Lufthansa - Fly Out into the World

  • Lg Philipp

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    "Wahrscheinlich ist mir da auf FL170 nen Komodowaran oder sowas ins Triebwerk geflogen, keine Ahnung." Matthias D., Ornithologe

  • MUC-KRK

    Engine Start durchaus ein Unterfangen, für das man sich ruhig noch ne Täss Käff holen kann. x4 dauert eben

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    Das ist natürlich bisschen ein Immersionskiller, mit dem Flieger, den es seit 2012 nicht mehr gibt, an der 10 Jahre später eingeführten Bemalung vorbeizurollen. Da müsste es doch ne Möglichkeit geben, in alter World-of-AI Manier an der Uhr zu drehen und etwas passenderen Traffic einzubinden, oder?

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    Lg Philipp

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    "Wahrscheinlich ist mir da auf FL170 nen Komodowaran oder sowas ins Triebwerk geflogen, keine Ahnung." Matthias D., Ornithologe

  • Heute mal wieder ein Trip Report von mir...

    Nachdem ich mir für meine WinWing-Hardware - insbesondere EFIS, AGP, ECAM und URSA - erstmal in mühevoller Kleinarbeit ein Mobiflight-Profil erstellen musste, konnte heute die MD-11F mal wieder aus dem Hangar geholt werden!

    Da ich schon lange nicht mehr in Südamerika war, da, wo es jetzt noch schön warm ist, geht es also langsam in diese Richtung los.

    Stilecht natürlich nur mit der echten LH Cargo-Livery. Also der Alten. Der schönen Lackierung.

    Die erste Etappe ging also von Frankfurt nach Dakar.

    Lufthansa Cargo 8264 - D-ALCN
    EDDF -> GOBD

    In Frankfurt erstmal auftanken, gut 60.000 kg Treibstoff müssen wir für den 6-stündigen Flug mitnehmen, dazu kommen dann noch gute 65.000 kg Fracht.
    GSX macht was es soll, und schafft Palette um Palette in das Flugzeug rein:

    Steht noch was rum?
    Nein?
    Nochmal kurz bei der Tür rausschauen!

    Dann kanns ja los gehen!
    Wir stehen ziemlich nah an der Piste 18, sodass unsere Taxitime bei nichtmal 5 Minuten liegt.
    Flaps 10, geflext mit 59°C - und schon lässt sich die 11er wunderbar von der Piste wegbringen!

    Nach guten 20 Minuten sind wir auf unserer Reiseflughöhe, FL330 fürs erste. Später dann auf FL350 und FL360 hoch.
    Wir passieren die Schweiz, kurz darauf sind wir über dem bewölkten Frankreich:

    Nach guten 2 Stunden im Flug ist auf einmal Malaga unter uns, durch das gute Wetter wunderbar zu sehen:

    Kurz darauf hat es sich aber ziemlich zugezogen, sodass Gibraltar und der Norden Marokkos unter dicken Wolken unsichtbar waren.

    Gerade über der Westküste Nordafrikas war gerade das Gebiet über Westsahara und Mauretanien ziemlich dicht-diffus bewölkt:

    Für unser Ziel Dakar aber immerhin sind gutes, sonniges Wetter bei 26°C vorausgesagt. Super!

    Ein Stück weiter, über dem südlichen Mauretanien haben wir dann aber endlich klare Sicht auf die westliche Sahara.
    Sehr schön sind die Längsdünen zu erkennen:

    Kurz vor dem Sinkflug überfliegen wir dann den nördlichen Grenzfluss des Senegals, den Senegalfluss.
    An der Mündung liegt die senegalesische Stadt Saint-Louis, nördlich davon, noch auf mauretanischer Seite die Nationalparks Diawling und Djoudj:

    Wir fliegen östlich an Halbinsel, auf der Dakar liegt, vorbei und drehen in den Gegenanflug ein:

    Noch ein 360°-Kurve, und schon lässt sich das ILS der Runway 01 in Dakar wunderbar abfangen.
    Nicht viel Verkehr, wir bekommen sofort die Landing Clearance.
    Noch einen Blick auf Somone und die Baobab-Lagune:

    Perfekte Landung mit -160 fpm und 1.10 g - könnt kaum besser klappen. Reverser raus, abbremsen.
    Von unserer Parkposition aus haben wir einen schönen Blick auf das Apron vor dem Terminal, wo eine Transavia France auf ihren Flug in die Heimat wartet.

    Beim Aussteigen noch ein schnelles Bild:

    Das war jetzt erstmal die Erste Etappe - morgen soll es dann nach Campinas-Viracopos in Brasilien weitergehen!

    TFDi MD-11F | Aerosoft Frankfurt | FSDG Dakar | FSDT GSX | REX Atmos | AIG-Traffic + BeyondATC | Photoshop

    Viele Grüße - Matthias

    Mein System: AMD Ryzen 9 5900X, 64 GB RAM, RTX 4080S, Win 11 Pro, MSFS2024

  • Gerade gemerkt, dass mein gestriger Bilderpost eigentlich hier rein hätte sollen...

    Aber gut, die nächste Etappe steht an!
    Früh am Morgen kommen wir zurück an den Flughafen Campinas-Viracopos, unsere Maschine steht genau da, wo wir sie abgestellt haben.
    Das Wetter lässt etwas zu wünschen übrig, es regnet bei 22°C.
    Von einem schönen Sonnenaufgang ist daher wenig zu sehen.

    Der erste Flug heute führt nur ca. 350 km weiter Richtung Süden. Nach Curitiba als GEC8258.
    Für diese 40 Minuten Flug brauchen wir nur knappe 14.000 kg Fuel in den Tanks.
    Entsprechend schnell kann mit dem Einladen begonnen werden. Campinas-Viracopos macht dabei seinem Ruf als Frachtflughafen alle Ehre, Latam Cargo, UPS, Lufthansa Cargo, Tampa Cargo - alle stehen bereits auf dem Apron.

    Langsam wird es Zeit, dass wir die Maschine für den Start vorbereiten. Blick auf unseren Arbeitsplatz heute:

    Neben uns stehen die Kollegen mit ihrer 77F, die fliegen kurz nach uns ab Richtung Montevideo und weiter nach Buenos Aires.

    So, los geht's. Pünktlich um 09:30z können wir pushen.
    Campinas erwacht, und wir sind daher auch nur Nummer 3 für den Takeoff. Vor uns dürfen noch 2 Azul und eine Gol raus.

    Jetzt sind wir dran!

    Und kaum steigen wir durch FL100 durch, sehen wir auch die Sonne hinter den Wolken hervorblitzen.

    Wir sind noch gar nicht auf unserer Reiseflughöhe von FL320 angekommen, da kriegen wir von Curitiba Center bereits unseren Anflug zugewiesen. Durch die doch ziemlich gute Steigleistung der MD-11 und der geringen Menge an Treibstoff schaffen wir die FL320 in unter 15 Minuten.
    Anders als geplant wird es die Runway 15, mit dem Anflug über die Stadt drüber. Na, uns freuts!
    Also schnell auf die RAXI1A mit dem ILS-Z RWY15 umgestellt - und schon kriegen wir auch schon die Clearance für den Sinkflug.
    Keine 20 Minuten in der Luft. Abwärts geht's! Die Erstlandung in CWB steht an.
    Viel zu sehen ist noch nicht - alles ziemlich dicht bewölkt.

    Und schon sind wir im Endanflug. Erst kurz vor dem Flughafen kommen wir aus den Wolken raus. Flaps 35 reichen uns.

    Gelandet, zum ausrollen brauchen wir aber doch die ganze Bahn.
    Auch ned schlecht, kann man sich mal das Terminal anschaun. Das Wetter ist aber auch hier noch nicht so gut.

    Ja, und damit sind wir in Curitiba angekommen. Ausladen, Auftanken, Einladen. Und dann geht es noch weiter, quer über den Kontinent, mit GEC8272 nach Quito!

    TFDi MD-11F | Paulo Ricardo Sao Paulo Campinas Viracopos | FlytSimulations Curitiba | FSDT GSX | REX Atmos | AIG-Traffic + BeyondATC | Photoshop

    Viele Grüße - Matthias

    Mein System: AMD Ryzen 9 5900X, 64 GB RAM, RTX 4080S, Win 11 Pro, MSFS2024

  • Nach knapp einer Stunde am Boden in Curitiba sind wir soweit, dass wir uns auf den Weg nach Quito machen können!
    Ca. 35.000 kg Fuel, dazu gute 40.000 kg Cargo sind eingeladen.
    Das Wetter hat sich leider nicht gebessert, und so kommt pünktlich zum Pushback noch ein heftiger Regenschauer runter.

    Weiter vorne sieht man noch blauen Himmel...
    Während wir noch in Ruhe unsere Engines starten, kommt von vorne noch schnell eine Azul und quetscht sich auf die freie Parkposition.

    Ab geht's zur Piste 15. Für die MD-11 mit gut 2200 m ziemlich kurz, müssen wir natürlich die volle Piste nutzen und erstmal Backtracken.
    Dann mal umdrehen, mit der großen 11er gar nicht sooo einfach.

    Eine Latam wartet dann auch schon am Holding Point. Dann lassen wir uns mal nicht allzu viel Zeit und bringen die -CN in den brasilianischen Himmel.

    Die Route dafür wunderschön - von Curitiba geht es erstmal über das wolkige Mato Grosso, dort über die Grenze Paraguay und kurz danach rüber nach Bolivien.
    Dort geht es dann über die östlichen Anden weiter nach Norden. In der Ferne sieht man bereits das Massiv des Cerro Gigante:

    Gar nicht mehr so viel Luft unter uns - das Andenhochland liegt unter uns, um genau zu sein Ancohuma-Massiv. Weiter östlich würde es schon wieder flacher werden:

    Kurz darauf überfliegen wir die Grenze zu Peru.
    Der Titicacasee liegt unter Stück weiter südwestlich, unter uns liegt ein trockener Teil des peruanischen Andenhochlands:

    So langsam wird es auch Zeit, uns Gedanken über den doch ziemlich ansprungsvollen Anflug auf den Mariscal Sucre Airport in Quito zu machen. Auch wenn wir natürlich den neuen Flughafen anfliegen, müssen wir doch um den Cotopaxi rumfliegen.
    Voraussichtlich werden wir den wirklich schönen Anflug via RNP-S Anflug auf die Piste 36 bekommen.
    Da ist durchaus etwas Planung nötig.

    Minimums auf 8300 ft, Runway Threshold auf 7910 ft - ja, Quito liegt weit droben.
    Während wir die erste Sinkfreigabe erhalten, taucht langsam in der Ferne der Cotopaxi auf.

    Quito kommt näher!
    Wir umfliegen den Cotopaxi östlich, drehen dann wieder in das Tal, in dem Quito liegt ab.
    War halten respektvoll Abstand zum Antisana, weiter geht es im Kurvenflug auf Quito zu.

    Streng an die Altitude Restrictions geht es ins Tal rein - viele Berge um uns rum sind schon höher als wir.
    In einer engen Rechtskurve geht es am Ilaló vorbei, einem alten Stratovulkan vor den Toren Quitos.
    Links von uns liegt Quito, der Flughafen quasi geradeaus hin:

    Wir sind auf Landekonfiguration - Gear Down, 4 Green. Flaps 50. 153 kts. Spoilers armed. Manual Flight.
    Die letzten Meilen stehen an.

    Kurz vor dem Flughafen müssen wir noch über das Tal des Rio Guambi drüber - dort erwischt uns nochmal ein heftiger Downdraft, da hat man gut zu tun, um die Maschine in einem stabilen Anflug zu halten.

    Und dann ist es geschafft! Mit unter -250 fpm klatschen wir die 11er auf die Piste - zum Abbremsen reichen die über 4000 m Piste immerhin locker.

    Und damit sind wir am heutigen Tagesziel angekommen!
    Selten so einen grandiosen, landschaftlich wunderschönen, aber auch stark fordernden Anflug geflogen - kann ich wirklich nur empfehlen!

    Dann geht es morgen wohl langsam wieder Richtung Europa zurück!

    Viele Grüße - Matthias

    Mein System: AMD Ryzen 9 5900X, 64 GB RAM, RTX 4080S, Win 11 Pro, MSFS2024

  • Wir feiern das jüngste abgewickelte AOC im Konzern, ja, in der Group :saint:

    Auf dem Lufthansa Regional-Friedhof warten bereits Contact Air & Augsburg Airways, die freuen sich bestimmt auf ein Wiedersehen!


    NCL-FRA

    Es geht von Neukaschtl nach Frankfurt.

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    Ich bin ne Weile nicht mehr Canadair geflogen...ich dachte, mensch das klappt ja ganz entspannt soweit! Nur irgendwas hab ich vergessen, aber ich komm nicht drauf :/

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    Und mit der letzten Shutdown Checklist machen wir bei CityLine die Lichter aus. Der vermutlich beste deutsche Flugbetrieb, mit einem Fingerschnippen abgewürgt.

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    Lg Philipp

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    "Wahrscheinlich ist mir da auf FL170 nen Komodowaran oder sowas ins Triebwerk geflogen, keine Ahnung." Matthias D., Ornithologe