Matsumoto - Kobe - Matsumoto mit dem kleinsten der E-Jets:

Unsere Maschine steht am Bass Pro Shop in Memphis Terminal in Matsumoto und wird beladen. Vorne out of trim, hinten out of trim. E170 life pure.

Langweilig wird mit FDA sicherlich nie. Zu unserer Linken steht pink nach irgendwo in Japan.

Der dann doch überaus komplexe Pushback-Vorgang verlangt einiges von der Bodencrew ab. Wir dürfen dann einmal auf einer Streichholzschachtel wenden.

Ein Thema, dass sich dank des fehlenden Backtrack Pads fortsetzt. Wir haben es aber trotzdem irgendwie bewältigt. Pinker Company E-Jet? Ne, also der war schon immer grün.

Der Abflug erinnert irgendwie ein wenig an Innsbruck. Spoiler Alert: Der Anflug später auch.

Da Matsumoto relativ nah an einer weltweit bekannten Vulkan-Attraktion liegt, haben wir auch anständig Ausblick auf Berg™. Baro auf 1015 hPa über FL250 ist übrigens vööööölliiig normal.

Dank unserer überragenden Japan-Kenntnisse können wir selbstbewusst mitteilen, dass wir 30 Minuten später bereits im Anflug die (googlet "Brücke über Wasser nahe Kobe") Akashi-Kaikyo-Brücke überfliegen.

Anflug sieht stabil aus ("sieht"; niemand hat etwas von "ist" behauptet) - also ziehen wir durch.

Na also, hat doch geklappt. Sicher an Gate 7 angekommen bereiten wir uns auf unseren 40 Minuten Turn Around vor. 40 Minuten. Für einen E-170. Der irische Michael bekommt gerade Schnappatmung.

Ehm. Schon wieder einfach nur ein paar Meter gerade zurück. Und das muss so. Beim nächsten Besuch frage ich mal, ob es bekannt ist, dass die auch um die Kurve können.

Da wir jetzt mit Gegenwind starten, anstatt mit Rückenwind zu landen, können wir auch entspannt über die Intersection wegfegen.

Da ist sie wieder, die, ehm, ehm, Asahi-Keikyu-Brücke.

Der Anflug auf "Innsbruck mit Sanzoku-yaki" wirkt ein wenig, wie kann ich sagen? "Leeeeeroy Jenkins!" Liegt aber auch eventuell etwas am verpennten ToD.

Das muss jetzt aber wirklich so.

Zugegeben, es hat ein paar Sekunden gedauert bist ich realisiert habe, dass da schon die Bahn kommt.

Wir haben es geschafft. Und selbst wenn nicht, dann hätten wir im (googlet erneut) Sunpro-Alwin-Stadion direkt Fans besuchen können.

Ahhhh, Memphis, home sweet home.