Dank Boeingman den KLM-Flugplan von 1959 ausgegraben. Da findet sich doch tatsächlich ein DC6-Flug von Amsterdam nach Düsseldorf:

Na gut, KLM517 fliegt noch weiter bis nach Damascus, aber der Hüpfer nach Düsseldorf ist perfekt für einen flotten abendlichen Hüpfer geeignet 
Die PH-DFI steht bereit, die Mechaniker legen noch Hand an

Wenig später sind die Passagiere zugestiegen. Um vorläufig für ein bisschen Kühlung zu sorgen, werfen wir mal die Drei an.


Bald laufen dann auch alle vier Propeller. Nach nicht allzu langer Rollzeit stehen wir auf der 22


Einmal voll in die Bremsen steigen, dann 30 inches Manifold Pressure setzen. Bleibt das ganze stabil, gehen wir aufs Ganze und geben Vollgas. Bei 100 Knoten entschweben wir dann langsam der Runway, um dann auf 150 Knoten Steiggeschwindigkeit zu beschleunigen.

Der Flug ist mit etwa 40 Minuten nicht allzu lang. Trotzdem bleibt Zeit die Radwege, Albert Heijns und Jumbos unter uns zu bewundern.

Wir steigen recht hoch, Level 150 ist locker drin.

Hier schon wieder im flachen Sinkflug. Damit die Triebwerke nicht zu sehr abkühlen geht dieser recht gemächlich zur Sache - mehr als -800fpm sind eigentlich nicht drinne.

Inbound für das ILS der 23L in Düsseldorf.

Der Autopilot ist für die damalige Zeit sogar relativ fortschrittlich. Der Localizer-Modus ist gearmed.

Auf der anderen Seite des Rheins braut sich was zusammen.

Geparkt auf dem Vorfeld. Für die Maschine geht es von hier weiter nach Wien, wir machen allerdings erstmal Feierabend.
