und in die Moambe-Soße getunkt.
    • Dazu passt:
      • Saka-Saka (Maniokblätter),
      • Gebratene Kochbananen,
      • Grünes Gemüse (Amaranth, Spinat).

    Elk and Bean Chili - The Spice House

    🥣 Elk (Wapiti)-Chili – Jackson Hole Style

    Ein kräftiges Wild-Chili, das perfekt zur Cowboy-/Skifahrerregion passt.
    Wenn du kein Wapiti-Fleisch bekommst, kannst du Hirsch, Reh oder auch Rinderhack nehmen.


    Zutaten (für ca. 4–6 Portionen)

    • 500 g Elk- oder Rinderhack
    • 1 große Zwiebel, gewürfelt
    • 2 Knoblauchzehen, gehackt
    • 1 rote Paprika, gewürfelt
    • 1 grüne Paprika, gewürfelt
    • 1 Dose (ca. 400 g) gehackte Tomaten
    • 1 Dose Kidneybohnen, abgetropft
    • 1 Dose schwarze Bohnen, abgetropft
    • 250 ml Rinderbrühe oder Wildfond
    • 2 EL Tomatenmark
    • 2 TL Chilipulver
    • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
    • 1 TL Kreuzkümmel
    • 1 TL Oregano
    • 1 Prise Zimt (typischer Western-Twist)
    • Salz, Pfeffer, optional etwas Cayenne für Schärfe
    • 1 EL Öl oder Butterschmalz

    Zubereitung

    1. Anbraten:
      Öl in einem schweren Topf erhitzen. Fleisch scharf anbraten, bis es krümelig und leicht gebräunt ist. Herausnehmen und beiseitestellen.
    2. Gemüse anschwitzen:
      Zwiebel, Knoblauch und Paprika im Bratfett anbraten, bis sie weich sind.
    3. Würzen:
      Tomatenmark, Chilipulver, Paprika, Kreuzkümmel, Oregano und Zimt kurz mitrösten, damit die Gewürze duften.
    4. Kochen:
      Fleisch zurück in den Topf geben, Tomaten, Brühe und Bohnen hinzufügen. Alles gut verrühren.
    5. Simmern:
      Zugedeckt 45–60 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Bei Bedarf etwas Brühe nachgießen.
    6. Abschmecken:
      Mit Salz, Pfeffer und ggf. Cayenne nachwürzen.

    Serviervorschlag

    • Mit frischem Maisbrot oder einem dicken Stück Sauerteigbrot servieren.
    • Typisch Jackson Hole: Cheddar, saure Sahne und gehackte Frühlingszwiebeln als Topping.