Posts by Artur

    Da sehe ich halt auch das Problem bei F1... Das Spiel ist im Umfang "relativ" beschränkt und ich weiß nicht, ob es mit wildfremden unbedingt Spaß macht. Zumindest habe ich nach gewisser Zeit das Interesse an den Spielen verloren - vielleicht auch, weil mein Fahrstil eher auf GT-Boliden passt.

    Die Vorbereitung ist bei iRacing halt das A und O. Es genügen, je nach Lust und Auffassungsgabe, wenige, intensive, Trainingssessions, um halbwegs mitfahren zu können. Für das schnelle Feierabendrennen ist iRacing dann halt wirklich erst nach der Vorbereitung geeignet.


    Kleines Beispiel: Vor dem ersten Rennen 488 Challenge auf Spa sind Chrize und ich gut 100 Trainingsrunden gefahren und bis zu den ersten Rennerfolgen hat es locker nochmal die gleiche Zeit gedauert. Dafür erlernt man Strecken dann schneller, sobald man mit dem Fahrzeug klar kommt.

    Moin zusammen,


    da Christoph und ich in letzter Zeit vermehrt in iRacing unterwegs sind - und auch das ein oder andere Rennen zusammen bestreiten - wollten wir hier mal nach Mitstreitern suchen und Leute, die sich für Simracing interessieren ( KlabautAIR   Rafi ) dazu bewegen, sich iRacing zuzulegen.


    Was ist iRacing?

    iRacing ist die wohl anspruchsvollste Rennsimulation, die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Neben offiziellen Rennserien gibt es zig hosted Races oder auch private Ligen, woman alleine, oder in seinem Team, mitfahren kann. Interessant dabei ist das Lizenzsystem, welches sich aus gefahrenen Rennen, Platzierung und Zahl der Incidents zusammenwürfelt. Incidents entstehen durch Kontakt mit anderen Fahrzeugen, der Leitplanke, Drehern oder "Off-Tracks". Dadurch hat jeder Fahrer sein individuelles "Safety Rating" und kann so in seiner Lizenz auf- oder absteigen.

    Mit höherer Lizenz kommen die schnelleren und schickeren Autos, aber auch längere und härtere Rennen.


    Welche Lizenzen gibt es?

    Das Standard-Lizenzprogramm sieht wie folgt aus:


    Rookie -> D-Lizenz -> C-Lizenz -> B-Lizenz -> A-Lizenz -> (Pro/WC-Lizenz)


    Diesen Aufbau gibt es jeweils in den 4 verschiedenen Kategorien, die iRacing an Rennaction bereitstellt:

    • Road (Rundstrecke)
    • Oval
    • Dirt-Oval
    • Dirt-Road/Rallyecross

    Chrize und ich sind ausschließlich bei den Rundstreckenrennen unterwegs undprügeln verschiedene GT3 und GTE Boliden um die Strecken.


    Was kann ich in der Road-Serie fahren?

    Aller Anfang ist schwer, daher startet man als Rookie im "Mazda MX-5 Cup" - eine tolle Serie, um ein wenig Spaß zu haben, sich an die Gegebenheiten der Simulation und der Strecke zu gewöhnen und Rennstrecken kennenzulernen. Renndauer ca. 10min


    Steigt man irgendwann in die D-Lizenz auf, geht es z.B. mit der Ferrari 488 Challenge weiter, bei der man zum ersten mal in den Genuss eines GT3 Boliden kommt. Renndauer ca. 15min


    In der C-Lizenz geht es dann mit IMSA weiter, wo man sich als GT3 plötzlich im Multi-Class-Feld wiederfindet und sich dann die Strecke mit den schnelleren GTE und DP-Fahrzeugen teilt.

    Zusätzlich wird hier jeden Sonntag die VRS-GT-Endurance Serie abgehalten, in der man sich (zusammen mit einem Teamkollegen) 3h lang in einem reinen GT3 Feld nach vorne prügelt. Ja, Fahrerwechsel und Teamevents, sogar 24h Rennen mit Tag-Nacht-Wechsel, sind bei iRacing im Programm. Renndauer ca. 45min


    Ab der B-Lizenz kommen noch die iLMS (analog zur echten WEC) mit Sprint und Endurance-Rennen dazu und auch die VRS-GT-Sprint. Renndauer ca. 60min - bei Endurance viiieeel länger.


    In der A-Lizenz kommt nichts interessantes mehr dazu, außer man bewegt sich im eSport-Bereich.


    Welche Fahrzeuge/Strecken gibt es?

    Autos und Strecken gibt es reichlich. Die Boliden sind alle sehr detailliert umgesetzt und auch die Rennstrecken sind Laser-gescannt. So bemerkt man schnell, dass Suzuka in den F1-Games in Paint gezeichnet wurde, es in iRacing eine wahre Achterbahn mit reichlich Bodenwellen ist.

    Eine Liste an Autos und Strecken gibt es hier:

    https://www.iracing.com/cars/

    https://www.iracing.com/tracks/


    Wo ist der Haken?

    Natürlich gibt es überall einen Haken. Zuallererst braucht man iRacing ohne ein halbwegs vernünftiges Lenkrad mit Force-Feedback gar nicht erst anfangen. Dazu kommt der recht hohe Preis. Es handelt sich um einen Service, der monatlich oder jährlich zu bezahlen ist. Leider ist hier eine begrenzte Anzahl an Autos und Strecken verfügbar, aber für den Anfang ist es ausreichend. Autos und Strecken müssen später dazugekauft werden. So beschränkt man sich zum Glück auf eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugen.

    Immerhin gibt es einen Discount bei mehreren Produkten im Warenkorb und man kann sich, durch regelmäßiges fahren, auch Guthaben erfahren.

    Für den Start gibt es einige Promocodes, da sollte man einfach mal Reddit durchforsten, eine Direktverlinkung füge ich jetzt mal nicht ein.

    Hobbys sind halt leider nicht günstig... :D


    Zu guter letzt: Die Strecken wechseln wöchentlich, was aber sehr positiv ist, da man ziemlich viel Vorbereitungszeit (und das richtige Setup) braucht, um halbwegs erfolgreich (und unfallfrei) an Rennen teilnehmen zu können.

    Diese Vorbereitung ist aber gerade das spaßige und die deutlich spürbare Lernkurve motiviert einen auch sehr.


    Jetzt habe ich aber genug geschrieben. Weiteres findet ihr unter iRacing.com, wo ihr euch auch anmelden könnt.

    Etwaige Teilnahmen an Rennen unsrerseits werde ich bei Zeiten auch hier ankündigen und (falls vorhanden) den dazugehörigen Twitch-Stream hier posten. Vielleicht kommt ihr ja spätestens dann auf den Geschmack.


    Bis dahin :)


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    Krisensicher, man wird nicht mehr arbeitslos.

    Du wirst vielleicht nicht arbeitslos, aber es kann trotzdem der Fall eintreten, dass dein EVU bestimmte Strecken verliert und du dann zum neuen EVU mit schlechteren Konditionen "musst". Frag mal die Kollegen von DB Regio NRW und der S-Bahn Hannover. ;)


    Und ein EiB hat nicht mehr Fachwissen als einer mit Funktionsausbildung? Das würde ich nochmal überdenken... Auch wenn sogar die EiB-F ne höhere Wgp-Ausbildung haben als die L/T (TWB-3 vs. TWB-1)

    Wer überdurchschnittlich verdienen will, muss über Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, die die Mehrheit nicht hat, und Verantwortung tragen. Kann das der Lokführer oder der einfache Arbeiter auf dem Vorfeld von sich behaupten? Das sind Jobs, die man in kurzer Zeit erlernen kann. Es steht jedem frei, sieben Jahre Jura zu studieren und in einer Großkanzlei 100.000 Euro p.a. zu verdienen. Nur eines muss demjenigen auch klar sein: Eine 40 Stunden Woche wird er dann nicht haben...

    Ich glaube schon, dass ein Lokführer (als EiB) Kenntnisse und Fähigkeiten hat, die die Mehrheit der Leute eben nicht haben. Und auch die volle EiB Ausbildung ist kein Kinderspiel, soviel mal dazu.

    Fakt ist, dass Leute mit finanzieller Verantwortung mehr verdienen als die, die die Verantwortung über ein oder hunderte Menschenleben haben.


    Es fängt im Erziehungssektor an und geht über die Pflege zu den Berufen wie Busfahrer, Triebfahrzeugführer (Lokführer), Fahrdienstleiter und so weiter.

    Die Leute an der Spitze solcher Unternehmen haben allerdings auch meist keine Erfahrung in dem Beruf vorzuweisen, sondern meist nur ein BWL Studium oder etwas in die Richtung und stecken sich da das dicke Geld ein. In Großkonzernen sind es dagegen dann die Politiker, die für ein paar Jahre noch ihre x Mio € verdienen wollen.

    Und exakt da liegt der Fehler in Deutschland.

    Ich bleibe durchaus auf dem Teppich, nur erschließt sich mir nicht, warum ich erst eine Ausbildung zum Frisör (oder ähnliches) machen muss um Lokführer zu werden.

    musst du doch gar nicht - kannst auch direkt die Ausbildung zum EiB-L/T (IHK Ausbildungsberuf) machen.

    In dem Beitrag wird lediglich die Umschulung/Kurzausbildung/Funktionsausbildung beworben. Und da ist der Betrieb halt der Meinung, dass Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung eine andere Einstellung und Reife haben, als komplett ungelernte Arbeitskräfte.

    Man wird in Deutschland nun halt nach dem akademischen Grad bezahlt. Das ist leider oft so.

    Trotzdem finde ich das Gehalt schon klar an der unteren Grenze, wenn man überlegt welch Verantwortung ein Lokführer beim Fahren hat.

    Wenn man nach Verantwortung bezahlt werden würde, würden Fahrdienstleiter ja weit mehr verdienen als Center-Lotsen bei der DFS :D


    ThoJo weiß gar nicht, was alle mit dem Urlaub wollen? Mit Nachtschichtausgleich schiebst du dann ja bald über 20 Urlaubstage vor dir her, die du nicht nutzen kannst. Und fürs Langzeitkonto ist mir das zu schade.

    Die abgeschlossene Berufsausbildung brauchst du nur, weil es sich hier um eine Umschulung handelt. Und der mittlere Bildungsabschluss ist in DE auch nichts besonderes oder anspruchsvolles. Also bleib mal auf dem Teppich. :D


    Wer wirklich Interesse an der Eisenbahn hat, sollte sowieso die Ausbildung als „Eisenbahner im Betriebsdienst“ absolvieren, weil dort weit tiefer in die Materie eingegangen wird, als nur ein „Crashkurs“ in BRW, Signalbuch und dem führen von Triebfahrzeugen.


    EDIT: ja, Geld könnte besser sein. Aber in der Angabe hier fehlen wohl noch die Zulagen etc.

    Was fehlt ist der Krisensichere Arbeitsplatz, wie zB bei uns bei der DB Netz.

    Das hier ist halt nicht das FlightX Forum... hier reagiert man (eigentlich eher ich, interessant, dass ich mich komplett rausgehalten habe... wo ist eigentlich Frank? :D ) halt etwas anders auf Trolle, wogegen die halbe Community im Nachbarforum darauf aufgebaut hat.


    Wer jetzt womit angefangen hat ist ziemlich egal - Fakt ist, dass viele (mich eingeschlossen) solche flapsige Aussagen zu sensiblen Themen ziemlich respektlos den Toten und Hinterbliebenen gegenüber finden. Vielleicht solltest du deine Meinung und Einstellung dazu nochmals überdenken.


    Sonst kann ich Boris in großen Teilen nur zustimmen.



    Und jetzt bitte weiter mit dem, fachlich fundierten, Spekulatius. :)

    Könnt ihr diese Diskussion vielleicht in der Politikecke führen, damit wir hier zurück zum Thema kommen können? Ein Artikel über die Entwicklung der NG3 würde mich mehr interessieren. :-*

    Sharurah (kurzform für „Sharurah-Polizei“) ist ein selbst ernanntes Prüfmodul, das deinen FluSi nach Verstößen gegen die, durch den Propheten „Diwald“ Gelehrte, Standard-FluSi-Religion durchforstet und jegliche Formen von AddOns und Spaß durch lange Ladezeiten unterbindet.