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Der amerikanische Tag beginnt mit einem guten Frühstück, also gehen wir heute alle gemeinsam zu einem der Tempel amerikanischer Nahrungsaufnahme, nämlich zu IHOP.
Ist gar nicht weit vom Airport; Adresse braucht ihr keine, der nette junge UBER-Fahrer (der gelegentlich nachts als Redmond Slasher für Abwechslung sorgt) kennt den Weg.
Wir starten mit einem großen Humpen der Plörre, die fast, aber nicht völlig anders als Kaffee schmeckt und nur mit viel Zucker zu ertragen ist.
Als Grundlage nehmen wir gesunde Kost vom Bauernhof - mageres Fleisch und Eier von glücklichen Hühnern. Na gut, immerhin 2% von der Eipulver-Fertigpampe.
Dann kommen natürlich die Klassiker amerikanischer Frühstücksverpflegung - 24 Stunden am Tag.
Pancakes (keine Sorge, die Butter ist fake).
Waffles (hey, ich glaub da ist Obst unter der ganzen Sprühsubstanz, die hier als Sahne durchgeht)
French Toast, ertränkt in kanadischem Ahornsirup (auch so eine Ausrede, dass die Amerikaner ja nichts dafür können)
Und damit wir uns beim Arzt unserer gesunden Ernährung rühmen können, nehmen wir zum Schluss eine Bowl of Fruits. Drei Jahre in der Blechdose gereift.
Das hier ist ein Familien-Restaurant, also verzichten wir zum Vorbild der Jugend auf Alkohol. Und lassen ihr damit mehr übrig.
Lieber nicht, zu viel Kaffee ist ungesund, dafür einen Bottich des amerikanischen Klassikers, mit dem Äquivalent von 44 Würfeln echtem Zucker je Liter. Aber da die Amerikaner in Gallonen rechnen, fällt das nicht so auf.