Liebe KuMi Gemeinde.
Ich darf nachdem die Trümmer meiner 737 von de Bahn gefegt wurden das erste Ziel für 2026 präsentieren.
Allererst möchte ich, bevor ich das nächste Ziel präsentiere, ein paar persönliche Worte loswerden. Worte, die mir ehrlich gesagt nicht leichtfallen, weil sie aus einer gewissen Enttäuschung heraus entstehen.
Ich fliege sehr gerne mit euch KuMi. Das habe ich immer getan und das wird sich auch nicht ändern. Dabei ging und geht es mir nie primär ums Gewinnen, auch wenn die Statistik vielleicht ein anderes Bild zeichnet. Für mich stand immer das gemeinsame Fliegen im Vordergrund, das Miteinander, der Austausch und der Spaß an unserem Hobby.
Ich fliege meine Anflüge nicht auf den letzten 50 Meilen mit 180 Knoten herunter – auch nicht am vergangenen Dienstag. Im Gegenteil: Ich bin Miguel mit etwas mehr als fünf Meilen Abstand gefolgt und habe meine Geschwindigkeit entsprechend reduziert. Genau so, wie man es auch in der Realität tun würde. Dass mir hier etwas anderes unterstellt wird, enttäuscht mich ehrlich gesagt sehr.
Dass ich ab und an versuche, etwas Ordnung in die Sache zu bringen, mag man mir vielleicht negativ auslegen. Das kann ich akzeptieren. Aber gerade mit Fluglotsen, die uns online begleitet haben, habe ich mehrfach gute Erfahrungen gemacht – und ja, auch dort habe ich „gewonnen“. Nicht, weil ich jemanden übervorteilt hätte, sondern weil ich mich vorbereitet habe.
Denn das ist der Punkt: Ich investiere sehr viel Zeit in die Planung meiner Flüge. Das gehört für mich einfach zu diesem Hobby dazu und macht mir ehrlich gesagt großen Spaß. Wenn man mir nun die Nutzung eines professionellen Planungsprogramms als „Mogeln“ auslegen möchte – bitte schön. Dann sei das so. Geschenkt.
Der MSFS ist mittlerweile sehr nah an der Realität, und gute Planung zahlt sich aus. Genau deshalb habe ich auch zwei KuMi-Flüge über mehr als sieben Stunden ab Amsterdam mit der Triple Seven gewonnen. Nicht durch Tricks, sondern durch Vorbereitung und sauberes Fliegen.
Wenn dann jedoch mit den Füßen auf den Boden gestampft wird, weil jemand der Meinung ist, nur der Zeitenschreiber dürfe einen Gewinner ausrufen, dann kann ich darüber nur müde lächeln. Nicht aus Arroganz, sondern aus Resignation.
Für das kommende Jahr habe ich für mich eine klare Entscheidung getroffen:
Ich werde weiterhin viele KuMi-Flüge mitfliegen, aber keinen einzigen mehr gewinnen. Selbst wenn ich pünktlich wäre, werde ich in den Go-Around gehen. Nicht, weil ich muss, sondern weil ich möchte.
Denn: Das Fliegen macht mir Spaß.
Das Miteinander macht mir Spaß.
Und ich genieße jeden einzelnen Mittwochabend.
Was mir jedoch keinen Spaß macht, ist das Theater von verschiedenen Seiten, die Unterstellungen und insbesondere der Eindruck, als würde man mich als Schummler darstellen. Das muss und will ich mir nicht mehr geben – und genau deshalb ziehe ich für mich diese Konsequenz.
Am Mittwoch geht es dann zum Bradley International Airport (ICAO: KBDL IATA: BDL) ein internationaler Flughafen in den USA.
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Bradley International liegt in Windsor Locks, Connecticut (USA). Er ist der größte Flughafen des Bundesstaates Connecticut und der zweitgrößte Flughafen in der Region Neuengland nach Boston Logan International Airport.
Der Flughafen ist etwa gleich weit von Hartford (Hauptstadt von CT) und Springfield (Massachusetts) entfernt.
Ursprünglich wurde das Gelände 1940 erworben und im Zweiten Weltkrieg vom US-Militär genutzt.
Nach dem Krieg begann 1947 der zivil-kommerzielle Flugbetrieb. Der Flughafen hat sich seit den 1950er-Jahren stark entwickelt, inklusive Erweiterungen der Terminals und Infrastruktur.
Heute dient er zugleich als militärischer Stützpunkt der Connecticut Air National Guard.
Flugverkehr & Airlines
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BDL bietet Direktflüge zu mehr als 40 Zielen in Nordamerika, der Karibik und Europa (z. B. Dublin).
Große Airlines am Flughafen sind u. a. Southwest, American, Delta, United, JetBlue, Frontier, Spirit und Breeze.
Der Flughafen wird von einigen Fluggesellschaften auch saisonal bedient.
Bradley wird oft als einer der Top-10-Flughäfen in den USA bewertet (u. a. von Condé Nast Traveler).
Der Airport hat 2 Kreuzende Bahnen und von drei Seiten ein ILS.
Eine Scenery gibt es von LatinVFR
Und ein GSX Profile
Es ist hell, wir waren noch nie da (ich schon in real) und der Wetterbericht sagt:
In Windsor Locks, Connecticut, herrscht derzeit typisches Neuengland-Winterwetter. Die Temperaturen liegen überwiegend deutlich unter dem Gefrierpunkt, sowohl tagsüber als auch in der Nacht. Die Luft ist kalt und klar, zeitweise ziehen Wolkenfelder durch, insgesamt bleibt es aber meist ruhig. Tagsüber steigen die Werte nur knapp bis an den Gefrierpunkt heran, während es nachts spürbar kälter wird und kräftiger Frost einsetzt. Gelegentlich können leichte Schneeschauer oder einzelne Flocken auftreten, größere Winterstürme sind jedoch nicht zwingend zu erwarten. Insgesamt präsentiert sich das Wetter kalt, winterlich und trocken, mit einer klaren, frischen Atmosphäre, wie sie für diese Jahreszeit in Connecticut ganz typisch ist.
Viel Spass beim Ueben, ein etwas trauriger Toto